An Tag 6 erreichen wir mit der Star Clipper den letzten griechischen Hafen – Corfu. Da wir schon mehrmals auf der Insel waren, lassen wir uns treiben und enden mit Plane Spotting in Kanoni.
| Ankunft in Corfu: | 9:00 Uhr |
| Abfahrt nach Kotor: | 14:00 Uhr |
| Sonnenaufgang: | 6:51 Uhr |
| Sonnenuntergang: | 20:37 Uhr |
| Cocktail of the Day: | Rum Punch |
| Lunch: | Spanish |
| Entfernung bis Kotor: | 188 Seemeilen |
| Dress Code: | White Night |
Kurz nach 6 Uhr standen wir auf und machten uns fertig. Der Sonnenaufgang und Yoga auf dem Aft Deck um 7 Uhr fielen mehr oder minder zusammen, so dass ich das Yoga für das eine oder andere Foto unterbrach.
Um 8 Uhr erreichten wir schon den Hafen von Corfu.
Die MSC Sinfonia und die Marella Voyager, eine alte Papenburgerin, die auch dem deutschen Publikum als Mein Schiff 2 und Mein Schiff Herz bekannt ist und zuvor für Celebrity Cruises als Mercury bzw. Celebrity Mercury fuhr. Ebenfalls im Hafen lag die Yacht Yas, die ursprünglich 1981 als niederländische Fregatte HNLMS Piet Hein, und 2011 für Sheik Hamdan bin Zayed Al Nahyan zur Yacht umgebaut wurde. Angeblich soll Madonna an Bord gewesen sein und ihren Geburtstag gefeiert haben.
Nach einer kurzen Dusche ging es zum Frühstück.
Um 9 Uhr wurde zunächst der Ausflug von Bord begleitet. Dann konnten auch wir vom Schiff. Es hieß einige Meter laufen, denn der kostenlose Shuttlebus zum Hafengebäude fuhr erst vorne bei den beiden großen Schiffen. Dort drängten sich natürlich die Leute von allen Schiffen in die Busse.
Einmal durch das Hafengebäude durch und dann zur Haltestelle des öffentlichen Busses. Wir kauften ein Tagesticket für 5 Euro. Die Einzelfahrt kostet 2 Euro. Der Busfahrer nimmt Bargeld, aber auch kontaktloses Zahlen mit Handy oder Karte ist möglich. Mit der Linie 16 geht es bis zur Endstation am Old Port Square (Spilia) am Beginn der Altstadt. Etwas weiter zu laufen waren die Hop-On Hop-Off Busse von City Sightseeing. Die Route nach Kanoni kostet dort 22 Euro.
Wir liefen quer durch die Gassen zum Liston, dem Park vor der alten Festung. Dort befindet sich in der Mitte die Endstation der Linie 2A, die nach Kanoni fährt. Der Bus kam gerade mit uns an. Knapp 20 Minuten brauchte der Bus nach Kanoni.
Oben an der Endhaltestelle Kanoni ist allerdings ein Café, das sich die Aussicht gut bezahlen lässt. Ich habe mich kurz reingeschmuggelt und ein Foto gemacht.
Dann liefen wir die Straße, die wir mit dem Bus hochgefahren sind, wieder hinunter. Es ging vorbei an öffentlichen Aussichtsterrassen in Richtung Flughafen und dem Corfu Schriftzug.
Weiter unten bei der Haltestelle Hellenis Hotel geht dann die Straße zu den beiden Klosterinseln und der Brücke vor dem Flughafengelände. Wer nicht den Berg runterlaufen möchte, sollte gleich an dieser Haltestelle aussteigen.
Wir sahen von der Kanoni-Perama Brücke einigen startenden und landenden Maschinen zu.
Danach liefen wir noch zur ersten Klosterinsel mit dem Vlacherna Kloster von Panayia. Die Fahrt zur Mäuseinseln hätte 3 Euro gekostet, aber dafür hatten wir keine Zeit mehr. Wir haben uns zu lange mit den Flugzeugen aufgehalten.
