Explora I – Tag 3 In den Gassen von Dubrovnik

An Tag 3 an Bord der Explora I von Explora Journeys genießen wir am halben Seetag ein Frühstück am Balkon und verlieren uns am Nachmittag und Abend in den Gassen von Dubrovnik.

Ankunft in Dubrovnik: 14:00 Uhr
Letztes Tenderboot: 22:00 Uhr
Wettervorhersage: 28 bis 30 Grad, sonnig

Die 6 Uhr morgens lassen uns nicht los. Also machten wir uns fertig. Draußen gab es einen feuerroten Sonnenaufgang.

Ich ging noch schnell zum Astern Pool und zum Atoll Pool, aber beide waren noch nicht fertig. Also wieder zurück auf die Kabine, wo sich mein Mann schon mit dem Wasserkocher einen Tee gekocht hatte. Ich probierte übrigens später am Vormittag noch die Illy Kaffeemaschine für einen Espresso aus. Allerdings brauche ich eigentlich immer Milch, die es in der Kabine leider nicht gibt.

In der Ferne fuhr gerade die Wind Spirit von Windstar Cruises vorbei.

Pünktlich um 7 Uhr kam das Frühstück. Wir ließen den Kellner das Tablett auf dem Glastisch am Sofa abstellen. Anschließend deckten wir draußen den Tisch. Tischdecke gibt es hier keine. Und beim Lachs habe ich irgendwie vergessen, dass man dazu auch einen Bagel braucht. Nun denn, dann spare ich mir die Kohlehydrate. Die Karte ist sehr umfangreich und auch Sonderwünsche lassen sich eintragen. Selbst am Ausschiffungstag ist das Frühstück in der Kabine noch möglich.

Anschließend gingen wir nochmals zum Astern Pool, der jetzt abgedeckt und alle Polster aufgedeckt waren. Es war gerade mal 7:30 Uhr und die ersten kamen bereits, um einen persönlichen Gegenstand auf einer der Betten zu hinterlassen und anschließend erst einmal zum Frühstück zu verschwinden. Wir gingen schnell zurück auf die Kabine und zogen Badeklamotten an. Mein Mann wollte in dem Infinity Pool noch Bilder mit der Insta 360 machen. 8 Uhr und bereits vier Liegen reserviert, aber keiner da. Langsam kamen auch Gäste, die blieben.

Jetzt musste ich allerdings nochmals kurz unter die Dusche. Danach gingen wir hoch in die Explora Lounge zum Arbeiten und Lesen. Ich ging außerdem nochmals zum Atoll Pool, der jetzt auch endlich fertig war. Ein Video am Horizon Pool war auch noch möglich.

Am Vormittag wurde Einiges an Aktivitäten geboten wie z.B. Basteln venezianischer Masken, Trivias, Corn Hole mit den Offizieren, der Port Talk über Brindisi. Im Chef´s Kitchen gab es einen (kostenpflichtigen) Kochkurs Geschmack der Provence. Im Anthology wurden Weine verkostet (ebenfalls kostenpflichtig). Ich probierte mich im Basteln einer venezianischen Maske aus. Übrigens, die Maske ist unversehrt zu Hause angekommen.

Auf der Kabine lag heute schon das Formular für die Ausschiffung, das wir später ausgefüllt abgaben. Der Transfer von Explora Journeys zum Flughafen in Athen kostet übrigens 40 Euro. Wir wählten die Option “Koffer selbst von Bord tragen” und individuelle Abreise.

Ich warf noch einen Blick in die Lobby, wo gerade das “Corn Hole with Officers and Crew” stattfand.

Zum Mitttagessen schauten ins Crema Café. Dort gibt es tageszeitabhängig unterschiedliche Kleinigkeiten. Und weil der erste Hoteldirektor der Explora I ein Portugiese war, gibt es hier immer Pasteis de Nata. Also einmal hier eine Kleinigkeit essen.

In der Malt Whisky Bar entdeckte ich noch diesen Aufsteller, habe es aber nicht ausprobiert und auch sonst keine Info dazu gesehen.

Pünktlich gegen 14 Uhr erreichten wir den Ankerplatz in Dubrovnik. Wir beobachteten das Herablassen der Tenderboote – unsere Suite ist direkt über Tenderboot Nummer 8.

Wir waren bereits in die Journeys Lounge gegangen, wo auch schon die Tendertickets verteilt wurden. Wir bekamen die erste Gruppe. Bei der Tenderfahrt lassen sich auch immer schöne Fotos vom Schiff machen. Um es vorwegzunehmen, die Tenderhäfen und Ausflüge waren von Seiten des Schiffs wirklich perfekt organisiert. Es dauerte praktisch nie länger als 5 bis 10 Minuten und schon wurde die Farbe oder Nummer aufgerufen und es ging los.

Eigentlich hatte ich erneut über die App GPSmyCity einen Rundgang herausgesucht. Aber es war so heiß, dass die Lust auf Sightseeing etwas gedämpft war. Da wir auf der anderen Seite zum alten Hafen tenderten, lag die erste von mir rausgesuchte Eisdiele nicht weit entfernt.

