Tag 2 der Reise mit der MS Joy und es geht mit dem Bus nach Budapest. Dort sind noch zwei Weihnachtsmärkte geöffnet. Und natürlich steht auch die Markthalle auf dem Programm. Der Rest ergibt sich nach Zeit und Lust.
| Abfahrt nach Bratislava: | 18 Uhr |
| Sonnenaufgang: | 7:32 Uhr |
| Sonnenuntergang: | 16:01 Uhr |
| Wettervorhersage: | 2 bis 5 Grad, überwiegend sonnig |
Gegen 6:30 Uhr standen wir auf und machten uns fertig. Wir gingen zunächst auf einen Cappuccino und Tee ins Arthur´s. Dort gibt es auch das Frühaufsteher-Frühstück. Den äußerst leckeren noch warmen Franzbrötchen konnten wir nicht widerstehen.
Um 7:30 Uhr ging es zum Frühstück ins Compass Rose, wo ich mich auf ein Müsli mit Obst beschränkte.
Wir waren noch draußen und sahen auf der slowakischen Flussseite drei Nicko Cruises Schiffe, die Bolero, die Celina und die Maxima. Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass die Riviera Radiance uns verlassen und stattdessen die NickoVision neben uns lag. In der Ferne sahen wir zudem die Vivaldi.
Um 9:00 Uhr gingen zwei Busse nach Budapest. Gut 1,5 Stunden dauert die Fahrt. Es gab einen Ausflug und für die anderen sozusagen nur den Shuttle. Um 15 Uhr gingen die Busse wieder zurück zum Schiff. Etwa 70 Personen hatten sich gestern entschieden, an Bord zu bleiben. Für die Budapest-Fahrer gab es ein Lunchpaket mit zwei belegten Brötchen, einem Apfel und einer Birne. Das Obst ließen wir da und packten nur die Sandwiches und Wasser ein.
Da der Ausflug an der Burg startete, lies uns der Bus leider auch hier raus.
Also liefen wir durch den Burgtunnel über die Kettenbrücke auf die Pester Seite.
Erst einmal Fotos vom Raddampfer Kossuth und den beiden Seitenradschiffen Stadt Wien und Gróf Széchenyi machen.
Es war zwar sonnig, aber windig und die 3 Grad fühlten sich deutlich kälter an. Also gingen wir in Richtung der St. Stephans Basilika, wo noch der größte Weihnachtsmarkt Budapests geöffnet hatte.
Es meldete sich Mutter Natur… Wir fanden das Café Pink Pistachio mit veganem Eis und mehr. Wir beschränkten uns auf zwei Kugeln veganes Eis und einen Espresso Macchiato. Tja, da kommt der Omnivore durch, wir haben einfach vergessen zu fragen, ob es auch Hafermilch gibt. Also nicht veganer Macchiato. Übrigens, die Brunch-Angebote sind absolut Instagrammable! Ein Berg Pancakes mit Pistaziencreme und üppiger Deko wurde am Nachbartisch verzehrt.
Über den Elisabethpark mit dem Riesenrad liefen wir weiter über den Vörösmarty Platz mit einem weiteren kleinen noch offenen Weihnachtsmarkt.
Dann ging es über die weihnachtlich geschmückte Vaci Utca in Richtung der großen Markthalle. Dort erstanden wir geräuchertes Paprikapulver. Im Untergeschoss befindet sich übrigens ein Aldi. Die Statue ist übrigens der ungarische Dichter Gyula Krúdy, dessen Liebe zur ungarischen Küche auch in seine Dichtkunst Einzug gehalten hat.
Oberhalb der Freiheitsbrücke lag allein die AmaMora im Hafen von Budapest – diese allerdings schon seit ein paar Tagen und ohne Passagiere.
Wir liefen am Pester Ufer zurück in Richtung Kettenbrücke und entdeckten den kleinen Raddampfer Hableány (Meerjungfrau), ein Nachbau eines Raddampfer von 1867 aus dem Jahr 2007.
Auch die Kossuth lag nun schön im Licht. Wir gingen über die Kettenbrücke wieder zurück auf die Budaer Seite.
Wir hatten noch ca. 1,5 Stunden bis zur Rückfahrt des Shuttlebusses. Sollen wir die Standseilbahn Budavári Sikló hoch auf den Burgberg nehmen? Die Schlange war lang, der Preis ist unverschämt. Außerdem gibt es keine Tickets für Einzelfahrten, nur Hoch und Runter.
Also laufen wir. Ohnehin die bessere Option, denn auf dem Weg nach oben gibt es zahlreiche Aussichtsterrassen mit herrlichem Blick über die Stadt. Leider werden wir auch bei dieser Reise keine Vorbeifahrt am Budapester Parlament bei Nacht haben. So bleiben uns nur die Bilder vom Tag.
Oben am Burgberg, der angesichts der vielen Baugerüste an fast jedem Gebäude eher wenig ansehnlich war, führte uns Google Maps leicht in die Irre und so liefen wir zwar in die richtige Richtung, aber dummerweise waren wir viel zu weit oben ohne Weg nach unten. Also wieder umdrehen und die richtige Treppe nach unten zum Parkplatz finden.
Inzwischen hatte Dirk geschrieben, dass ein Gast ein medizinisches Problem hat, um das er sich kümmern muss, so dass er nicht zum Shuttlebus kommen kann. Ob wir uns darum kümmern können, dass alle im Bus sind. Irgendwann hatten wir uns auf 24 Personen geeinigt. Und am Ende fehlte dann auch niemand an Bord. Gegen 16:30 Uhr waren wir wieder an Bord. Inzwischen hatte sich die NickoVision auf die erste Stelle gesetzt, in der Mitte war nun die William Wordsworth und außen lag unsere Joy. Auf dem Rückweg fuhren wir durch die Stadt, die durchaus auch etwas sehenswert ist.
Wir legten unsere Sachen in der Kabine ab, schnappten die Laptops und gingen zur Teestunde – heute auch mit Suppe – in die Panorama Lounge. Bilder müssen gesichert und Text geschrieben werden. Der Getränkeservice während der Teestunde war etwas langsam. Bis wir endlich einer Kellnerin habhaft werden konnten, waren Kuchen und Sandwiches schon abgebaut. Also entschied ich mich gleich für einen Cocktail und probierte den Old Fashioned Prosecco Cocktail aus, während mein Mann noch seinen English Breakfast Tee genoss. Inzwischen wurden bereits die Hors d´Oeuvres gereicht.
Um 18 Uhr sollten wir Komárom in Richtung Bratislava verlassen und letzteres bereits gegen Mitternacht erreichen. Wir fuhren sogar schon etwas früher ab. Hier noch die Karte für das Abendessen im Compass Rose, die an der Rezeption steht.
Für das Abendessen hatten wir im Arthur´s reserviert. Mal sehen, was es dort gibt. Also zogen wir uns um für das Abendessen und gingen um 19 Uhr ins Arthur´s. Hier wechselt die Karte nicht. Mittags und Abends gibt es dasselbe und das die ganze Reise lang. Nur der Chefs Homemade Burger wechselt täglich.
Nach dem Abendessen stand noch Trivia im Panorama Salon auf dem Tagesprogramm, zu dem Dirk einlud. 15 von 24 Fragen hatten wir richtig und lagen damit im guten Mittelfeld. Das Sieger-Team hatte 20 Fragen richtig.
Wir fielen gegen 23 Uhr schließlich ins Bett. Morgen ist Silvester und damit ein langer Tag.
Weiter geht es mit Tag 3 der Reise mit der MS Joy mit zwei europäischen Hauptstädten – Bratislava und Wien!