Star Clipper – Tag 9 Das reizende Korcula

An Tag 8 ankert die Star Clipper vor dem kroatischen Korcula – der Fischgrätenstadt, denn die Gassen der historischen Altstadt sind wie eine Fischgräte geformt, um die Luft optimal zirkulieren zu lassen. Korcula ist natürlich nicht nur die Stadt, sondern auch die Insel heißt Korcula.

Ankunft in Korcula: 9 Uhr
Abfahrt nach Hvar: 17 Uhr
Sonnenaufgang: 5:59 Uhr
Sonnenuntergang: 19:53 Uhr
Cocktail of the Day: Melon Ball
Lunch: International
Dress Code: Pirat
Entfernung bis Hvar: 58,6 Seemeilen

Der Zeh hatte sich leicht  blau verfärbt, aber dennoch ging es um 7 Uhr zum Yoga. Es gibt zwar inzwischen nichts, was mir nicht weh tut, aber da müssen wir durch. Wir näherten uns langsam dem Ankerplatz vor Korcula.

Nach dem Yoga ging es aber zunächst zum Frühstück.

Pünktlich um 9 Uhr fuhr der erste Tender. Die angebotene Tour fiel aus, da die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht worden war. Also konnten wir gleich mitfahren. Ich hatte wieder einen Plan über GPSmyCity ausgedruckt mit den wesentlichen Highlights der Stadt.

Wir gingen zunächst links um die Stadt herum, wo sich das ganzen Restaurants am Ufer befinden unter Pinienbäumen.

Dann ging es über das beeindruckende Haupttor des Revelin Turms in die Stadt. Die letzten 3 Höhenmeter auf den Revelin Turm zur Aussichtsplattform kosten übrigens 3 Euro.

Gleich hinter dem Revelin Turm liegt die venezianische Loggia.

Wir liefen weiter an zwei kleinen Kirchen vorbei zur St. Marko Kathedrale. Diese kostet ebenfalls 3 Euro Eintritt.

Aber uns interessierte mehr der Turm, von aus es eine schöne Aussicht gibt. Der Aufstieg auf den Turm kostet 5 Euro. Die Treppe ist sehr eng und Gegenverkehr nicht möglich. Auch oben auf dem umlaufenden Balkon muss man sich zwischen Turm und Brüstung regelrecht durchquetschen. Aber die Aussicht über die Stadt und die Bucht lohnen sich.

Nebenan ist die kleine Kirche St. Peter und dort daneben das Marco Polo Museum, denn Marco Polo wurde in Korcula geboren.

Wir gingen weiter durch die Gassen in Richtung Uferpromenade. Es ging vorbei an einem schönen Treppenabgang mit einem Froschbrunnen zum kleinen Gouverneursturm und dem großen Gouverneursturm zum Friedensplatz.

Schließlich schrie die Außentemperatur nach einer internen Erfrischung. Am Eingang zur Altstadt befinden sich zwei Filialen der uns bereits bekannten Kette A-Roma. Ich hatte mir die Eisdiele Marco Homemade Ice Cream bei der Marina ausgesucht. Also liefen wir dorthin. 3,50 Euro kostet hier die Kugel. Pistazie mit Himbeere und Cheesecake mit Feige waren meine Wahl. Das hat sich durchaus gelohnt.

Von der Marina ging es zurück zur Altstadt.

Es ging weiter durch die Gassen, die wie Fischgräten ausgehend vom „Mittelknochen“; der Straße vom Revelin Turm zur Kathedrale, abgehen. Dies hat mit dem Wind zu tun. Der kalte Wind wird abgefangen, der warme bläst durch die Gassen.

Obwohl Korcula auch viele Katzen haben soll, zeigten sich nur drei.

Also stellte sich die Frage, zurück zum Schiff oder Mittagessen. Wir liefen nochmals die Restaurants am Ufer ab und landeten im Bistro Gajeta. Eine Vorspeisenplatte für 2 Personen und einmal Cevapcicci sowie je ein Bierchen. Alles sehr lecker und preislich noch in Ordnung.

Danach nochmals ein kleiner Spaziergang durch die Stadt mit ein bisschen Shopping. Gegen 13 Uhr reichte es uns dann und wir nahmen den Tender um 13:15 Uhr zurück an Bord.

Wir erholten uns bei einer Diet Coke an der Piano Bar und arbeiteten erst einmal an unseren Texten und speicherten die Bilder ab. In der Piano Bar lag die Seekarte, die verlost wird (10 Euro pro Los, 4 Lose für 30 Euro).

Manuel und Martyna hatten wieder die SUPs, die Kayaks und den Einhandsegler aufgebaut. Von 10 Uhr bis 16 Uhr gab es die Möglichkeit zum Wassersport. Es stand noch die Idee im Raum, nochmals mit dem Tender zur Stadt zu fahren. Gleich links neben dem Anleger gibt es einen kleinen Kiesstrand mit kristallklarem Wasser und einer Dusche. Aber wir blieben an Bord. Um 16:30 Uhr fuhr der letzte Tender zurück zum Schiff und um 17 Uhr ging es weiter nach Hvar.

Frédéric informierte um 17:15 Uhr über Hvar an der Brücke. So eigentlich der Plan, aber manchmal kommt es anders. Captain Dominique hat beschlossen, dass es jetzt sofort die Tender-Fotofahrt gibt. Also alle, die mitfahren wollten in die Tender 3 und 4. Wir fuhren ein Stück voraus, denn die Segel mussten erst gesetzt werden. Dann ging es rund ums Schiff und vorbei am Bugspriet mit dem „Waving Team“.

Bei der Hektik hatte ich dann vergessen, dass es um 17 Uhr in der Library noch Accessoires für den Dresscode des Abends „Pirate Night“ (das kleinste Detail zählt) gegeben hätte. Ich habe ja in Korcula geschaut, aber außer Kapitänsmützen gab es nichts in Richtung Pirat. Und Pirat zählt noch nicht zu unserem „Kostümfundus“.

Vor dem Abendessen gab es noch einen Cosmo und einen Mai Tai für meinen Mann.

Die Sonne ging vor dem Schiff hinter einer Wolkenwand unter. Endlich war das Vorschiff auch mal offen. Die ganze Reise fanden hier Reparaturarbeiten statt. Also nach Vorne und den Sonnenuntergang genießen.

Das Abendessen wurde wieder ab 19:30 Uhr serviert. Es ist übrigens eine offene Essenszeit bis 22 Uhr. Auch die Tische sind nicht fest. Es gibt 6er sowie 8er Tische. Es wird gefragt, welche Sprache es denn sein soll bzw. die Crew weiß das natürlich mit der Zeit, so dass gleichsprachige Gäste auch zusammengesetzt werden.

Ab 22 Uhr lud die Crew zu Piratenspielen an der Tropical Bar ein. Wir schauten bei den Spielen noch zu, aber zum anschließenden Tanz ging es dann für uns ins Bett.

Am Bett lag ein Prospekt und ein Formular für die Buchung künftiger Kreuzfahrten.

Weiter geht es mit Tag 10 an Bord der Star Clipper und der Festung von Hvar.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste an Bord der Star Clipper auf Einladung von Star Clippers

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