Tag 12 der Reise mit der Star Clipper ist gekommen und nach einer grandiosen Einfahrt nach Venedig zum Sonnenaufgang müssen wir Abschied von der Star Clipper nehmen.
| Ankunft in Venedig: | 7:30 Uhr |
| Sonnenaufgang: | 6:17 Uhr |
| Sonnenuntergang: | 20:09 Uhr |
| Lunch (für Durchfahrer): | Officer |
Der Lotse sollte gegen 6 Uhr an Bord kommen. Also standen wir um 5:40 Uhr auf und machten uns fertig. Die Nacht war sehr unruhig. Der Nachteil der Kabinen auf dem Commodore Deck ist, dass diese überwiegend unter der Wasserlinie liegen. Und da knallt und schlägt es schon mal, wenn der Seegang draußen etwas stärker ist.
Mein Mann hatte für die Einfahrt nach Venedig seine Insta 360 am Sonnendeck aufgebaut. Ich schaffte es bis zum Sonnenaufgang um 6:17 Uhr nach oben.
Wir genossen die Einfahrt.
Am Terminal San Basilio lag die Le Bougainville von Ponant und weiter vorne bei Sette Martiri die Michelangelo von CroisiEurope.
Wir drehten vor der verlassenen Stazione Marittima und legten hinter der Le Bougainville an.
Und hier noch das Video meines Mannes auf Youtube zur Einfahrt nach Venedig.
Die Koffer wurden morgens gegen 5 Uhr eingesammelt und zur Tropical Bar gebracht.
Wir gingen erst einmal zum letzten Frühstück an Bord.
Kurz nach 8 Uhr war das Schiff freigegeben und die Koffer waren bereits von Bord. Bei der Tropical Bar gab es im Austausch gegen die Kabinenschlüssel und ein unterschriebenes Exemplar der Rechnung die Reisepässe wieder.
Da der Liegeplatz etwas vom Terminalgebäude entfernt ist, stand ein Van bereit, der als Shuttle diente. Wir liefen zum Terminalgebäude. Dort waren die Koffer schnell gefunden. Einmal aufmachen und den Rest, den wir noch gebraucht hatten, in den Koffer packen.
Dann liefen wir auch schon am Ufer entlang zur Haltestelle der Linea Blu von Alilaguna in Zattere. Das dauert etwa 15 Minuten. Beide Brücken haben Rampen, so dass es mit Koffer kein Problem ist.
Praktischerweise liegt Gelati Nico, wo wir schon des Öfteren ein Gelato genossen haben, gleich neben der Haltestelle Zattere. Also noch ein letztes Gelato auf dieser Reise. Früher hatte Gelati Nico im Gambero Rosso ein Cono. Inzwischen ist er in diesem Buch aber nicht mehr vertreten. Das Gelato ist aber weiterhin gut. Die Kugel kostet 2,50 Euro, zwei Kugeln 3,50 Euro. Ein Schnäppchen im Vergleich zu Kroatien.
Die Tickets für die Linea Blu hatte ich bereits vorab online gekauft, da es etwas unklar war, ob man die auch vor Ort kaufen kann. Es gab jedoch einen Ticketverkauf. 18 Euro kostet die Fahrt zum Flughafen und bietet noch ein Sightseeing mit der Vorbeifahrt am Markusplatz oder dem Stopp in Murano. Wir nahmen das Boot um 9:38 Uhr, das um 11:10 Uhr am Flughafen sein sollte. Ja, die Fahrzeit ist lang. Aber unser Flug ist erst um 13:25 Uhr und in Venedig kann man erst 2 Stunden vor Abflug die Koffer abgeben.
Wir erreichten den Flughafen sogar schon um 11.00 Uhr. Nach dem Aussteigen wird das Ticket gescannt. Ein Schild weist darauf hin, dass es 15 Minuten Fußweg bis zum Terminal sind. Ein bisschen schneller ist man dann schon. Es gibt inzwischen einige automatische Laufbänder.
Wir konnten die Koffer gleich aufgeben und auch an der Sicherheitskontrolle war nichts los. Wir besorgten uns noch Sandwiches für das Mittagessen und suchten uns eine der raren Sitzgelegenheiten. Es war noch nicht einmal ein Bereich für unseren Abflug angezeigt.
Und dann kommt es natürlich, wie es kommen muss. Erst 15 Minuten Verspätung, dann 35 Minuten. EN 8203 nach München sollte eigentlich um 13:25 Uhr abfliegen. Jetzt wird es schon 14 Uhr, obwohl die Maschine in München mit nur 15 Minuten Verspätung gestartet war und um 12:45 Uhr in Venedig landen sollte. Gut, die Anzeigen wechselten gefühlt im Minutentakt und schließlich einigte man sich auf 13:48 Uhr als Abflugzeit.
Der Flug von 45 Minuten war etwas holprig. Es gab Wasser und einen Keks.
Mit leichter Verspätung kamen wir in München an. Air Dolomiti steht immer auf dem Vorfeld am äußersten Ende des Flughafens, so dass wir noch eine kleine Busrundfahrt bekamen.
Mein Koffer kam tatsächlich als fünfter! Und dieses Mal kamen nicht erst fünf Gepäckstücke und dann nichts mehr. Vermutlich lag es daran, dass die meisten Passagiere Umsteiger waren und nur wenige hier in München ausstiegen.
Wir erreichten noch die S-Bahn um 15:44 Uhr. Unsere Tochter holte uns mit dem Auto von der S-Bahn ab und es ging nach Hause.
Bis zur nächsten Reise!