Kurzreise mit der Seven Seas Splendor

Regent Seven Seas Cruises stellt mit der Seven Seas Splendor den zweiten Neubau der Explorer-Class innerhalb von drei Jahren in Dienst. Auf einer kurzen Vorabreise von Civitavecchia nach Barcelona hatten wir Gelegenheit das Schiff kennen zu lernen und den luxuriösen Rund-Um-Service von Regent Seven Seas Cruises zu erleben. Ein absolutes Highlight ist die 413 qm große Regent Suite mit einem 200.000 Dollar Bett, einem Steinway Flügel sowie einem echten Picasso. An Bord befinden sich Kunstwerke im Wert von 5 Millionen Dollar.

Schiff: Seven Seas Splendor
Reederei: Regent Seven Seas Cruises
Datum: 3.2.2020 – 6.2.2020
Dauer: 3 Nächte
Kabine: 855, Concierge Suite, Kategorie D, Deck 8
Route: Westliches Mittelmeer: Civitavecchia / I – Livorno / I – Seetag – Barcelona / ES

Die Seven Seas Splendor von Regent Seven Seas Cruises wurde als zweites Schiff der Explorer-Class auf der Fincantieri Werft in Ancona gebaut. Bereits im November 2017 wurde der Name des Schiffs bekannt gegeben, der im Rahmen eines Wettbewerbs von Reisebüros, Stammkunden und Mitarbeiten ausgewählt wurde. Am 15. März 2018 begann der Bau mit dem ersten Stahlschnitt. Die Kiellegung wurde am 28. Juni 2018 feierlich in Ancona zelebriert. Dabei wurden drei Münzen, eine antike römische Münze mit Neptun, ein spanischer Gold-Escudo aus dem 18. Jahrhundert sowie eine Gedenkmünze mit dem Datum der Kiellegung, in das Schiff eingebaut. Am 9. Februar 2019 hatte sie erstmals Wasser unter dem Kiel. Die Übergabe an Regent Seven Seas fand schließlich am 30. Januar 2020 statt.

Mit einer Länge von 224 m und einer Breite von 31 m bietet sie bei einer Bruttoraumzahl von 55.254 Platz für 750 Passagiere in 375 Suiten mit einer Größe von 28,5 qm bis 413 qm. 551 Crewmitglieder mit der Italienerin Serena Melani als Kapitän sorgen für das Wohlergehen der Passagiere und des Schiffs. Von 13 Decks sind 10 den Passagieren zugänglich. Die Taufe findet am 21. Februar 2020 in Miami statt. Taufpatin ist das Fotomodel, Schauspielerin und Aktivistin Christie Brinkley. Die Seven Seas Splendor fährt unter der Flagge der Marshallinseln mit Heimathafen Majuro. Die Seven Seas Splendor fährt mit Marine Gas Oil (MGO) und hat entsprechend keine Scrubber. Außerdem verfügt sie als erstes Schiff der Flotte über einen Landstromanschluss.

Das erste Schiff der Explorer-Class von Regent Seven Seas Cruises ist die Seven Seas Explorer, die 2016 auf der Fincantieri Wert in Sestri Ponente, Genua, fertig gestellt wurde. Ein drittes Schiff dieses Baureihe wurde im Januar 2019 für die zweite Jahreshälfte 2023 bestellt und soll erneut auf der Fincatieri Werft in Sestri Ponente, Genua, gebaut werden.

Mehr über die Seven Seas Splendor gibt es auch bei Cruisetricks.de und in der dortigen Bilder-Galerie.

Auf Deck 3 befindet sich lediglich das Schiffshospital (Medical Center).

Deck 4 beginnt im Bug mit der unteren Ebene des Constellation Theaters. Die untere Ebene des Theaters ist mit der Galerie-Ebene auf Deck 5 durch eine Innentreppe verbunden. Es gibt jedoch auf beiden Decks einen Eingang. Das Theater verfügt über moderne 4K-LED-Monitore. Die Bühne ist sogar größer als die auf der Norwegian Encore.

