MS Fridtjof Nansen – Tag 1 Auf nach Hamburg!

An Tag 1 der Reise mit der MS Fridtjof Nansen geht es von München nach Hamburg. Nach dem Einschiffen erkunden wir das Schiff.

Abfahrt nach Helgoland: 18 Uhr

Der Tag beginnt früh und wir dürfen um 5 Uhr aufstehen. Frühstücken, fertig machen, die Tochter fährt uns zur S-Bahn um 6:14 Uhr.

Es geht mit Eurowings EW 7171 um 8:25 Uhr nach Hamburg. Da ich leider nicht mehr mit in die LH Lounge darf, gönne ich mir an Bord einen Kaffee für 3,50 Euro. Übrigens man spart tatsächlich 50 Cent, wenn man seinen eigenen Kaffeebecher dabei hat.

Der Flug ist pünktlich und gegen 9:30 Uhr landen wir am Flughafen Hamburg. Erstaunlicherweise kommt bereits nach 19 Minuten das Gepäck und mein Koffer ist der erste auf dem Band.

Mit der S1 fahren wir – dank Deutschlandticket – zu den Landungsbrücken. Dort kommt auch nach wenigen Minuten die Hadag Fähre 62. Da die MS Fridtjof Nansen am Cruise Center Altona liegt, bietet sich die Anreise mit der – ebenfalls im Deutschlandticket eingeschlossenen – Fähre an. Auf der Fahrt lassen sich schon erste Fotos vom Schiff machen, auch wenn das Wetter eher nicht so mitspielt.

Keine fünf Minuten später stehen wir vor dem Eingang des Cruise Centers Altona. Allerdings verzögert sich die Einschiffung, die eigentlich um 11 Uhr beginnen sollte noch etwas. Die Passagiere der vorherigen Fahrt sind noch nicht alle abgereist. Also müssen wir warten. Gegen 11:45 Uhr geht es endlich los. Der QR Code aus der App wird gescannt und wir erhalten die Bordkarten. Kreditkarte und Foto geht ebenfalls über die App. Zur Bordkarte gibt es übrigens ein Lanyard von der Hamburger Firma Bracenet, deren Upcycling Produkte aus Geisternetzen schon länger auch zu meinem Bestand gehören. Die Armbänder trage ich immer. Hier stammt das Lanyard aus alten Tauen von HX Expeditions. Und das eine wird wohl auch irgendwann zum Lanyard.

Die Arbeit beginnt mit dem Fotografieren unserer Suite – die größte Suite, die ich jemals bewohnen durfte. Dann geht es auch schon weiter mit den Schiffsfotos. Irgendwann schlagen wir beim Buffetrestaurant Aune auf, das auch das Hauptrestaurant ist. Inzwischen ist es bereits nach 13 Uhr. Die eigentlich geplanten Schiffsführungen sind schon voll. Also gönnen wir uns erst einmal ein Mittagessen.

Übrigens sind alle Speisekarten in der App und so sehen wir auch, was es zum Frühstück bzw. Mittag- und Abendessen in den anderen Restaurants gibt:

Wir machen weiter mit unseren Fotos und besuchen entgegen dem Strom der Schiffsführung die Showkabinen. Irgendwann fährt gerade die Louisiana Star von Abicht vorbei.

Um 16 Uhr müssen wir in der Explorer Lounge sein für die Begrüßung und die Hinweise für den morgigen Tag. Da wir schon ziemlich viel geschafft haben, gönnen wir uns einen ersten Cocktail.

Weiter geht es um 17:30 Uhr zur Seenotrettungsübung im Aune. Die Crew demonstriert den „Lobster“ – also den Kälteschutzanzug.

Auf dem Programm steht eigentlich ein Sail Away Cocktail um 18 Uhr, aber alle sollen mit ihren Expeditionsjacken zum Bug für ein Foto kommen. Etwas mehr als 300 Gäste sind an Bord.

Das mit der Abfahrt um 18 Uhr klappt nicht wirklich. Also gehen wir um 18:30 Uhr zu unserem Abendessen ins Lindstrøm. Heute gibt es in allen Restaurants das 130 Jahre Jubiläumsmenü.

Während des Abendessens verlassen wir Hamburg.

Wir gehen nochmals in die Explorer Lounge und trinken den neuen Jubiläumscocktail The 1896.

Da wir den Tag über das Programm im Nansen Science Center verpasst haben, schauen wir um 21 Uhr zum Abendvortrag „Die Geschichte der 1896 Kabine“ mit Peter aus Norwegen vorbei.

Weiter geht es mit Tag 2 der Reise mit der MS Fridtjof Nansen und Basstölpen und Kegelrobben auf Helgoland.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste an Bord der MS Fridtjof Nansen auf Einladung von HX Expeditions

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Wir legen grossen Wert auf unabhängige und neutrale Berichterstattung. Wenn uns etwas nicht gefällt, werden wir das schreiben, und auch, wenn uns etwas gefällt - egal, ob wir auf eigene Kosten oder auf Einladung gereist sind. Das sind wir unseren Lesern schuldig. Und selbst die Reedereien haben nichts davon, wenn wir Dinge beschönigen. Denn spätestens auf dem Schiff selbst würde die Diskrepanz zwischen zu wohlwollendem Bericht und der Realität ohnehin auffallen.

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