A-Rosa Sena – ein Kurzreisebericht: von Köln nach Amsterdam

Zum Abschluss noch ein kurzer Reisebericht von unserer Reise von Köln nach Amsterdam auf der A-Rosa Sena.

Tag 1 Köln (Abfahrt 16:00 Uhr)

Heute ging es mal nicht zum Flughafen sondern zum Hauptbahnhof. Um 7:28 Uhr fuhr unser Zug ICE 612 nach Köln und kam fast pünktlich um 12:10 Uhr an. Wir hatten das Anreisepaket von A-Rosa. Auf einer speziellen Website kann man mittels eines übersandten Codes das Zugticket buchen. Zwar ist eine Sitzplatzreservierung möglich, allerdings vergibt das System nur nach den Basiskritieren (Gang, Fenster, Tisch, Großraum, Ruhebereich) willkürlich die Sitzplätze. So landeten wir bei mehreren Versuchen immer in verschiedenen Wagons. Also machten wir nochmals für jeweils 4,50 Euro Sitzplatzreservierungen, um wenigstens im selben Wagon sitzen zu können.

Wir liefen zum Schiff, das an der Bastei lag. Der Transfer vom Hauptbahnhof wird erst um 14:30 Uhr angeboten. Wir durften aber schon ab 12 Uhr an Bord.

Die eigentliche Einschiffung beginnt erst um 15 Uhr. Das gab uns Zeit in aller Ruhe und ohne andere Passagiere, die öffentlichen Bereiche zu fotografieren. Kurz vor 15 Uhr waren dann auch die Kabinen fertig und so warfen wir einen Blick in eine Suite sowie in eine der Familienkabinen. Es bliebt noch Zeit für einen Happen vom Einschiffungssnack.

Wir checkten ein und ich nahm noch die Rose für die Damen mit auf die Kabine. Jetzt konnten wir auch diese fotografieren. Das Tagesprogramm, Speisekarten, Wetterbericht und mehr gibt es übrigens am interaktiven Kabinen-TV oder auch in der App.

Eigentlich sollte es um 16 Uhr losgehen, aber ein hydraulisches Problem an einem der Gangway-Kräne verzögerte die Abfahrt auf kurz nach 17 Uhr. Also blieb noch Zeit für einen Port Tonic, den wir auf unserer Reise mit der A-Rosa Alva auf dem Douro kennengelernt haben. Und natürlich gab es noch das eine oder andere Flusskreuzfahrtschiff, das wir auf unserer Fotorunde beim Vorbeifahren erwischt haben.

Das Wetter spielte für die Abfahrt ohnehin nicht wirklich mit und außerdem mussten wir um 17:30 Uhr wieder in der Panorama Lounge für die Sicherheitseinweisung sein. Da wir nach zwei Nächten das Schiff schon wieder verlassen, sparten wir uns die anschließende Ausflugspräsentation.

Das Abendessen gab es zwischen 19 Uhr und 20:30 Uhr.

Anschließend lud Kapitän Ulli Schwalbe um 20:45 Uhr in die Panorama Lounge zum Welcome Cocktail mit den Offizieren. Hotel Manager ist Jan Krüger. An Bord ist übrigens auch Jörg Schwab, der früher bei Phoenix war und aus der Doku-Soap Verrückt nach Meer bekannt ist. Er ist nicht mehr Chefkoch an Bord, sondern hat eine übergreifende Aufgabe mit sehr langem Titel bei A-Rosa übernommen. Als Traveling Chef wechselt er von Schiff zu Schiff, um die jeweiligen Köche zu schulen, und kümmert sich zudem um den Bereich Sustainability betreffend Food. Übrigens sind 250 deutschsprachige Gäste an Bord dieser Reise in der Woche vor Ostern einschließlich 38 Kindern.

Anschließend luden Geert & Yvonne zur Welcome Party in die Panorama Lounge ein. Wir gönnten uns nur noch einen Absacker.

Anschließend ging es gegen 22 Uhr ins Bett.

