MS Fridtjof Nansen – Tag 2 Basstölpel und Kegelrobben auf Helgoland

An Tag 2 der Reise erreicht die MS Fridtjof Nansen Helgoland und wir verbringen den Tag mit Basstölpeln und Kegelrobben.

Ankunft vor Helgoland: 8 Uhr
Abfahrt nach Hamburg: 19 Uhr

Wir sind bereits gegen 6 Uhr wach und machen uns fertig, um die noch fehlenden Bereiche des Schiffs zu fotografieren. Die Sonne strahlt bei später frischen 11 Grad und so machen wir auch einige der Außenaufnahmen nochmals.

Hier noch ein Panorama-Bild von Helgoland und Düne:

Helgoland und Düne
Helgoland und Düne

Gegen 7:30 Uhr geht es zum Frühstück ins Lindstrøm. Ich bestellte den Lachs mit Frischkäse und Bagel. Leider gab es ein Kommunikationsproblem und es kam Bacon. Und Bagel hätten sie nicht. Dann halt Toast.

Das sind die Karten vom Aune und vom Fredheim zum Frühstück:

Ab 9:oo Uhr begann das Tendern nach Gruppen. Unsere Gruppe Cod wäre erst um 13:30 Uhr dran gewesen, allerdings hieß es am Vortag bereits, dass, nachdem alle Vormittagsgruppen an Land sind, das Tendern für alle offen sei. Also lauschten wir den Durchsagen und waren gegen 10 Uhr an Land.

Wir wurden sofort mit einer Karte versorgt (gut, ich hatte die vorab auch schon ausgedruckt). Wir liefen erst einmal den Pier vor, um Fotos vom Schiff zu machen.

Am Pier stehen Strandkörbe, die natürlich zum Selfie-Machen einladen.

Statt gleich nach links am Wasser entlang, gingen wir durch den Ort und fanden dort eine Treppe vom Unterland zum Oberland. Wer übrigens nicht so gut zu Fuß ist, es gibt auch einen Aufzug hoch nach Oberland. Ziel war der Klippenrundweg, der etwas über 3 km lang ist und überwiegend auch barrierefrei.

Noch einen kleinen Abstecher zu dem Gebäude oberhalb der Hummerbuden auf Mittelland. Und rechts unten am Strand liegen die ersten Kegelrobben.

Weiter geht es in Richtung Oberland mit dem Leuchtturm und dem Sendemast. Dort ist dann auch schon der erste Selfie-Spot mit dem Schiff im Hintergrund.

Auf Oberland ist der Weg gepflastert und hat immer wieder kleine Abstecher zu Aussichtspunkten auf die Klippen und die Vögel.

Weiter unten in den Felsen sitzen die Trottellummen. Allerdings ist es traurig zu sehen, wie viele Geisternetze hier als Nistmaterial dienen.

Schließlich erreichen wir den Spot, wo die Nester der Basstölpel direkt hinter dem Zaun sind. Immer wieder waren die Eier in den Nestern zu sehen.

Und noch einige Flugstudien:

Irgendwann haben wir genügend Basstölpel-Fotos und erreichen den Spot, von dem aus die lange Anna am Besten zu sehen ist.

Nun geht es auf der Nordseite der Insel vorbei an Schafen wieder zurück. Der Blick auf den Nordstrand mit Düne im Hintergrund öffnet sich.

Wir entscheiden uns, den Jägerstieg hinunter zum Nordstrand zu laufen.

Wir laufen weiter unter erreichen das Helgoland Museum mit den James Krüss Häuschen, welche den Hummerbuden nachempfunden sind.

Wir laufen am Hafen vorbei zum Südstrand und den Hummerbuden. Der kleine Hunger meldet sich und so erstehen wir eine Semmel mit Helgoland-Hummer und eine mit Matjes.

Die für uns kostenlose Fähre nach Düne fährt alle halbe Stunde zur vollen und halben Stunde. Also stellen wir uns an und fahren zur Nachbarinsel.

Der Guide von der Fähre schickt uns in Richtung Nordstrand. Dort sind rund 400 Kegelrobben, von denen wir mindestens 30 m Abstand halten sollen. Schilder am Eingang zum Nordstrand und Südstrand weisen darauf nochmals eindringlich hin.

Wir können nicht abkürzen und laufen am Flughafen vorbei den Oststrand zum Südstrand.

Am Südstrand sind erneut Kegelrobben und natürlich der Leuchtturm von Düne.

Die Fähre ist gerade weggefahren. Also nutzen wir die Zeit für einen Pit Stop und warten auf die nächste Fähre. Wir steigen mehr oder minder um in das Tenderboot zurück zum Schiff.

Gegen 15:30 Uhr sind wir zrück an Bord. Mein Mann hat noch Hunger und möchte das Fredheim ausprobieren für ein spätes Mittagessen. Auch hier leichte Verwirrung beim Personal. Also es bestehe eine Wartezeit von 30 Minuten. Nein, Crêpes gebe es nur als Take Away. Was für ein Dessert gibt es? Crêpes. Ich wollte ja noch eine Waffel essen, also bestellte ich nur einen Griechischen Salat und mein Mann einen Burger. Unsere Tischgenossen nahmen noch einen Crêpe.

Auch im Aune und im Lindstrøm gab es heute Mittagessen:

Ich holte mir eine Waffel um 16 Uhr an der Poolbar. Norwegische Traditionen muss man achten. Da es aber extrem windig und kalt dort war, ging ich zurück in die Explorer Lounge. Dazu gab es eine heiße Schokolade.

Und ja, wir müssen schließlich testen. Also muss ich einen Espresso Martini probieren. Die Cocktails sind zwar sehr lecker, werden aber mit einer Maschine geshaked.

Den ganzen Tag über hätte es ein dichtes Programm im Nansen Science Center mit Workshops, Vorträgen und mehr gegeben. Aber bei nur zwei Nächten blieb dafür leider keine Zeit.

Das letzte Tender fuhr um 17 Uhr zurück zum Schiff. Denn um 17:30 Uhr trat der Shantychor von Helgoland, die Karkfinken, in der Explorer Lounge auf.

Um 19 Uhr trifft sich die Medien-Gruppe zum Abendessen im Lindstrøm.

Im Fredheim ist heute Themenabend Indien. Dafür muss vorab reserviert werden.

Und das hätte es im Aune gegeben:

Nach dem Abendessen erwartete uns ein schöner Sonnenuntergang.

Schließlich sollten um 21:30 Uhr alle wieder in der Explorer Lounge sein für die Crew Band – The Rolling Waves. Am Eingang gab es einen Farewell Cocktail und anschließend verabschiedete sich der Kapitän. Dann kam die Crew Band. Gut, mit einem letzten The 1896 Cocktail und etwas Abstand war es erträglich.

Mehr zum Tag auf Helgoland auch bei cruisetricks.de.

Weiter geht es mit Tag 3 der Reise mit der MS Fridtjof Nansen und einer Hafenrundfahrt in Hamburg.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste an Bord der MS Fridtjof Nansen auf Einladung von HX Expeditions

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