Wir liefen zur Bushaltestelle Hellenis Hotel und nahmen den Bus 2A wieder hoch nach Kanoni und anschließend zurück zum Liston. Nach einem weiteren Spaziergang durch die Gassen der Altstadt von Corfu waren wir wieder am Old Port Square, wo der Bus 16 bereits wartete.
Also wieder zurück zum Hafen, dann durch den Duty Free zum Shuttlebus und zu Fuß weiter zum Schiff. Gegen 13 Uhr waren wir da. Inzwischen war die Seadream I angekommen und hatte neben uns festgemacht. Also noch den Pier nach vorne laufen und Fotos machen.
13:30 Uhr war alle an Bord. Noch gut geschafft. Schnell auf die Kabine, Sachen „abwerfen“ und weiter zum spanischen Mittagsbuffet.
Anschließend ging es zur Tropical Bar zum Arbeiten. Bei der Abfahrt musste uns ein Schlepper helfen. Der hinterließ seine Spuren auf dem weißen Rumpf der Star Clipper.
Um 15 Uhr boten Martyna und Manuel wieder Spiele an Deck bei der Tropical Bar an. Erneut tauchten nur zwei Passagiere auf. Heute wurde Boccia/Bocce gespielt.
Bartender Cliff zeigte um 16:30 Uhr an der Piano Bar einige Cocktails. Und da man Prioritäten setzen muss, gingen wir natürlich zur Bar. Drei Cocktails – Mai Tai, Clipper Delight und Bushwacker wurden gemixt und verkostet. Die Rezepte gibt es natürlich zum Mitnehmen.
Der 2. Offizier Raju sollte an der Brücke um 16 Uhr erklären, wie man einen Sextanten abliest. Er hatte es aber vergessen und begann erst um 16:30 Uhr. Raju war mit seinem Vortrag noch nicht fertig, also gingen wir dort auch noch hin.
Inzwischen waren wir an Saranda in Albanien vorbeigefahren, wo die Oceania Regatta im Hafen lag. Hinten in den Bergen war eine große Gewitterfront und immer wieder blitzte und donnerte es. Die Front zog langsam in Richtung Stadt und aufs Meer. Aber bis auf ein paar Tropfen waren wir doch „schneller“ und fuhren vor der Front in Richtung Kotor. Da wir auf der linken Seite immer noch Corfu hatten, funktionierte das Landnetz noch. Ansonsten hieß es dann „Funkstille“, denn in Albanien und Montenegro gilt kein EU-Roaming. Der eine oder andere hatte sich bereits ins albanische Netz eingewählt, so dass sich die Uhr im Handy bereits umgestellt hatte. Das führte zu Verwirrungen und einer Durchsage von Frédéric, dass wir die Uhrzeit erst heute Nacht um 2 Uhr ändern.
Dann war schon wieder Snack Time um 17 Uhr mit Musik von Allan an der Tropical Bar.
Es folgte um 17:30 Uhr der zweite Teil des Sirtaki-Tanzkurses mit Frédéric. Der Kurs war deutlich beliebter und die Teilnehmer zeigten großes Talent, denn so einfach sind die Schrittfolgen dann auch nicht.
Heute war White Night, also umziehen ganz in weiß für das Abendessen ab 19:30 Uhr. Vorher ging es für uns noch zur Tropical Bar, wo wir gestern eine der Champagner Flaschen in die Kühlung gegeben hatten. Ja, es gab einen Grund, den Geburtstag meines Mannes.
Und am Ende des Abendessens kamen die Kellner mit Gitarre und singend zu unserem Tisch. Den kleinen mitgebrachten Kuchen teilten sie zwischen uns und unseren Tischnachbarn auf. Es war ein Schokokuchen, aber glücklicherweise nicht ganz so mächtig, wie bei anderen Reedereien. Ich habe doch tatsächlich vergessen, die Speisekarte zu fotografieren.
Den Sonnenuntergang hatte ich allerdings verpasst.
Für die White Night gab es um 22 Uhr noch am Sonnendeck eine Musik- und Lichtshow.
Anschließend konnte in der Tropical Bar noch getanzt werden. Wir gingen aber ins Bett.
Weiter geht es mit Tag 7 der Reise an Bord der Star Clipper und den Katzen von Kotor.