Tag 1 der Reise beginnt – wie immer – mit der Anreise. Heute geht es von München nach Athen zur Star Clipper, die in Piräus im Hafen liegt – Yassa Elláda! Hallo Griechenland!
| Abfahrt von Piräus: | 21:45 Uhr |
| Sonnenaufgang: | 6:34 Uhr |
| Sonnenuntergang: | 20:25 Uhr |
| Cocktail of the Day: | Bon Voyage |
| Entfernung bis Poros: | 65,4 Seemeilen |
Der Wecker klingelte um 5:15 Uhr und wir machten uns fertig. Um 6 Uhr brachte uns unsere Tochter zu S-Bahn. Koffer abgeben, Sicherheitskontrolle – gut, die dauerte heute irgendwie länger, da fast alles zur Nachkontrolle ging. Aber wir hatten ausreichend Zeit. Weiter zum Gate mit der Bahn nach K zum Flug LH 1750 nach Athen.
Das Boarding begann pünktlich. Dann ein Piep beim Boarding – neuer Sitzplatz. Ich hatte gar nicht so genau hingesehen, nur dass es Reihe 6 statt 15 war. Ein Upgrade auf die Business Class. Was für ein schöner Start für diese Reise!
Der Service war natürlich seht gut, allerdings war bei mir die Waffel dann schon aus und Omelett ist nicht die Stärke des LH Caterings aus meiner Sicht. Aber die kalte Platte mit Croissant und Joghurt war ohnehin mehr als genug. Aber ich konnte – o.k. trotz der Uhrzeit – schon einen Avionic bekommen.
Hier noch einige Bilder vom Flug selbst:
Die Landung dann sogar 10 Minuten vor der Zeit um 11:45 Uhr. Koffer kamen ebenfalls schnell. Wir folgten den Schildern zu Metro. Am Fahrkartenautomaten für 9 Euro das Ticket gekauft. Der nächste Zug (dafür gelten die Tickets auch) fuhr in 2 Minuten um 12:32 Uhr. Und der war pünktlich im Gegensatz zur deutschen Bahn. Die Fahrt bis Piräus zieht sich etwas und dauert gut eine Stunde. Mit der Metro-Linie M 3 kann man bis zur Endstation Dimotiko Theatro fahren. Das ist noch etwas näher am Hafen.
Wir wussten nicht genau, welcher Bus denn zum Terminal A fährt und beschlossen zu laufen (es wäre übrigens die Linie 843). Etwa 20 Minuten samt Koffer bei 34 Grad waren etwas schweißtreibend. Es ging vorbei an der Nikolauskirche bis zum Wegweiser zum Terminal A.
Die Koffer konnten wir gleich abgeben. Ich packte noch ein paar Sachen aus meinem Rucksack in den Koffer. Wir kühlten uns erst einmal etwas ab und nutzten die Toilette. Auch die Flasche kann man auffüllen. Übrigens der Souvenir-Shop im Terminal A hat ganz nette Sachen und ich wurde gleich fündig hinsichtlich eines kleinen Geburtstagsgeschenks, das ich noch brauchte.
Dann ging es nochmals raus, denn der Check-in begann erst um 15 Uhr. Neben uns lag am Terminal A eine „alte“ Bekannte, die Silver Nova. Also erst noch Fotos von beiden Schiffen machen. Leider gibt es auf „Meeresspiegelhöhe“ nur einen Lochzaun, der das Fotografieren nicht gerade erleichtert, aber dann selbst noch ein nettes Motiv abgibt.
Danach machten wir uns auf die Suche nach einem Café und wurden bei We´re Coast hinter der Nikolauskirche fündig. Ein kleiner, stylischer Laden. Zum Frappé für 3,50 Euro gab es auch ein großes Glas Wasser samt nettem Service. Den Katzen war es auch zu heiß und so suchte sich dieses Exemplar einen kühlenden Steinboden für die Siesta.
