Tag 2 der Reise mit der Star Clipper bringt uns einen Uhrenturm auf Poros statt Windmühlen auf Mykonos.
| Ankunft in Poros: | 9 Uhr |
| Abfahrt nach Santorini: | 18 Uhr |
| Sonnenaufgang: | 6:38 Uhr |
| Sonnenuntergang: | 20:24 Uhr |
| Cocktail of the Day: | Mai Tai |
| Lunch: | Seafood |
| Entfernung bis Santorini: | 57 Seemeilen |
Gegen 6:30 Uhr standen wir auf…. Und zogen unsere Sportklamotten an!! Svia Rothstein von Open Space aus Anchorage in Alaska ist als Yoga-Trainerin an Bord. Denn es handelt sich um eine Themenreise Yoga, was ich nur zufällig auf der Website von Star Clippers entdeckte. Und so gibt es jeden Morgen um 7 Uhr auf dem Aft Deck eine Stunde Yoga. Ich mache zu Hause tatsächlich einmal pro Woche Yoga und so war das genau richtig für uns. Die heutige Herausforderung bei starkem Wind war allerdings vor allem, Matte und Handtuch an Ort und Stelle zu halten. Über 20 Passagiere sind gekommen. Ach ja, der Leuchtturm von Poros unterbrach kurz das Yoga.
Danach ging es zurück auf die Kabine, duschen und anziehen. Die Nacht war etwas laut und unruhig aufgrund des Winds und Seegangs.
Das Frühstück gab es heute ab 7:30 Uhr im Clipper Dining Room. Vorher gibt es aber von 6:30 Uhr bis 10 Uhr in der Piano Bar auch ein Frühaufsteher-Frühstück.
Noch vor 9 Uhr erreichten wir unseren Ankerplatz vor der Insel Poros. Poros ist nur 300 m vom Peloponnes entfernt. Der Hauptort steht auf der kleinen Insel, die durch einen kleinen Kanal und einer Brücke mit der größeren Insel Kalavria verbunden ist. Zum Peloponnes fahren regelmäßig Fähren.
Allerdings hieß es um 9:30 Uhr noch Teil 2 der Rettungsübung absolvieren. Dieses Mal ohne Weste und nur melden an der Musterstation. Die Crew hatte noch mehr Drills. Inzwischen begann Cruise Director Frédéric aus Belgien über das Leben an Bord, die ersten Ausflüge, Poros und mehr zu erzählen. Um 10 Uhr übernahm Captain Vadim und stellte die Offiziere vor. Er sagte übrigens nochmals, dass laut Lotse und Wettervorhersage mit 40 kn Wind auf Mykonos gerechnet wurde. Das ist zu viel zum Tendern. Auch die nächsten Tage wird uns ein kräftiger Wind begleiten – sehr zu seiner Freude, denn dann können wir segeln. Frédéric übernahm wieder und machte weiter. Es sind übrigens 118 Passagiere aus 12 Nationen an Bord sowie 75 Crewmitglieder – ebenfalls aus 12 Nationen. Unter den Passagieren sind 22 Deutsche. Die restlichen Zahlen habe ich mir dann nicht mehr gemerkt.
Ab 10:30 Uhr fuhren die Tender – Strand / Ort / Strand / Schiff. Auf Kalavria gibt es einen Deal mit einer Taverne, dem Thala Sea Beach Bar-Restaurant, die über eine Strandbar mit Sonnenschirmen und Liegen verfügt. Es muss nur ein Getränk konsumiert werden, dann darf man die Liegen benutzen.
Wir fuhren erst einmal nach Poros und erkundeten den Ort. Wir suchten uns den Weg hoch zum Wahrzeichen der Insel – dem Uhrenturm. Dort bietet sich eine schöne Aussicht über die Bucht.
Ich musste noch ein Panorama von der Aussicht machen.

Auf dem Weg zum Uhrenturm schauten wir noch in diese beiden Kirchlein hinein.
Gestärkt mit einem Gelato von Gelato di Poros (Kugel 3 Euro) ging es weiter.
Wir liefen bis zum Meerjungfrauenbrunnen und zurück am Ufer bis zur Kathedrale. Es ist übrigens alles gut ausgeschildert und es gibt ein paar Wanderwege. Wir hatten überlegt, bis zur Anargyri Kapelle zu laufen, aber dafür war es zu heiß-
Und natürlich kommen wir an keiner Katze ohne Foto vorbei – hier gibt es zahlreiche Futterstellen für die Ortskatzen.
Danach fuhren wir wieder zurück zum Schiff, das wir kurz vor 14 Uhr erreichten. Das Mittagsbuffet (Seafood) war noch aufgebaut, also nutzten wir die Gelegenheit für ein Mittagessen.
Wir zogen Badesachen an und nahmen um 15 Uhr den Tender zum Strand. Einmal kurz ins Wasser, ein Mythos Bier und das reichte auch schon wieder. Gegen 16 Uhr nahmen wir den Tender zurück an Bord. Ab dem Pier boten Martyna und Marlon Wassersport an.
Vor der Tropical Bar spielte wieder der Bordmusiker Allan von den Philippinen zur Snack Time. Wir saßen – nachdem wir geduscht hatten – in der Piano Bar und arbeiteten. Texte müssen geschrieben, Bilder gesichert werden. Und danach gönnen wir uns den Cocktail of the Day, einen Mai Tai.
Um 17:30 Uhr mussten alle wieder an Bord sein, denn um 18 Uhr ging es weiter nach Santorini. Nach der Abfahrt wurden die Segel gesetzt und Frédéric lud die Passagiere zum Helfen ein. O.k., das kann die Crew mit der Winde auch alleine, aber hier müssen dann doch alle an der Leine ziehen.
Zwischenzeitlich fanden wir eine Einladung auf unserer Kabine. Um 19 Uhr lädt Captain Vadim zum Cocktailempfang für die Repeater ein. Nun bin ich zwar Erstfahrer, aber für meinen Mann ist es inzwischen schon die sechste Reise. Übrigens sind 60 Repeater an Bord. Ob ich jetzt zu den 60 zähle oder nicht, aber egal, auf der Einladung stand auch mein Name.
Um 19:30 Uhr gab es wieder Abendessen im Clipper Dining Room. Die Vorspeise und die Hauptgerichte sind samt der Speisekarte übrigens immer in der Piano Bar ausgestellt. Auch die Weinempfehlungen sind dort präsentiert.
Zwischendurch musste ich mal schnell hoch an Deck für den Sonnenuntergang.
Am Vormittag hatte Frédéric schon Freiwillige für die „Star Clipper Fashion Show“ des Sloop Shops gesucht, die um 22 Uhr an der Tropical Bar stattfand. Allerdings waren wir so müde, dass wir die Fashion Show ausfielen ließen und ins Bett sanken. Auf dem Bett lagen heute zwei Lesezeichen von Star Clippers.
Weiter geht es mit Tag 3 der Reise an Bord der Star Clipper und einem Ausflug nach Aktrotiri und Oia auf Santorini.