Mit der Harmony of the Seas im westlichen Mittelmeer

Tag 7 Seetag

Der Seetag und damit schon fast das Ende der Reise!

Sonnenaufgang: 6:32 Uhr
Sonnenuntergang: 20:30 Uhr
Wettervorhersage: 27°C, sonnig
Dress Code: Casual

Irgendwie kann ich länger schlafen und habe mich schon früh im Bett herumgewälzt. Um 7 Uhr ging ich dann doch ins Bad und machte mich fertig. Wir gingen hoch ins Solarium Bistro, das um 7:30 Uhr für das Frühstück öffnete. Anschließend noch ein doppelter Cappuccino aus dem Diamond Club, den ich mir mit auf die Kabine nahm.

Das Tagesprogramm war heute voll gepackt mit Aktivitäten. Vom Eislaufen über Flowrider, Zip Line, Klettern und natürlich alle Rutschen reichten die sportlichen Aktivitäten. Um 9:30 Uhr war bereits eine Führung durch den Central Park mit dem Chef Landscaper. Wir hatten zudem auf dem Kabinen-Fernseher die Info bekommen, dass um 10:30 Uhr eine Backstage Theater Tour für Crown & Anchor Mitglieder ab Diamond stattfindet. Um 11 Uhr wäre außerdem Scrapbooking, eine Selfie Scavenger Hunt aber auch die Captain´s Corner mit Captain Johnny im Aqua Theater. Mal sehen, was wir nun genau machen. Auf der Royal Promenade wurden heute Souvenier-Gläser verkauft für 3,95 Dollar und die von der Bionic Bar für 5 Dollar (plus 18 % Service Charge und 10 % spanische Mehrwertsteuer):

Zunächst machten wir einen kleinen Rundgang. Danach gingen wir hoch auf Deck 14 zur Wing Bridge und sahen uns die Durchfahrt durch die Straße von St. Bonifacio zwischen Sardinien und Korsika an.

Ich ging anschließend zur Backstage Tour. Stage Manager Desmond leitete die Tour und gab einige interessante Details preis. Das Schiff für Columbus kostete 300.000 Dollar und wurde von River City Scenic in Cincinnati, Ohio, gebaut. Es wiegt 5 Tonnen und kam erst in Southampton an Bord. Das Auto für Grease kam gerade mal zwei Tage vor Öffnung der Show in Southampton an. Die Show Columbus hat übrigens 2 Millionen Dollar gekostet. Die Bühne der Harmony of the Seas ist größer und höher als die auf den beiden Schwesternschiffen. Warum? STX France hat das Schiff nicht nach den Bauplänen von nun Meyer Turku gebaut sondern allein aufgrund von Fotos. Daher ist hier das eine oder andere anders als bei den älteren Schwestern. Desmond war bereits im Bauteam der anderen beiden Schiffe beteiligt und hat diese herausgebracht. Die Tour ging natürlich auch noch in die Dressing Rooms sowie sein Office. Eines der Männerkostüme kostete 6.000 Dollar. Und auch hier kommt das Vodkaspray zum Einsatz. Dadurch wird für alle Schiffe von Royal Caribbean International und Celebrity Cruises ein Betrag von 7.000 Dollar jährlich eingespart, was das vorher verwendete und weniger wirksame Mittel kostete.

Unsere Tochter ging zum Scrapbooking. Jedoch erhielten die Teilnehmer kein Kit, sondern konnten sich lediglich ein Blatt und Dekoteile aussuchen. Mein Mann entschloss sich dann doch noch zur Captain´s Corner im Aqua Theater zu gehen.

Mit dem morgendlichen Kabinenservice erhielten wir nun die Ausschiffungsinformationen samt der Kofferanhänger. Wir hatten eigentlich das Formular ausgefüllt, das spätestens am Civitavecchia-Tag wieder abgegeben werden musste. Aber unsere individuellen Wünsche wurden ignoriert. Wir erhielten die Kofferanhänger für den „späten“ Transfer für Flüge nach 12 Uhr mit Ausschiffungszeit 8:45 Uhr. Nun ja, da unser Flug erst um 17:50 Uhr geht, haben wir nicht die Absicht bereits kurz nach 9 Uhr am Flughafen zu sein. Wir hatten bereits einen Koffertransport über Bags & Go gebucht. Übrigens sollen die Koffer heute bis 22 Uhr vor der Kabine stehen. Da um diese Uhrzeit unsere letzte Show ist, wird das wohl eher nicht klappen.

Zum Mittagessen gingen wir nochmals ins Park Café. Das gegrillte Sandwich mit Brie und Rohschinken war o.k, der asiatische Nudelsalat mit Shrimps… nun ja, irgendwie waren die Nudeln sehr bissfest. Während des Essens plötzlich Musik und alle Köche laufen durch den Central Park. Tonys Freundin Snail machte inzwischen einen Ausflug.

Noch ein Abstecher zum Boardwalk. Nein, ich esse keine Hot Dogs! Das gibt es inzwischen in der Vitrine im Starbucks, Preise stehen aber keine dran.

