Star Clipper – Tag 10 Die Festung von Hvar

An Tag 10 der Reise liegt die Star Clipper vor der Insel Hvar und dem gleichnamigen Ort. Wir erkunden die Festung hoch über dem Ort und entdecken noch weitere Kleinode.

Ankunft in Hvar: 8 Uhr
Abfahrt nach Cres: 14 Uhr
Sonnenaufgang: 6:02 Uhr
Sonnenuntergang: 19:52 Uhr
Cocktail of the Day: Pina Colada
Lunch: Italian
Dinner: Captain´s Dinner
Entfernung bis Cres: 155,4 Seemeilen

Inzwischen hatte mich auch noch eine Erkältung erwischt und das bei konstant 30 Grad! Das halbe Schiff hustete. Aber nix da, Yoga um 7 Uhr muss sein. Da wir aber heute schon um 8 Uhr in Hvar ankommen, machten Svia nur 45 Minuten.

Frédéric holte um 8 Uhr noch seine Hafeninformation für Hvar nach, bevor um 8 15 Uhr die beiden Ausflüge das Schiff verließen.

Wir gingen erst einmal unter die Dusche und zum Frühstück.

Danach ging es für uns mit dem Tender an Land.

Wir liefen erst einmal nach rechts zum Franziskanerkloster. Leider kann man nur den Kreuzgang sehen. Ansonsten gibt es ein Museum (10 Euro Eintritt). Selbst die Kirche war nicht zu besichtigen.

Also wieder zurück und in Richtung Stephansplatz, dem Hauptplatz am Hafen von Hvar. Es ging vorbei am alten Hafen.

Gleich rechts ist das Arsenal, in dem sich das Theater von 1612 und damit das älteste Theater Europas befindet. Dort gibt es auch Tickets. Wir entschlossen uns für das Combi-Ticket für 15 Euro, das neben dem Theater auch die Loggia samt Uhrenturm sowie die Festung und die Kirche Johannes der Täufer umfasst. Gut, letztere war leider geschlossen. Im Arsenal gibt es auch ein Video zur Geschichte der Stadt sowie einen Ausstellungsraum für Kunst. Im Video erfuhr ich, dass die Pulverkammer der Festung explodiert ist und die Stadt in Schutt und Asche legte. Beim Wiederaufbau wurde das Theater als Zeichen des Friedens in dem ehemaligen Arsenal errichtet.

Von der Terrasse aus bietet sich noch eine schöne Aussicht.

Nach dem Theater gingen wir hinüber auf die andere Seite zur venezianischen Loggia. Dort war eine Ausstellung über die Geschichte des Tätowierens beginnend mit therpapeutischen Tattoos von Ötzi.

Dann begann es leider zu regnen und die Dame am Eingang musste aus Sicherheitsgründen den Zugang zum Turm schließen. Als es etwas nachlies, liefen wir zur Kathedrale, die aber weitere 3 Euro Eintritt gekostet hätte.

Also hoch zur Stadtburg. Erst geht es über Treppen und dann einen ebenen Weg durch ein parkartig angelegtes Gelände. Bis zur eigentlichen Burg kann man kostenlos hochlaufen.

Nur der Innenbereich der Burg ist kostenpflichtig. Oben gibt es einen Laden mit Kunsthandwerk und ein Restaurant. Allerdings ist die Burg nicht nur wegen der herrlichen Aussicht interessant.

Auf jeden Fall nicht vergessen, ins Gefängnis hinunterzusteigen.

Auf dem Rückweg suchen wir noch die Kirche Johannes der Täufer.

Danach gingen wir wieder hinunter und holten den Uhrenturm nach, den wir ganz für uns alleine hatten.

Ich hatte mir vorher rausgesucht, dass es hier eine Filiale von A-Roma geben sollte. Es handelt sich tatsächlich um den Laden Crema von 1952 oder auch L´Amore per il Gelato, der aber zu A-Roma gehört. Wie in Korcula kostet die Kugel 3,70 Euro, zwei Kugeln dann 7 Euro. Kein Schnäppchen, aber gut.

Danach liefen wir wieder zurück zum Tender. Es war inzwischen 12 Uhr geworden.

Das Mittagessen begann erst um 12:30 Uhr. Also holten wir uns noch eine Kleinigkeit und gingen dann hoch zur Tropical Bar zum Arbeiten.

