Explora I – Tag 5 Das antike Nikópolis

An Tag 5 der Reise mit der Explora I von Explora Journeys erreichen wir die griechische Insel Lefkada und ankern vor dem Ort Nydri. Mit dem Bus geht es aufs Festland zum antiken Nikópolis.

Ankunft vor Lefkada / Nydri: 9:00 Uhr
Letzter Tender: 22:00 Uhr
Wettervorhersage: 29 bis 36 Grad, sonnig – es wurden 38 Grad

Mit der Zeitumstellung zeigte sich morgens um 6 Uhr nur das Morgenrot. Erst kurz vor 7 Uhr ging die Sonne tatsächlich auf.

Wir gingen um 7:30 Uhr in den Emporium Marketplace zum Frühstück. Heute probiere ich den Chiapudding und die Blaubeer-Mango-Bowl aus.

Langsam näherten wir uns Lefkada und unserem Ankerplatz vor Nydri oder eigentlich vor der Onassis Insel Skiathos. Von dort aus wurde nach Nydri getendert. Nydri selbst ist eher ein touristischer Badeort mit vielen Restaurants und kleinen Läden. Die Insel Lefkada ist mit einer Schwimm-Drehbrücke mit dem Festland verbunden. Nydri selbst lebt von der Geschichte von Aristoteles Onassis sowie des deutschen Archäologen Wilhelm Dorpfeld. Beiden ist am Ufer eine Statue bzw. Büste gewidmet. Wegen der Brücke ist die Insel mit dem Auto leicht erreichbar und daher sehr beliebt bei Urlaubern.

Vor Beginn unseres Ausflugs kühlte ich mich noch im Crema Café mit einem Iced Latte ab.

Treffpunkt für unseren Ausflug „The Ancient History of Nikópolis“ (100 Euro, 4 Stunden) war erst um 10 Uhr in der Journeys Lounge. Wir bekamen die Busnummer 2 und warteten auf unseren Tender. Gegen 10:45 Uhr waren wir an Land, wo uns Guide Costas erwartete. Die Wettervorhersage lautete heute 38 Grad, also für alle nicht gerade angenehme Ausflugstemperaturen.

Mit dem Bus ging es die Küste von Lefkada entlang und über die Brücke aufs Festland. Nikopólis wurde vom römischen Kaiser Okatvian gegründet zur Feier des Sieges über Kleopatra und Mark Aurel. Nach gut 1,5 Stunden erreichten wir genau um punkt 12 Uhr das römische Theater. Dort erklärte Costas Einiges zum Bauwerk. Wer wollte, konnte den Seitenweg noch hochlaufen und von oben Fotos machen.

Hier noch vier Panoramen vom römischen Theater:

römisches Theater
römisches Theater
römisches Theater
römisches Theater
römisches Theater
römisches Theater
römisches Theater
römisches Theater

Um 12:25 Uhr waren alle wieder im Bus.

Eine gute Viertelstunde entfernt ist das Museum, das auch Toiletten hat. Dort erklärte Costas ausführlich die Geschichte von Nekopólis anhand der ausgestellten Fundstücke und Bildtafeln. Allerdings war da auch viel Unsinn dabei – so sprach er immer wieder von Fresken statt von Mosaiken. Man merkte, dass ihm der Aufenthalt im Museum lieber war. Er sagte schon von Anfang an, dass wir nur das Theater und eine der Basiliken sehen, alles andere sei „under renovation“ und nicht zugänglich.

Nach dem Museum ging es mit dem Bus zur Basilika A oder Basilika des Dometios. Insgesamt sind hier drei Bodenmosaike erhalten, zwei im Querschiff rechts und links und eines weiter vorne in einer Seitennische.

Nebenan ist die Villa des Ekdikos Georgios. Die sei ganz neu ausgegraben. Allerdings sagte Costas dann, dass es sich um eine christliche Straße handele – ähm nein, römisch. Auch die Villa war klassisch römisch mit dem Innenhof mit Wasserbecken, um den sich die Räume gruppieren und außen zur Straße hin die Läden. Auch die Reste einer Fußbodenheizung waren erkennbar. Schön war der Garten mit einer Freifläche mit Säulen und Blick aufs Meer.

