Star Clipper – Tag 8 Die Klippenspringer von Dubrovnik

An Tag 8 erreicht die Star Clipper das kroatische Dubrovnik. Da wir erst letztes Jahr hier waren, bleibt es bei einem Spaziergang durch die Stadt mit einem Gelato und dem Besuch der Buza Bar mit den Klippenspringern.

Ankunft in Dubrovnik: 14 Uhr
Abfahrt nach Korcula: 23 Uhr
Sonnenaufgang: 5:55 Uhr
Sonnenuntergang: 19:47 Uhr
Cocktail of the Day: Aperol Spritz
Lunch: French
Entfernung bis Korcula: 53,4 Seemeilen

Um 6:30 Uhr machten wir uns für das morgendliche Yoga mit Svia fertig. Heute war es dann doch ganz ordentlich anstrengend. Meine ohnehin schmerzenden Hüften konnten sich nicht erholen.

Bei Marlon tauchte um 8 Uhr noch eine Dame auf, welche die Morgengymnastik mitmachte.

Wir zogen uns erst einmal für das Frühstück um.

Nur als Ergänzung, es gibt auch ein Early Bird Frühstück in der Piano Bar von 6:30 Uhr bis 10:30 Uhr.

Um 9 Uhr erbarmte sich einer der Mitreisenden dem Angebot von Martyna für Walk A Mile (8 Runden). Wir sicherten erst einmal unsere Fotos von gestern und schrieben an unseren Texten weiter. Anschließend boten Martyna und Marlon wieder um 10 Uhr für eine Stunde Mastklettern an.

Wir hatten uns seit dem frühen Morgen praktisch nicht bewegt. Die Segel am vorderen Mast waren gesetzt und weitere Segel folgten. Frédéric bestätigte unseren Verdacht, dass man versuchen werde, heute Vormittag die Fotorundfahrt mit den Tendern rund ums Schiff mit voll gesetzten Segeln zu machen. Das geht natürlich nur, wenn kein Wind ist. Allerdings wurde es gegen 9:30 Uhr etwas windiger. Mal sehen, ob es noch klappt. Leider nein, denn wir waren noch nicht in Kroatien einklariert und das Herablassen eines Tenderboots hätte dies erfordert.

Um 11:30 Uhr hielt Frédéric vor der Brücke seinen Talk über Dubrovnik und Korcula.

Anschließend ging es mit dem Mittagessen weiter.

Um 14 Uhr gingen wir vor dem alten Hafen von Dubrovnik vor Anker. Zunächst wurden die Ausflüge an Land getendert.

Ab 14:30 Uhr (bis 18 Uhr) wurde Wassersport ab der hinteren Gangway angeboten – Stand-up Paddling, Kayak und Segeln. Leider wurde kein Schwimmen angeboten.

Wir fuhren zunächst in die Stadt. Da meinem Mann seine Wasserflasche (Alu) im Tenderboot aus der Hand rutschte und auf meinem großen Zeh landete, war der Start etwas „holprig“. Zunächst ging es für Fotos um den Hafen herum zum roten Leuchtturm an der Einfahrt. Dann wieder zurück.

Anschließend gingen zu Peppino´s Gelato auf ein Eis. Wie auch schon im letzten Jahr kostet die große Kugel 4 Euro. Aber dabei belassen wir es heute auch.

Wir schlenderten hoch in Richtung Stadtmauer durch die Gassen und entdeckten auch mal wieder Unbekanntes und fast ohne Touristen.

Am Ende landen wir wieder in der Buza Bar. Die haben inzwischen die Tische und Stühle entfernt und es gibt nur Stehtische. Die Preise haben sich im Vergleich zum letzten Jahr nicht geändert. Einige Klippensprünge später zogen wir weiter. Es ist übrigens eine offizielle Badestelle und man muss nicht springen. Beim Gehen treffen wir ein Paar vom Schiff, die sich bei uns bedankten, weil wir ihnen von diesem Platz einige Stunden vorher an Bord erzählt hatten. Sie waren aber nur beim Baden.

Weiter in Richtung Hafen gibt es übrigens noch die Café Bar Salvatore. Auch hier wird gebadet und gesprungen, aber nicht so tief.

Heute waren etwas mehr Katzen in Dubrovnik zu sehen, als im letzten Jahr.

Abseits der Stradun und deren Parallelstraße gibt es in den kleinen Gassen durchaus noch Lokale, die preislich im Rahmen liegen. Ein Aperol Spritz war sogar einmal mit 6 Euro im Angebot. Hier natürlich noch die klassischen Bilder aus Dubrovnik. Und ein klein wenig Game of Thrones muss natürlich auch sein.

Es ging erst einmal zurück an Bord. Mein Mann nutzte noch die Gelegenheit und fuhr mit dem Kajak eine Runde – und nein, er angelt nicht, nur nach Fotos mit der Insta 360.

Ich kühlte mit Eiswürfeln, die es übrigens immer an der Tropical Bar gibt, meinen Fuß. Die Haare mussten auch mal wieder gewaschen werden.

Ein kleiner Snack zur Snack Time als Stärkung.

Der Sonnenuntergang mit Dubrovnik im Vordergrund – unbezahlbar!

Zum Sonnenuntergang gab es noch einen Apérol Spritz.

Dann ging es schnell zum Abendessen. Wir saßen wieder mit einem deutschen Paar am Tisch. Sie heißt ebenfalls Carmen. Irgendwann begannen die Kellner wieder mit Kuchen und Gitarre durch das Restaurant zu laufen und nach einigen Schlenkern steuerten sie auf Carmen zu. Die beiden hatten uns natürlich nicht vorgewarnt. Also gab es als Dessert heute erneut Geburtstagskuchen.

Wir nahmen den nächsten Tender zurück in die Stadt. Aber die Einsicht war dann doch, dass man vom Tenderboot aus keine vernünftigen Nachtbilder des beleuchteten Schiffs machen kann.

Noch ein kleiner Spaziergang durch die Gassen und dann zurück an Bord.

Nach dem Abendessen gab es um 21:30 Uhr eine lokale Folklore Show der Gruppe Klappa „A Capella“. Die letzten 20 Minuten sahen wir noch. Nicht schlecht! Danach ging es für uns ins Bett.

Der letzte Tender ging um 22:30 Uhr zurück zum Schiff und um 23 Uhr verließen wir Dubrovnik. Da schliefen wir aber bereits.

Weiter geht es mit Tag 9 der Reise mit der Star Clipper und der Fischgrätenstadt Korcula.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste an Bord der Star Clipper auf Einladung von Star Clippers

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