Zurück im Terminal A stellten wir uns beim Check-in an. Allerdings wurden im Terminal nur der Gesundheitsfrageboten und der Waiver für den Wassersport eingesammelt. Außerdem bekamen wir die Bordkarten. Es gab Obst und Wasserflaschen. Also setzten wir uns wieder hin. Ab 16 Uhr begann Cruise Director Frédéric die Boardinggruppen aufzurufen. Unsere Gruppe 5 kam gegen 16:45 Uhr dran.
An Bord wurde in der Library noch der Reisepass eingesammelt, die Kreditkarte eingescannt und ein Sicherheitsfoto gemacht. Dann gab es für alle ein Glas Saft und draußen standen schon die Snacks der Snack Time von 16 bis 18 Uhr bereit.
Gestärkt ging es zur Kabine, die natürlich erst einmal fotografiert werden musste. Danach zeigte mir mein Mann, schon zwei Mal mit der Star Clipper unterwegs war, die wesentlichen Bereiche des Schiffs. Ab 16 Uhr konnten auch die Ausflüge in der Library gebucht werden. Allerdings hatten wir uns dann doch gegen einen organisierten Ausflug entschieden. Wir kennen die meisten Orte schon oder sie lassen sich individuell leicht erkunden. Wir nutzen zudem noch die Zeit und packten die Koffer aus. Im Tagesprogramm sahen wir schon, dass es morgen nicht nach Mykonos, sondern wie bei der vorherigen Fahrt nach Poros ging. Da ich das über Bekannte bereits mitbekommen hatte, hatte ich mich auch noch über Poros vorab informiert.
Um 18:45 Uhr mussten alle zurück auf die Kabine und das Sicherheitsvideo ansehen. Anschließend mit Rettungsweste hoch zur Musterstation (vor der Tropical Bar). Dort musste dann die Rettungsweste angelegt werden und die Kabinennummer wurde erfasst. Danach ging es wieder zurück auf die Kabine, die Weste verstauen und umziehen für das Abendessen. Männer müssen übrigens lange Hose tragen. Flip Flops sind auch nicht erlaubt.
Um 19:30 Uhr begann das Welcome Dinner im Clipper Dining Room. Wir wurden am Eingang nach der Sprache gefragt und entschieden uns für Englisch. So saßen wir mit einem Paar aus UK und einem Paar aus Australien zusammen. Gleich vorab, vor kurzem gab es eine Pressemitteilung, dass es bei Star Clippers nun neue vegetarische und vegane Gerichte gebe. Ja, die gibt es. Allerdings ist die Kennzeichnung zu kritisieren. Alles wird mit einer „Ähre“ gekennzeichnet, was eigentlich das Symbol für Gluten ist. Welches Gericht vegetarisch und welches vegan ist, lässt sich nur durch Nachfragen erfahren. Hier sollte man auf die übliche Kennzeichnung achten.
Um 21:45 Uhr sollte eigentlich die Abfahrt sein. Oben am Sonnendeck wurde zum Champagner Sail Away (ein Glas für 7.50 Euro) eingeladen. Allerdings verzögerte sich die Abfahrt noch etwas, da wir eine Fähre vorlassen mussten.
Endlich ging es los. Kurz vor der Hafenausfahrt stieg der Lotse ab und danach wurden mit Conquest of Paradise von Vangelis die Segel gesetzt. Captain Vadim segelt mit großer Begeisterung.
Und für die Statistiker, die Offiziere dieser Reise:
| Captain: | Vadim Novikov |
| Hotel Manager: | Cristhian Castro |
| Cruise Director: | Frédéric Jansen |
| Chief Engineer: | Felix Almeida |
| Chief Officer: | Shivam Chaudhary |
Wir fielen dann doch ins Bett. Der Tag war lang. Hier gibt es übrigens noch jeden Abend eine Pillow Chocolate.
Weiter geht es mit Tag 2 der Reise an Bord der Star Clipper und dem Uhrenturm von Poros.