Der letzte Tender fuhr heute um 13:30 Uhr. Die Abfahrt nach Cres, unserem letzten Ziel der Reise, war um 14 Uhr. Die Passagiere durften wieder beim Segelsetzen helfen.

Wir nutzen die Zeit und fragten, ob wir jetzt ins Bugsprietnetz dürfen. Dieses war die ganze Reise nicht zugänglich, weil am Bugspriet Reparaturen durchgeführt wurden. Aber jetzt war es möglich. Anfangs hatten wir das Netz noch alleine, so dass mein Mann mit der Insta 360 rumspielen konnte. Erst später merkten andere Passagiere, dass das Netz nur offen ist. Man muss sich nur auf der Brücke mit der Kabinennummer anmelden und dann wieder abmelden.

Danach gab es volles Programm. Um 15 Uhr trafen sich die Interessierten in der Library für die Maschinenraumführung mit Chief Felix. Felix erklärt sehr viel. Da relativ viel gesegelt wird, muss nur alle 1,5 bis 2 Monate gebunkert werden. Danach ging es mit Riv eine Runde durch den sehr kompakten Maschinenraum.

Captain Dominique lud um 16 Uhr zur „Captain´s Story Time“ in die Tropical Bar ein. Er erklärte die unterschiedlichen Segelschiffarten und wie diese zu ihren Namen kamen. Dann ging es weiter zur Bedeutung des Begriffs „Clipper“ sowie den Schiffen von Star Clippers.

Nach dem Nachmittagssnack gab es in der Tropical Bar von den Kabinenstewards eine Demo zum Handtuchtiere falten um 17:30 Uhr.

Zwischen 17 und 18 Uhr gab es Rabatte im Sloop Shop. Die Sachen wurden neben dem Handtuchfalten in der Tropical Bar aufgebaut, was zu einem ziemlichen Durcheinander führte.

Und Frédéric informierte um 18 Uhr zur Ausschiffung in Venedig in der Tropical Bar. Es gibt keine Kofferanhänger, sondern es sollen die von der Einschiffung genutzt werden. Wer das Schiff vor 8:30 Uhr verlassen muss, muss sich einen Express-Anhänger geben lassen. Die Ausschiffung ist nämlich normalerweise in Venedig nur möglich, wenn das gesamte Gepäck ausgeladen ist. Die Koffer müssen dann morgen Abend vor die Kabine gestellt werden. Bis 9:30 Uhr kann die Kabine genutzt werden, bis 10 Uhr sollten alle von Bord sein. Frédéric erklärte noch die unterschiedlichen Transportmöglichkeiten (Transferbus zum Flughafen, Taxis sollten vorbestellt werden, Vaporetti und Alilaguna). Die Infos sollten aber auch noch schriftlich auf die Kabine kommen. Schlüssel werden gegen den Reisepass in der Tropical Bar getauscht und man möge bitte im Restaurant warten, da in der Tropical Bar die Koffer lagern.

Inzwischen lagen dort die Comment Cards sowie der Umschlag für Trinkgeld in Bar bzw. das Formblatt für die Abbuchung vom Bordkonto. Außerdem gab es eine vorläufige Rechnung.

Kurz noch an Deck für den Sonnenuntergang.

Abendessen gab es wieder um 19:30 Uhr. Es war Captain´s Dinner. Das hieß leider auch längere Zeit warten, bis Captain Dominique seine Rede gehalten hat. Dazu gab es ein Glas Champagner. Anschließend kam die große Baked Alaska Parade.

Der Mond stand voll am Himmel, aber die Handykamera schafft das dann doch nicht mehr.

Ab 22 Uhr wurde zur Talent Show Crew und Passagiere eingeladen. Wer mitmachen wollte, sollte sich bis 17 Uhr bei Allan anmelden. Es waren einige recht gute Nummern dabei. Die Fotos zeigen nur die Crew. Allerdings musste ich um 22:45 Uhr abbrechen. Die Erkältung ging inzwischen auf die Nase und ich brauchte dringend Nasenspray.

Weiter geht es mit Tag 11 an Bord der Star Clipper und einem Rundgang durch Cres.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste an Bord der Star Clipper auf Einladung von Star Clippers

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