An Tag 3 der Reise mit der MS Fridtjof Nansen sind wir zurück in Hamburg. Nach einem entspannten Vormittag mit einer Hafenrundfahrt zu den Kreuzfahrtschiffen geht es wieder zurück nach München.
| Ankunft in Hamburg: | 7 Uhr |
Gegen 6 Uhr weckt uns das Heckstrahlruder beim Anlegen in Hamburg am Cruise Center Altona auf. Also machen wir uns fertig und gehen ins Aune zum Frühstück.
Ich lade noch die Speisekarten des restlichen Tages herunter, die wir nicht mehr genießen können.
Um 7 Uhr war das Schiff freigegeben. Eigentlich war der Plan, dass wir erst gegen 9 Uhr von Bord gehen. Aber dann waren wir doch bereits kurz vor 8 Uhr fertig und beschlossen, erst einmal zum Flughafen zu fahren, um unser Gepäck einzuchecken. Bei der Fahrt mit der Hadag Fähre 62 ließen sich natürlich wieder Fotos vom Schiff machen und heute bei strahlendem Sonnenschein.
Dann kam uns etwas Ungewöhnliches entgegen: Das Schwimmdock 2 mit dem Dampfeisbrecher Stettin!
Mit der S-Bahn S1 ging es weiter zum Flughafen. Gepäck abgeben und wieder mit der nächsten S1 zurück zu den Landungsbrücken. Gegen 10 Uhr waren wir wieder da. Die River Star von Abicht fuhr um 10:15 Uhr eine Hafenrundfahrt. Also Ticket gekauft und los!
Der Dampfeisbrecher Stettin war inzwischen im großen Dock Elbe 11 angekommen. Auf Facebook bekam ich mit, dass das Schwimmdock Elbe 2 einen Defekt hat und im Dock Elbe 11 repariert werden musste. Der Dampfeisbrecher Stettin war sozusagen ein Mitfahrer!
Natürlich ging es nochmals vorbei an der MS Fridtjof Nansen:
Am Cruise Center Steinwerder lag die Norwegian Star:
Dahinter versteckte sich noch das Flusskreuzfahrtschiff Johannes Brahms:
Das Radschiff Louisiana Star lag noch im Hafen und fuhr erst später Hafenrundfahrten. Das Radschiff Queen, vormals Mississippi Queen, versteckte sich im Sandtorhafen. Sie wird wohl nur noch mit Tageszulassung für Events eingesetzt. Schade, es ist ein schönes Schiffchen, an dem ein verstorbener Freund als Berater beim Design mitgewirkt hat.
Schließlich kommen wir noch an der Mein Schiff 2 am Cruise Center Hafencity vorbei.
Ansonsten waren die Reedereien bereit für den am nächsten Tag beginnenden Hafengeburtstag – eigentlich hat der Hamburger Hafen ja bereits heute seinen Geburtstag.
Für das andere Geburtstagskind des Tages gab es ein Matjesbrötchen an den Landungsbrücken.
Es war inzwischen Mittag geworden und wir fuhren wieder mit der S-Bahn zurück zum Flughafen. Dort gab es noch ein Franzbrötchen als Nachtisch. Auch die EES Automaten, die verwaist herumstanden, entdeckten wir. Diese sorgen an vielen Airports für Nicht-EU-Bürger gerade für lange Wartezeiten.
Um 14:30 Uhr ging unser Flug EW 7172 von Hamburg nach München. Der Flug war unaufgeregt und pünktlich. Dieses Mal war die Wartezeit auf den Koffer etwas länger, wie immer in München.
Mit dem Schienenersatzverkehr-Bus ging es vom Flughafen zum Besucherpark. Dort bildete sich vor dem Aufzug eine lange Schlange. Da wir nur leichtes Gepäck hatten, nahmen wir die Treppe und erwischten noch die nächste S-Bahn nach Hause.
Bis zur nächsten Reise!