MS Joy – Tag 6 Auf Wallfahrt in Passau

Tag 6 der Reise mit der MS Joy bringt uns nach Passau – also fast nach Hause. Etwas über 2 Stunden wäre es mit dem Regionalzug nach München. Aber wir bleiben an Bord und gehen auf eine Wallfahrt in Passau.

Ankunft in Passau: 13:30 Uhr
Abfahrt nach Linz: 21:30 Uhr
Sonnenaufgang: 7:58 Uhr
Sonnenuntergang: 16:23 Uhr
Wettervorhersage: -1 – 2 Grad, teilweise bewölkt

Heute Nacht durchfuhren wir die Schleusen Wallsee, Abwinden und Ottensheim. Als wir gegen 7:30 Uhr aufstanden befanden wir uns bereits in der Schleuse Aschach. Noch war es bedeckt und dunkel. Wir gingen um 8 Uhr zum Frühstück. Gleichzeitig begann in der Panorama Lounge der Workout mit Assi. Aber dafür hatten wir viel zu viel Hunger.

Nach dem Frühstück ging es in die Panorama Lounge zum Arbeiten.

Zwischenzeitlich riss der Himmel auf und mehr und mehr blaue Lücken waren zu sehen und sogar ein paar Sonnenstrahlen. Weil das Wetter so schön war, sagte Dirk seinen für 11:15 Uhr geplanten Vegan Travel Future Cruises Talk ab und verschob diesen auf morgen. Außerdem ging es ja am Vormittag durch einen landschaftlich reizvollen Teil der Donau, die Schlögener Schlinge.

Allerdings durchfuhren wir auch um 11:30 Uhr die letzte Schleuse vor Passau, Jochenstein. Und endlich einmal eine Schleuse bei Tageslicht. Erst gestern hatte die Schleuse nach einem technischen Defekt wieder aufgemacht. Angekündigt war zunächst eine Sperre bis heute Mitternacht. Glück gehabt, denn ansonsten hätten wir in Engelhartszell gestoppt und wären mit dem Bus nach Passau gefahren.

Das Mittagessen gab es ab 12:30 im Compass Rose oder im Arthur´s. Eigentlich wollte ich den Avocado Toast im Arthur´s probieren, aber dort war schon ausgebucht. Es gab Spaghetti Carbonara an der Live Cooking Station und ein Sellerieschnitzel mit Wasabi-Kartoffelsalat. Den Kartoffelsalat hat sich mein Mann dann ohne das Schnitzel bestellt – echt super lecker mit einer dezenten Wasabi-Schärfe! Wir mussten natürlich die Carbonara probieren – ganz ohne Ei und Parmesan – dennoch gut!

Ich musste das Essen immer wieder unterbrechen, da ständig Schiffe vorbeifuhren.

Die Ankunft für Passau war für 13:15 Uhr angekündigt. Es dauerte aber noch bis ca. 14 Uhr, bis wir fest waren. Wir bekamen doch wieder den Liegeplatz 13 an der Altstadt neben der S.S. Beatrice von Uniworld und nicht in Lindau. Außerdem waren die Compass Empress und die Douce France in Passau, die wir später auch bei deren Abfahrt noch fotografierten.

Wir gingen hinaus bei strahlendem Sonnenschein. Leider waren beide Aussichtspunkte auf der Veste Oberhaus und Feste Niederhauseste Oberhaus geschlossen. Man hätte nur in das Museum gehen können. Also strichen wir das von unserem Programm. Wir liefen das Donauufer entlang vorbei am Rathaus zum Innspitz und dort entlang bis zur Innbrücke.

Auf der anderen Innseite liegt die Wallfahrtskirche Mariahilf. Die Wallfahrtsstiege führt mit 321 Stufen hinauf zur Kirche. Das dortige Gnadenbild ist eine Kopie des Originals von Lucas Cranach, die im 17. Jahrhundert angefertigt und für die schließlich die Wallfahrtskirche gebaut wurde. Das Original befindet sich in Innsbruck.

