Star Clipper – Tag 11 Ein Spaziergang durch Cres

Tag 11 der Reise mit der Star Clipper ist gekommen und es steht der letzte Landgang in Cres auf der gleichnamigen kroatischen Insel an. Das Örtchen ist klein und so wird es ein gemütlicher Spaziergang.

Ankunft in Cres: 11 Uhr
Abfahrt nach Venedig: 15 Uhr
Sonnenaufgang: 6:08 Uhr
Sonnenuntergang: 20:02 Uhr
Cocktail of the Day: Tequila Sunrise
Lunch: Oriental
Entfernung bis Venedig: 100,4 Seemeilen

Auch wenn die Erkältung nicht wirklich besser war, die letzte Yoga Stunde mit Svia musste sein. Also gegen 6:30 Uhr fertig machen und den Sonnenaufgang vor dem Yoga genießen.

Anschließend duschen und umziehen und ab zum Frühstück.

Manuel hätte um 8 Uhr noch Morgengymnastik angeboten, Martyna um 9:00 Uhr Walk-A-Mile, was aber nicht angenommen wurde.

Um 9:45 Uhr stellte Frédéric in der Library unter dem Motto „Das Beste der Star-Clippers Kreuzfahrten“ die Routen von Star Clippers vor. Wer an Bord ein Buchungsformular ausfüllt, bekommt 150 Euro Onboard Credit für die nächste Reise. Anschließend stellte Frédéric um 10:45 Uhr den heutigen Hafen Cres vor.

Dort gingen wir um 11 Uhr vor Anker. Der Ausflug ging zunächst von Bord, danach die individuellen Ausflügler.

Martyna und Manuel boten zwischen 11:30 Uhr und 14 Uhr nochmals Wassersport an. Spontan wurde dies von Land aus gemacht und die interessierten Gäste wurden mit den Zodiacs zum gegenüberliegenden Strand gebracht.

Wir nahmen den nächst erreichbaren Tender und fuhren zur Stadt. Diese ist sehr überschaubar. Mein Stadtplan verwirrte aber mehr als er half. In der Touristeninfo bekamen wir einen etwas besseren Plan.

Wir liefen zunächst zum Stadtplatz mit dem Brunnen und dem Uhrenturm samt venezianischer Loggia. Letztere wird von Einheimischen als kleiner Markt für lokale Produkte genutzt.

Gleich durch den Uhrenturm hindurch geht es zur Kirche Heilige Maria die Große.

Anschließend suchen wir uns den Weg durch die Gassen zum Stadtturm.

Leider ist der alte Stadtturm ein Ausstellungsgebäude und hatte nur ab 19:30 Uhr geöffnet. Wir hatten auf einen Blick über die Stadt gehofft.

Wir laufen weiter vorbei an zwei interessanten Türen und dem Rathaus.

Beeindruckend sind die beiden venezianischen Stadttore am Rand der Altstadt, die durch eine parkartige Anlage verbunden sind.

Durch das zweite Stadttor gehen wir zurück in die Altstadt vorbei am Pjaceta kleiner Platz zum Moise Palast, der nur eine Ruine ist, mit einem Blick in die Kirche St. Isidor und schließlich zum Arsan Palast, welcher das Stadtmuseum beherbergt.

Wir suchten uns eine Eisdiele und landeten bei Da Carlo. 2,50 Euro kostet die Kugel. Hier sieht man, dass es in Kroatien auch billiger geht.

Danach shoppten wir noch ein bisschen… lokale Liköre der Firma Aura. Wir überlegten noch zum Franziskanerkloster zu laufen. Da es mir mit meiner Erkältung aber immer noch nicht so gut ging, nahmen wir das nächste Tenderboot zurück zum Schiff. Wer sich übrigens über die Rauchfahne am hinteren Mast wundert, nun ja, auch ein Segelschiff braucht Strom für den Hotelbetrieb, denn sonst gibt es kein Licht, kein Essen, kein Laden des Handys. Für die Fahrt nutzt die Star Clipper ihre Segel mehr als die Schraube und ist mit Segeln auch schneller als im reinen Schraubenbetrieb.

Rechtzeitig zum Mittagessen waren wir wieder zurück. Orientalisch war heute das Motto. Asiatisch war wohl richtiger. Das Essen war durchwegs gut bis sehr gut. Nur das Sushi heute war ein totaler Fail. Gummiartiger, süßlicher Reis und praktisch keine Füllung im Sushi. Das konnte ich nicht essen.

Ich legte mich eine gute Stunde hin. Der letzte Tender zurück zum Schiff fuhr um 14:30 Uhr. Und um 15 Uhr wurden letztmals auf dieser Reise die Segel gesetzt – natürlich wieder mit Conquest of Paradise von Vangelis.

Die Galley kann leider nicht besichtigt werden, aber Hotelmanager Cristhian hielt um 16 Uhr einen Vortrag mit dem Thema „Hinter den Kulissen von Star Clippers“ im Restaurant. Cristhian hatte einige spannende Zahlen parat und stellte alle Mitglieder seines Departments mit Fotos vor auch diejenigen, die hinter den Kulissen arbeiten. Hier sind nur ein paar Slides aus seinem Vortrag.

Martyna und Manuel boten um 16:30 Uhr noch ein letztes Mal für eine Stunde das Mastklettern an. Das ist mir mit der Erkältung zu viel. Übrigens, das halbe Schiff war inzwischen am Husten. Vor dem Abendessen erzählte Frédéric noch „My SEAcrets“ – Geschichten aus seiner Karriere als Kreuzfahrtdirektor, die demnächst auch auf Englisch als Buch erscheinen werden. Dafür hatte ich leider keine Nerven mehr. Die Snack Time hatte heute Waffeln als Special des Tages.

Wir hatten noch die zweite Flasche Champagner in der Kühlung, die noch getrunken werden musste. Erst zur Snack Time und dann zum Sonnenuntergang. Den Rest nahmen wir mit zum Abendessen.

Um 19:30 Uhr ging es dann zum letzten Abendessen der Reise. Auch das konnte ich nur noch eingeschränkt genießen. Siva verteilte noch Zertifikate für die Teilnahme bei ihren Yoga-Stunden.

Anschließend gab es um 21:15 Uhr die Abschiedsrede in der Tropical Bar mit der Verlosung der Seekarte sowie einer Überraschung. Danach konnte noch getanzt werden.

Da es mir zunehmend schlechter ging, gingen wir allerdings schon gegen 21 Uhr ins Bett, Bis 5 Uhr mussten die Koffer vor der Tür stehen. Ich glaube, mit kurz nach 21 Uhr waren unsere Koffer wohl die ersten.

Weiter geht es mit Tag 12 der Reise an Bord der Star Clipper und der morgendlichen Einfahrt nach Venedig.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste an Bord der Star Clipper auf Einladung von Star Clippers

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