Tag 2 Amsterdam (Ankunft 13:00 Uhr)

Natürlich wachten wir bereits gegen 6 Uhr auf und bemerkten, dass wir in der Nähe einer der beiden angekündigten Schleusen waren, die eigentlich während der Nacht durchfahren hätten werden sollen. Wir befanden uns bei der Irene Sluis. Also fertig machen und raus zum Fotografieren. Schon ab Vorabend wurde alles auf dem Sonnendeck flach gemacht und es galt Betretungsverbot. Bei den Brücken im Amsterdam-Rhein-Kanal sind teilweise nur 40 cm Spielraum. Um das Schiff noch 30 cm tiefer zu legen wurden zudem die Ballasttanks mit Wasser gefüllt.

Ein Blick ins Tagesprogramm zeigte, dass wir uns wohl etwas mit dem Frühstück gedulden müssen. Early Bird in der Lounge gibt es erst um 7:30 Uhr.

Wir gingen noch um 8 Uhr auf ein Müsli ins A-Rosa Market Restaurant. Die Auswahl der Toppings für das Müsli lässt das Herz eines jeden Müsli-Freundes höher schlagen! Auch das Rezept des A-Rosa Beeren-Müslis gibt es – man muss es nur auf eine haushaltstaugliche Menge runterrechnen.

Wir hatten bereits gestern für 8:30 Uhr einen Termin für eine Hot Stone Massage im A-Rosa Spa reserviert (79 Euro für 60 Minuten). Übrigens eine der besten Massagen auf einem Kreuzfahrtschiff, die ich je hatte. Die ging wirklich in die Tiefe und nicht nur ein „leichtes Streicheln“, wie so oft.

Danach genossen wir die Fahrt auf dem Amsterdam-Rhein-Kanal. Inzwischen war auch die Sonne rausgekommen.

Um 10 Uhr gab es die Ausflugspräsentation Teil 2 und anschließend gab es Infostände vom Bar-, Restaurant- und Spa-Team in der Lounge. Das Mittagessen stand ab 12 Uhr im A-Rosa Market Restaurant bereit.

Inzwischen näherten wir uns Amsterdam – allerdings hatte die Spirit of the Danube noch unseren Liegeplatz am PTA belegt. Es ist für mich übrigens das erste Mal, dass ich Flusskreuzfahrtschiffe am PTA sehe. Die Kreuzfahrtsaison beginnt in Amsterdam erst und zur Tulpenblüte ist Hochsaison für Flusskreuzfahrtschiffe. Da muss dann auch das PTA herhalten. Kurz nach 13 Uhr konnten wir dann anlegen.

Und noch ein paar Bilder von Flusskreuzfahrtschiffen in Amsterdam:

Inzwischen hatte bei uns das Bunkerschiff angelegt:

Die Crew machte das Sonnendeck wieder klar und wir gingen hoch, um Fotos bei etwas besserem Wetter – gut, Sonnenschein bei eisigem Wind. Und daher fuhr leider die Up & Down Bar nicht nach oben. Es war zu windig und kalt. Also gingen wir noch in die Stadt für eine Runde Sightseeing mit gefühlt Millionen von anderen Touristen. Unsere erster Stopp war der Bahnhof. Ich wollte schon einmal das Ticket für morgen für den Zug zum Flughafen kaufen.

Zurück an Bord nach 15.000 Schritten gönnten wir uns zunächst einen Port Tonic. Später gab es noch einen Pre Dinner Cocktail – einen Negroni und einen Italian Mama. Da alle Alkoholika verbucht werden, können leider außerhalb der Barkarte keine Cocktails gemixt werden, auch wenn die Zutaten grundsätzlich vorhanden sind. Ich bekomme daher keinen Cosmopolitan, da der nicht auf der Karte steht.

Um 19 Uhr begann das Abendessen im A-Rosa Market Restaurant.

Inzwischen war Zeit für den Sonnenuntergang.

Um 20 Uhr gab es Tipps & Tricks für den individuellen Landgang in Amsterdam mit lokalen Guides. Die A-Rosa Sena liegt ja morgen noch bis 23 Uhr in Amsterdam. Wir gönnten uns dazu noch einen letzten Cocktail.

Ab 21 Uhr war 80er & 90er Jahre Party mit Geert & Yvonne in der Lounge angesagt.

Ich packte noch meinen Koffer und dann ging es ins Bett.

Tag 3 Amsterdam (Abfahrt 23 Uhr)

Wir standen gegen 6 Uhr auf und machten uns fertig. Ich packte meinen Koffer flugfertig. Das Early Bird Frühstück gab es heute bereits um 7 Uhr. Mehr gab es für mich nicht.