Neben der Kirche hinter dem Friedhof geht es zu einer Aussichtsplattform mit einer tollen Aussicht über die Altstadt von Passau.

Wir liefen über die Brücke zurück zur Altstadt und rechts durch den Innbrückenbogen.

Über die Hofstiege kamen wir zum Residenzplatz.

Von dort ging es weiter zum Dom St. Stephan. Leider wird die berühmte Orgel gerade renoviert und mitten im Dom steht ein Kran.

Über die Schlosserstiege ging es zurück zur Donaulände. Da die Sonne auch langsam wegging, marschierten wir zurück zum Schiff. Um 15:45 Uhr waren wir wieder an Bord. Die Tea Time war wieder um 16 Uhr. Ich beschränkte mich auf eine Tasse Tee. Wir arbeiteten erst einmal eine Runde mit Texte schreiben, Fotos sichern und Instagram bedienen. Später gab es für mich noch einen Irish Coffee – mehr Irish als Coffee.

Assi Grunder lud um 18 Uhr in die Panorama Lounge ein zum Swiss Melting Pot: A New Roots Fondue Experience. Neben Yoga bzw, Workout arbeitet Assi bei dem Schweizer Start Up New Roots. Es gab ein äußerst leckeres Käsefondue und zwei Frischkäse zur Verkostung jeweils hergestellt aus Lupinen und Cashew. Ich habe später zu Hause in einem Bio-Supermarkt den „Camenbert“, einen „Frischkäse“ mit Knoblauch und Kräutern sowie einen „Ricotta“ gefunden – alles sehr lecker, aber nicht ganz preiswert.

Das Abendessen gab es heute zwischen 19 und 21 Uhr im Compass Rose oder im Arthur´s.

Nach dem Abendessen lud Dirk in die Panorama Lounge zum Karaoke ein. Wir gingen zwar nach dem Abendessen noch kurz auf eine Fritz Cola ohne Zucker in die Panorama Lounge, waren aber beide so fertig, dass wir gegen 21 Uhr ins Bett gingen.

Gegen 20:40 Uhr statt geplant 21:30 Uhr verlies die MS Joy Passau in Richtung Linz. Der Kapitän wollte sogar noch früher fahren, aber zwei Passagiere waren noch gegen 19 Uhr von Bord gegangen.

Und wer noch Hunger hatte, konnte zum Mitternachtssnack um 22:15 Uhr in die Panorama Lounge gehen. Die Schleuse Jochenstein habe ich schon nicht mehr mitbekommen.

Weiter geht es mit Tag 7 der Reise mit der MS Joy und einem Spaziergang durch Linz.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste an Bord der MS Joy auf Einladung von Vegan Travel

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien ...

... und folgen Sie uns auch auf Facebook, Twitter und/oder Instagram!

X

Hinweise zur redaktionellen Unabhängigkeit und zu Werbung

Cruisediary.de reiste an Bord der MS Joy auf Einladung von Vegan Travel In unserer unabhängigen Berichterstattung lassen wir uns dadurch nicht beeinflussen.

Wir legen grossen Wert auf unabhängige und neutrale Berichterstattung. Wenn uns etwas nicht gefällt, werden wir das schreiben, und auch, wenn uns etwas gefällt - egal, ob wir auf eigene Kosten oder auf Einladung gereist sind. Das sind wir unseren Lesern schuldig. Und selbst die Reedereien haben nichts davon, wenn wir Dinge beschönigen. Denn spätestens auf dem Schiff selbst würde die Diskrepanz zwischen zu wohlwollendem Bericht und der Realität ohnehin auffallen.

Damit aber erst gar nicht der Verdacht der Heimlichtuerei oder Mauschelei aufkommt und damit unsere Leser erst gar nicht auf die Idee kommen, wir würden geflissentlich verschweigen, dass wir oft auf Einladung der Reedereien unterwegs sind, kennzeichnen wir unsere Beiträge entsprechend.

Schreibe einen Kommentar