Flug EY004 nach München

Tag 8 Abu Dhabi / Vereinigte Arabische Emirate

Der Tag der Heimreise ist gekommen! Prost Neujahr!

Ankunft: 5:00 Uhr
Sonnenaufgang: 7:07 Uhr
Sonnenuntergang: 17:48 Uhr
Wettervorhersage: 21° – 25°C, sonnig

Ich war schon vor 4 Uhr wach und machte mich fertig. Die letzten Sachen einpacken ins Handgepäck und hoch in die Zanzibar Cafeteria zum Frühstück. Das war heute etwas abgespeckt und nur der vordere Teil geöffnet. Dafür war das Bircher Müsli nicht mehr so flüssig wie am Anfang der Reise.

Tja, und dann wollten wir eigentlich noch in aller Ruhe uns fertig machen. Doch manchmal kommt es anders, als man denkt – das entwickelt sich zum Leitspruch dieser Reise. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund kam man auf die Idee ein Bauteil für die Türschließanlage auszuwechseln und das halbe Schiff stand vor nicht öffnenden Kabinentüren. Irgendwann kam jemand, um in aller Eile die verzweifelt Wartenden in ihre Kabine zu lassen. Um 5:27 Uhr liefen wir im Laufschritt zum Theater, wo uns bereits die Massen entgegen strömten. Ein Durchkommen gegen den Strom war unmöglich, also „go with the flow“ und wir wurden quasi vom Schiff runtergespült. In der Gepäckhalle bekamen wir dann mit, dass erst die frühere Farbe Gelb aufgerufen war. Unsere Koffer standen noch nicht bereit, also warteten wir. Sobald die Koffer kamen, schnappten wir uns diese und packten die letzten Sachen der Nacht noch rein.

Gleich neben den aufgereihten Koffern sind schon die Schalter von Etihad für den Baggage Drop. Die Koffer werden per LKW direkt zum Flughafen gebracht. Ich wusste das vorab, aber eine Info dazu an Bord hatte ich nicht gesehen. Vielleicht gab es diese Info ja im Theater. Auch standen nun keine Mitarbeiter von MSC bereit, um den Weg zu weisen (dieser Part war auch nicht Gegenstand der Veranstaltung zur Ausschiffung). Vor dem Terminal warteten bereits die Transferbusse zum Flughafen. Auch hier keine Einweiser, einfach rein in den nächsten Bus und los geht es!

Für diejenigen, die später abreisen: Bei der Rezeption gibt es einen bewachten Raum für das Handgepäck. Die Kabine muss bis 8:30 Uhr geräumt sein.

Die Fahrt zum Flughafen hatte etwas Beunruhigendes. Heute war der erste Tag ohne Nebel im Hafen. Doch zum Flughafen hin wurde der Nebel immer dicker und dicker und meine Tochter fragte schon, ob wir denn da fliegen könnten. Für München wäre das kein Problem, für Abu Dhabi dann doch, wie wir erst später erfuhren.

Am Flughafen angekommen, begann das Chaos. Erst wurden wir zum E-Check geschickt. Dort war dann die Schlange so lang, dass wir alle einfach einen Aufkleber auf den Pass bekamen, dass wir den E-Check gemacht hätten. Dann wieder zurück zur Immigration. Mein Pass funktionierte am E-Check Gate und trotz meiner Bindehautentzündung klappte auch der Augenscan. Ich war also durch, aber der Rest der Familie nicht. Bei Mann und Tochter ging der E-Check nicht und sie mussten zur Schlange mit den Schaltern. Ich ging derweil weiter durch die Sicherheitskontrolle und wartete und wartete… Irgendwann entdeckte ich meine Tochter, die sich suchend umsah. Ich gab ihr zur verstehen, dass sie durch die Sicherheitskontrolle zu mir kommen solle. Von meinem Mann keine Spur. Meine Tochter meinte dann, dass der Papa plötzlich weg war und sie keine Ahnung hätte, wo er abgeblieben sei. Irgendwann tauchte auch mein Mann auf, der zwischenzeitlich einer Sonderkontrolle in einem Büro unterzogen worden war – ohne Nennung eines Grundes. Gut, alle wieder beeinander. Auf vom Terminal 1 zum Terminal 3 und dem Gate 44. Der Weg ist lang! Wir saßen kaum 15 Minuten am Gate, als auch schon pünktlich um 8:10 Uhr das Boarding begann. Statt einer Rundfahrt im Flugzeug über den Flughafen kamen wir heute in den Genuss einer Busrundfahrt.

Irgendwann die Ansage Boarding Completed… und dann warten und warten… Der Abflug verzögert sich wegen des Nebels… Mit gut 2,5 Stunden Verspätung konnten wir endlich starten – nachdem wir bereits seit 3 Stunden im Flieger saßen. Da half auch die Lackierung der Maschine mit Abu Dhabi Grand Prix nichts.

Der Service war unaufdringlich und unser asiatisch vegetarisches Sondermenü halbwegs schmackhaft. Gut, mein Mann musste wieder den Fisch unserer Tochter übernehmen. Zum Snack vor der Landung gab es dieses Mal – nein, keine Banane – ein schmackhaftes Sandwich mit Tomate und Käse.

Um 13:10 Uhr hätten wir in München ankommen sollen. Kurz nach 15 Uhr wurde es. Immerhin ging die Passkontrolle flott und auch die Koffer waren schnell da. Die S-Bahn um 15:24 Uhr verpassten wir aber knapp. Oh nein, da steht ein Text auf der Anzeigetafel! Oberleitungsstörung auf der Stammstrecke mit Verspätungen und Zugausfällen. Die Bahn weigert sich in solchen Fällen auch nur ansatzweise Informationen darüber zu geben, wann und ob denn überhaupt eine S-Bahn fährt. Die um 15:44 Uhr kam jedenfalls nicht sondern erst die um 16:04 Uhr.

Auto und Kater „eingesammelt“ und endlich nach Hause!

Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf der MSC Fantasia auf Einladung von MSC.