Oceania Allura – Tag 6 Ankunft in Triest und Heimreise

Tag 6 der Reise mit der Oceania Allura ist angebrochen und wir erreichen den letzten Hafen dieser Reise, Triest.

Ankunft in Triest: 7:00 Uhr
Wettervorhersage: 19 bis 28 Grad, teilweise bewölkt
Entfernung von Split nach Triest: 232 Seemeilen

Wieder mussten wir um 6 Uhr aufstehen. Wir machten uns fertig. Der erste Blick aus dem Balkonfenster zeigte, dass wir gerade in Triest anlegten.

Noch ein letztes Mal ging es ins Terrace Café zum Frühstück.

Anschließend gingen wir wieder auf die Kabine und packten alles fertig. Es war inzwischen 7 Uhr. Wir gingen hinunter auf Deck 5 und fragten, ob wir kurz von Bord dürften. Ja, kein Problem. Im Laufschritt ging es die Uferpromenade vor, denn hier in Triest lassen sich schöne Fotos vom Schiff machen. 15 Minuten später waren wir völlig verschwitzt wieder an Bord. Aber das war es wert!

Wir schnappten unser Gepäck und fuhren hinunter auf Deck 5. Dort trafen wir nochmals die beiden Geschwister von gestern und verabschiedeten uns. Dann kam auch schon der Aufruf unseres Gepäckanhänger Gelb 2. Mein Mann bekam irgendwie nicht mit, dass wir angeboten bekamen, doch auf Deck 4 runterzufahren und dort auszusteigen. Meinen Koffer schnappte sich ein Crewmitglied und brachte ihn mir die Gangway hinunter.

Im Bus durften wir natürlich nochmals eine Weile warten. Gegen 7:50 Uhr ging es schließlich los in Richtung Flughafen Venedig. Gute zwei Stunden dauerte die Fahrt. Auf dem Weg passiert der Bus Monfalcone, wo wir einen Blick auf die dort in Bau befindliche Star Princess erhaschen konnten. Am Flughafen wurden wir empfangen mit den Worten, es stünden Gepäckträger bereit, die unsere Koffer ins Terminal bringen würden und wir sollten uns hier aufreihen. O.k., wir sind nicht im Kindergarten und schnappten uns unsere Koffer und liefen ins Terminal. Wir sind ja auch nicht das erste Mal an diesem Flughafen.

Was wir schon geahnt hatten, es war 10 Uhr und unser Flug ging um 13:30 Uhr. No Chance, Koffer können erst drei Stunden vorher aufgegeben werden. Also mussten wir warten. Aber immerhin, um 10:20 Uhr gab uns die Dame vom Check-in Bescheid, dass wir jetzt die Koffer abgegeben können. Mitreisende mit einem Flug um 14:30 Uhr mussten aber noch die Stunde abwarten. Über die Fast Lane ging es in den Sicherheitsbereich und wir fanden mit Mühe ein Plätzchen in der Marco Polo Lounge. Dort lud ich erst einmal die Fotos aufs Laptop und schrieb dann an meinem Text weiter. Ein Cappuccino hielt mich wach. Anschließend aßen wir dort noch zu Mittag.

Danach ging es zum Gate B24, wo um 13:00 Uhr das Boarding für unseren LH 9457 (operated by Air Dolomiti) von Venedig nach München beginnen sollte. Schon in der Lounge sahen wir, dass der Flug auf 13:41 Uhr verspätet sein sollte. Das Gate selbst wird erst 20 min vor Boarding bekanntgegeben. Am Gate stehend sahen wir die Maschine landen.

Beim Boarding wurde dann mein Mann in Reihe 1 gesetzt, ich blieb in Reihe 4 und bekam einen neuen Sitznachbarn. Der Service bestand wieder aus Wasser und einem Keks. Den Rest hätte man kaufen können, aber bei einer Flugzeit von 45 Minuten braucht man auch nicht wirklich etwas. Die Gepäckverladung war interessant. Wir sahen unsere beiden Koffer am Rollfeld stehen. Dann sah ich, wie beide Koffer in einen Gepäckwagen geworfen wurden. Schließlich wurde der Koffer meines Mannes vorne eingeladen. Der Wagen mit meinem Koffer fuhr davon.

Nach dem Start gab es noch einen schönen Blick über Venedig.

Vor der Landung entdeckte ich eine Lufthansa-Maschine, die parallel zu uns auf der Nordbahn landete.

Gegen 15 Uhr landeten wir in München und erreichten nach der obligatorischen Busrundfahrt schließlich das Gepäckband 21. Die gesamte Anzeige war gefüllt mit ankommenden Maschinen und da stand tatsächlich 20 Minuten Wartezeit für das Gepäck. Irgendwann waren wir dann bei 2 Minuten und schließlich bei „Shortly“ als die Anzeige wieder auf 7 Minuten hoch ging. Immerhin kamen beim Status „ongoing“ beide unsere Koffer sehr schnell.

Wir erreichten noch eine S-Bahn, die 15 Minuten verspätet war, und ließen uns von unserer Tochter vom Bahnhof abholen.

Bis zur nächsten Reise!

Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf der Oceania Allura auf Einladung von Oceania Cruises

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Wir legen grossen Wert auf unabhängige und neutrale Berichterstattung. Wenn uns etwas nicht gefällt, werden wir das schreiben, und auch, wenn uns etwas gefällt - egal, ob wir auf eigene Kosten oder auf Einladung gereist sind. Das sind wir unseren Lesern schuldig. Und selbst die Reedereien haben nichts davon, wenn wir Dinge beschönigen. Denn spätestens auf dem Schiff selbst würde die Diskrepanz zwischen zu wohlwollendem Bericht und der Realität ohnehin auffallen.

Damit aber erst gar nicht der Verdacht der Heimlichtuerei oder Mauschelei aufkommt und damit unsere Leser erst gar nicht auf die Idee kommen, wir würden geflissentlich verschweigen, dass wir oft auf Einladung der Reedereien unterwegs sind, kennzeichnen wir unsere Beiträge entsprechend.

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