Anschließend ging es eine Stunde mit dem Bus zurück nach Nydri.

Gegen 15 Uhr kamen wir dort wieder an. Da bei dem Ausflug kein Mittagessen enthalten waren, suchten wir uns eine Taverne und landeten in der Taverna Symposio auf einen Choriatiki (griechischer Salat), Dolmades (gefüllte Weinblätter) und eine Mousakka sowie ein Mythos Bier und einen Frappé. Erstaunlich lecker für so einen touristischen Ort. Dann kam noch ein frecher roter Kater vorbei.

Nebenan war ein kleines schlauchförmiges Souvenirgeschäft. Die älteren Damen sprachen nur griechisch. Ich erstand ein paar Kleinigkeiten, teilweise handgefertigt.

Anschließend ging es gegen 16:30 Uhr wieder zurück aufs Schiff. Gerade kam die Elysium an, die vormalige Celebrity Xperience, die auf den Galapagos Inseln unterwegs war. Sie ist so klein, dass sie auch anlegen konnte.

Ich ging noch schnell in den Whirlpool im Conservatory Pool und anschließend auch noch in den Pool.

Danach machten wir uns für das Abendessen fertig. Um 18:30 Uhr hatten wir eine Reservierung im Marble & Co., dem Steakhouse. Sehr lecker! Hier arbeitete auch Oberkellner Raymond aus den Niederlanden, der am Morgen im Emporium Marketplace mit uns auf Deutsch gesprochen hatte.

Wir waren im fensterlosen Bereich des Marble & Co. und verpassten daher den eigentlichen Sonnenuntergang. Nur die Reste waren noch zu sehen.

Wir hatten gesehen, dass es im Crema Café nicht nur Salami, Schinken und Käse zum Aperitivo gab, sondern auch eine gesonderte Karte. Also gingen wir dorthin zum After Dinner Cocktail mit einem Negroni Spagliato und einem Espresso Martini.

Anschließend lauschten wir noch der Musik in der Explora Lounge. Der Flügel dort ist ein automatischer Flügel und der spielte zunächst alleine bis der Pianist und Sänger kam.

Gegen 21:30 Uhr ging es für uns ins Bett. Die Show um 22:15 Uhr mit dem Titel „The Playlist“ war einfach zu spät für uns. Wir gingen noch eine Runde übers Deck.

Auf der Kabine stand dieses Mal von der MSC Foundation Schokolade. Außerdem gab es eine Probe mit einem Bath & Shower Oil vom Explora Club. Dazu kam eine Einladung für Morgen um 18 Uhr in die Explora Lounge für einen Special Toast mit dem Kapitän sowie den Executive Offizieren.

Unmittelbar nach dem Ausflug kam übrigens eine E-Mail mit der Bitte um Bewertung. Ich hatte dort einige Kommentare hinterlassen. Das Timing des Ausflugs war einfach über Mittag schlecht, da ja kein Essen enthalten war (unabhängig von den Temperaturen, für die Explora Journeys nichts kann). Costas war sprachlich eher schlecht und nicht wirklich motiviert. Dann war der Ausflug ausgeschrieben mit Besuch des Odeons und nicht dem römischen Theater. Auch das Bild zeigte das Odeon. Ich hatte mir insgesamt etwas mehr Ausgrabungsanteil und weniger Museum erwartet (wenngleich das bei der Temperatur natürlich nicht schlecht war). Am Abend war tatsächlich ein Brief auf der Kabine, dass man die Bewertung gesichtet und auch nach Genf weitergeleitet habe.

Weiter geht es mit Tag 6 der Reise mit der Explora I von Explora Journeys und einem entspannten Seetag.

Anmerkung: Cruisedairy.de reiste an Bord der Explora I auf Einladung von Explora Journeys

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