Es blieb noch kurz Zeit für Fotos vom Sonnenaufgang.

Dann ging es für mich schon los zum Bahnhof. Mein Zug ging um 8:11 Uhr zum Flughafen Schiphol. Die Fahrkarte kostet übrigens 5,90 Euro (4,90 Euro, wenn man sie vorab online bucht). Der Zug braucht weniger als 20 Minuten zum Flughafen. Mein Mann begleitete mich noch zum Bahnhof, denn er flog erst am Abend zurück und hatte am Vormittag noch seinen Termin für das Interview mit Kapitän Ulli Schwalbe.

Den Online Check-in hatte ich ja schon per App gemacht. Aber der Koffer musste noch eingecheckt werden. Der Check-in für die Lufthansa ist auf 1 und damit ganz rechts im Terminal. Der Versuch mit dem Gepäckautomaten ergab nur die Fehlermeldung, dass ich mich an den Schalter wenden soll. Eine Mitarbeiterin schickte mich zum Business Schalter. Dort konnte ich meinen Koffer sofort abgeben. Was letztes Jahr noch ein großes Problem war, ging heute in weniger als 10 Minuten – die Sicherheitskontrolle. Alles ist gut organisiert, für die Scanner muss nichts aus dem Handgepäck genommen werden. Also ging es weiter zum Gate B32 und zwischendurch zu B36 und wieder zurück zu B32 – wie immer in Amsterdam. Mein Flug LH 2303 sollte planmäßig um 11:10 Uhr starten. Der Flieger kam aber bereits verspätet an, so dass sich alles etwas verzögerte. Beim Boarding wurde ich dann noch von Platz 7F am Fenster auf 20D am Gang umgesetzt – so wie auch mein Sitznachbar. Der Flug selbst war ohne weitere Probleme.

Das Gepäck kam erstaunlich schnell in München, allerdings waren es nur wenig aufgegebene Gepäckstücke. Die Meisten flogen mit Handgepäck. Ich erwischte noch die nächste S-Bahn und informierte meine Tochter, wann ich ankomme. Sie holte mich von der S-Bahn ab und ich war gegen 14 Uhr wieder zu Hause.

Bis zur nächsten Reise!

Weitere Teile der Serie " Kurzbesuch auf der A-Rosa Sena ":

Anmerkung: Cruisediary.de reiste an Bord der A-Rosa Sena auf Einladung von A-Rosa

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Cruisediary.de reiste an Bord der A-Rosa Sena auf Einladung von A-Rosa In unserer unabhängigen Berichterstattung lassen wir uns dadurch nicht beeinflussen.

Wir legen grossen Wert auf unabhängige und neutrale Berichterstattung. Wenn uns etwas nicht gefällt, werden wir das schreiben, und auch, wenn uns etwas gefällt - egal, ob wir auf eigene Kosten oder auf Einladung gereist sind. Das sind wir unseren Lesern schuldig. Und selbst die Reedereien haben nichts davon, wenn wir Dinge beschönigen. Denn spätestens auf dem Schiff selbst würde die Diskrepanz zwischen zu wohlwollendem Bericht und der Realität ohnehin auffallen.

Damit aber erst gar nicht der Verdacht der Heimlichtuerei oder Mauschelei aufkommt und damit unsere Leser erst gar nicht auf die Idee kommen, wir würden geflissentlich verschweigen, dass wir oft auf Einladung der Reedereien unterwegs sind, kennzeichnen wir unsere Beiträge entsprechend.

2 Gedanken zu „A-Rosa Sena – ein Kurzreisebericht: von Köln nach Amsterdam“

  1. Vielen Dank für den tollen minutsiösen Bericht!!! Eine Frage habe ich: wie sind die Matratzen? Knallhart wie auf der DONNA und hoffentlich 90 cm breit? Vielen Dank für einen Tipp, herzliche Grüsse, A. Scholz

    Antworten
    • Hallo,
      ich bin ja eher auf der harten Seite, habe die Matratzen aber auch nicht als zu weich für mich in Erinnerung. Die Breite könnte 90 cm gewesen sein. Sicher bin ich mir leider nicht mehr.
      Gruß und eine schöne Reise!
      Carmen

      Antworten

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