Gianni liegt in einer kleinen Gasse beim Hafen. Allerdings sehen wir hier schon, die Preise sind doch happig. Hat in Split das Eis noch ab 2,50 Euro pro Sorte gekostet, so kostet es hier 4 Euro. Ich beschränke mich auf Ziegenmilch Brombeere.

Wir gehen den Stradun hoch bis zum Pile Tor.

Am Pile Tor selbst war relativ wenig los.

Wir schauen hinunter zum westlichen Hafen, der als King´s Landing bei Game of Thrones bekannt wurde.

Hier noch ein Panorama:

westlicher Hafen
westlicher Hafen

Dann wieder über die Ul. od Puca zurück in Richtung alter Hafen bis zum Marktplatz.

Dort ist noch Peppino´s. Auch hier kostet das Eis 4 Euro. Ich lasse mir Dubrovnik Creme Caramel schmecken. Fand ich persönlich besser als Gianni´s.

Über die steile Jesuiten-Treppe geht es hoch zur Ignatius Kirche.

Von dort aus laufen wir entlang der Stadtmauer. Diese kostet inzwischen übrigens 40 Euro Eintritt. Oder man kauft gleich die Discover Dubrovnik Karte für 40 Euro und hat dann noch einige andere Eintritte inkludiert.

In der Stadtmauer ist ein Gittertor zur Buza Bar. Auf den Felsen stehen Tische, es herrscht Selbstbedienung. Die Preise sind halbwegs vernünftig. Für ein Bier zahlen wir 7 Euro. Hier ist auch ein Badeplatz und die Mutigen springen von den Klippen ins Meer.

Wir laufen noch durch die Gassen. Endlich auch zwei Katzen. Wo sind die berühmten Katzen von Dubrovnik geblieben?

Am Hafen gehen wir noch um die Ivana Festung (oder Johannes Festung) herum zur Hafeneinfahrt. Dort kühle ich einige Minuten meine Füße im Mittelmeer. Auch hier ist noch ein Badeplatz mit diversen sportlichen Aktivitäten.

Dann geht es mit dem Tender zurück zum Schiff.

Zum Pre-Dinner Cocktail gehen wir in die Explora Lounge und genießen den Blick auf die Stadt. Ich bestelle einen Negroni. Ich hatte gesehen, dass es in den Bars auch den Tanqueray Zero gibt, also bitte ich den Kellner, den normalen Gin durch den alkoholfreien zu ersetzen. Voller Geschmack, aber nicht mehr ganz so stark.

Dass hier gleichzeitig um 18:15 Uhr das Treffen der 15 deutschsprachigen Gäste stattfand, haben wir gar nicht bemerkt. Aber es kam eben auch nur ein Paar. An so einem Tag ist das aber vielleicht auch eine schlechte Planung. Die Passagiere sind im Zweifel an Land und genießen auch dort noch ein Abendessen.

Wir gehen zum Abendessen in den Emporium Marketplace auf die Terrasse. Es gibt übrigens mittags und abends täglich frisch gemachte Pasta und selbstverständlich Pizza. Leider hatten wir heute kein Glück, denn an anderen Abenden gab es auch King Crab Legs. Inzwischen hat das Schiff gedreht und hier gibt es – trotz der Hitze – einen schönen Blick auf die Stadt und den Sonnenuntergang.

Die Show startet heute erst um 22:15 Uhr und so beschließen wir doch noch einmal in die Stadt zu tendern. Die Sonne geht aber schneller unter als gehofft und so entstehen die Bilder vom Sonnenuntergang vom Tenderboot aus.

Die Stadt ist gefühlt noch voller als am Nachmittag. Offenbar findet ein Konzert statt, so dass auch ein paar Aussichtspunkte auf den Fischerhafen komplett versperrt sind.

Wir beschließen doch wieder zurückzufahren. Gegen 21:30 Uhr sind wir wieder an Bord. Wir sind so müde, dass wir es nicht mehr schaffen die Show des Tanzpaars Max und Anastasia „This is Me“ anzuschauen.

Weiter geht es mit Tag 4 an Bord der Explora I von Explora Journeys und einem Ausflug ins barocke Lecce.

Anmerkung: Cruisedairy.de reiste an Bord der Explora I auf Einladung von Explora Journeys

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Wir legen grossen Wert auf unabhängige und neutrale Berichterstattung. Wenn uns etwas nicht gefällt, werden wir das schreiben, und auch, wenn uns etwas gefällt - egal, ob wir auf eigene Kosten oder auf Einladung gereist sind. Das sind wir unseren Lesern schuldig. Und selbst die Reedereien haben nichts davon, wenn wir Dinge beschönigen. Denn spätestens auf dem Schiff selbst würde die Diskrepanz zwischen zu wohlwollendem Bericht und der Realität ohnehin auffallen.

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