Nach einer kleinen Ruhepause schleppte mich meine Tochter ins On Air zum Balloon Twisting (deutsches Tagesprogramm: „Luftballons Dekoration“). Es waren recht viele Leute gekommen und der junge Mann vom Entertainment Staff hatte seine Mühe, die nötige Anzahl an Ballons fertig zu machen. Erst machten wir einen Hund. Dann kam noch ein Papagei an die Reihe, der aber eher schwer zu erkennen ist. Unsere Tochter hat es übrigens geschafft, beide Tiere unbeschadet in ihrem Koffer nach Hause zu bringen.

Ich ging anschließend wieder ins Fitness Center zum Kalorienabbau. Am Boardwalk sollte um 15:30 Uhr die Jazz Band Dixieland und New Orleans Jazz spielen. Das schaffte ich gerade noch, weil auch die Show Hideaway Heist im Aqua Theater etwas überzog.

Nach dem Duschen hieß es nun leider Koffer packen. Komisch, beim Hinflug hat da alles noch reingepasst und ich habe doch nur ein Kleid mehr im Koffer. Noch ein paar „Fundstücke“:

ein letzter Cosmo im Diamond Club
ein letzter Cosmo im Diamond Club

Ein letztes Mal ging es in den Diamond Club zur Cocktail-Stunde. Mohamed hatte das Crown & Anchor Geschenk für unsere Tochter besorgt. Eigentlich hätten sie für Teens Taschen, aber die Kooperation mit der Hertellerfirma sei ausgelaufen und sie hätten auch nichts mehr an Bord. Aber einen Inaugural Season Thermomug könne er anbieten. Mal sehen, ob den meine Tochter wirklich behalten kann oder ob ich den nicht „konfisziere“. Mohamed, der wirklich sehr viel auf dieser Reise für uns gemacht hat, erhielt ebenso wie die beiden Kellnerinnen noch ein Trinkgeld.

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Vor dem Abendessen holten wir noch unsere Fotos im Fotoshop ab. Die Diamond Voucher sind nur für Prints gültig nicht aber für den Download. Ein paar nette Bilder waren bei den Formal Night Aufnahmen mit dabei. Bei vielen hatte ich aber die Augen geschlossen. Wir hatten die Fotos bereits nach dem Mittagessen geordert und um 18 Uhr waren sei abholbereit. 19,99 Dollar würde ein Ausdruck kosten.

Nach dem letzten Abendessen verabschiedeten wir uns noch von unserer Kellnerin Claire von der Philippinen und unserem Hilfskellner Kiran aus Mauritius – ebenfalls mit einem kleinen zusätzlichen Trinkgeld.

Das Abendessen war so schnell vorbei, dass wir es locker noch zur 20 Uhr Show von 1887 im Studio B schafften. Die Show konnte ich nicht reservieren, da zwischen Abendessen und Showbeginn zwei Stunden liegen müssen. Die von uns gebuchte Show am späten Nachmittag war aber vorab bereits auf 22:15 Uhr verlegt worden. Nun gut, wir waren um 19:45 Uhr da und fanden auch ohne Reservierung noch einen guten Platz. Wir hatten die Show ja bereits im Juni auf der Vorabfahrt gesehen, aber auch hier ist noch das eine oder andere geändert worden. Sie erschien uns jetzt deutlich „runder“ als im Juni.

Abendstimmung
Abendstimmung

Anschließend kam die Durchsage, dass die heutige Aufführung von Columbus The Musical leider aus technischen Gründen ausfallen muss. Desmond hatte uns bei der Führung bereits erzählt, dass es gestern Abend bei der zweiten Vorstellung Probleme gab und diese kurz unterbrochen werden musste. Offensichtlich sind die Probleme doch größerer Natur gewesen.

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Wir beendeten den Abend an der Wonderland Bar. Das ist so ziemlich die einzige Bar, die noch etwas ausgefallenere Cocktails hat. Fünf verschiedene Signature Cocktails gibt es. Wir entschlossen uns zu einem Rolling Stone und einen Dream Catcher. Beide waren recht lecker. Nur schade, dass es keine ausgefalleneren Gläser für die Cocktails gibt. Der Preis von 12 Dollar summiert sich mit 18% Service Charge und 10% spanischer Mehrwertsteuer auf 15,36 Dollar pro Cocktail. Die Bar ist etwas ab vom Schuss und kaum besucht. Auch hier auf Deck 12 stehen einige Tische des Wonderlands, die aber nicht genutzt wurden. Uns erschien es doch irgendwie als verschwendeter Platz. Die Bar kann übrigens auch jeden anderen Cocktail machen, worauf wir noch vor der Bestellung ausdrücklich hingewiesen wurden.

Hier noch ein Versuch die Kunst im hinteren Atrium zu fotografieren:

Und so haben wir es doch noch geschafft, unsere Koffer pünktlich vor die Kabinentür zu stellen.

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Ein Gedanke zu „Mit der Harmony of the Seas im westlichen Mittelmeer“

  1. wenn ich eure Bilder anschaue dann will ich am liebsten auch mit dem Kreuzschiff verreisen….wäre nur nicht diese Seekrankheit… Einen sehr schönen Blog hast du 🙂

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