Ein kurzer Video-Schwenk im Theater:



Rechts und links folgen nach dem Treppenhaus je eine Boutique mit Schmuck, Parfüm, Accessoires, Designermode, Logo Wear und mehr.

Es folgt das großzügige Atrium mit den beiden Panorama-Aufzügen und der hier recht schlichten Freitreppe. Nach hinten gibt es gemütliche Sitzmöbel.

Links liegt die Splendor Lounge mit Bühne, rechts das Casino.

Zum Heck hin findet sich das Hauptrestaurant Compass Rose.

Auf Deck 5 befindet sich zum Bug hin die Galerie-Ebene des Constellation Theaters. Beim Atrium liegt links das Business Center. Es folgt das Büro des General Managers.

Rechts liegt das Büro des Cruise Consulants, das Ausflugsbüro Destination Services sowie die Reception & Concierge. Auf der linken Seite ist der Eingang. Auch hier gibt es Sitzbereiche.

Hier noch ein Video-Schwenk im Atrium auf Deck 5:



Links geht es weiter mit dem Café Coffee Connection mit einem kleinen Außenbereich. Rechts liegt die Meridian Lounge. Vor der Meridian Lounge stehen zwei hohe Tische mit Puzzlen.

Links liegt das asiatische Restaurant Pacific Rim. Rechts geht es in das Serene Spa & Fitness. Das Spa ist geteilt. Links geht es in den Bereich der Herren, rechts zu den Damen. Beide Bereiche sind identisch aufgebaut mit Umkleideraum, Schließfächern, Aromatic Steam Suite, Kälteraum, Infrarot-Sauna. Mittig liegen die Behandlungsräume sowie der Relaxation-Bereich mit vier Wärmeliegen. Eine Innentreppe führt auf Deck 6 zum Fitness Center, das dort aber ebenfalls einen Eingang hat. Beim Eingang ist linker Hand der Beauty Salon mit Friseur, Maniküre, Pediküre und Barber Shop.

Am Heck liegt ein offenes Sonnendeck mit dem Infinity-Edge Plunge Pool. Dieser Bereich ist entweder über das Spa oder das offene Außendeck erreichbar.

Deck 5 ist komplett von einem offenen Außendeck umgeben.

Deck 6 enthält zunächst nur Suiten. Am Heck befindet sich das Fitness Center (Zutritt ab 16 Jahren). Das Fitness Center ist zweigeteilt. Rechts ist ein Bereich mit Kursraum und Spinning sowie Cardio-Geräten. Links gibt es weitere Cardio-Geräte sowie Kraftgeräte. Mittig ist ein Eingangsbereich mit Glasboden. Auch ein Getränkeautomat ist vorhanden. Es gibt kostenlose Kopfhörer sowie eine Vero Water Station. Die angebotenen Kurse sind einschließlich Yoga, Pilates und Spinning kostenlos. Lediglich Beratungen (Nutritional Consulation 99 Dollar, InBody 570 Composition Analysis 109 Dollar) sowie Functional Stretch (60 min, 109 Dollar) und Personal Training (60 min, 99 Dollar) kosten extra. Die Geräte sind von TechnoGym.

Nach dem hinteren Treppenhaus gibt es rechts eine Launderette.

Weiter geht es im nächsten Teil der Schiffsbeschreibung der Seven Seas Splendor mit den Decks 7 bis 14.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf der Seven Seas Splendor auf Einladung von Regent Seven Seas Cruises. Die Anreise wurde selbst bezahlt.

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Cruisediary.de reiste auf der Seven Seas Splendor auf Einladung von Regent Seven Seas Cruises. Die Anreise wurde selbst bezahlt. In unserer unabhängigen Berichterstattung lassen wir uns dadurch nicht beeinflussen.

Wir legen grossen Wert auf unabhängige und neutrale Berichterstattung. Wenn uns etwas nicht gefällt, werden wir das schreiben, und auch, wenn uns etwas gefällt - egal, ob wir auf eigene Kosten oder auf Einladung gereist sind. Das sind wir unseren Lesern schuldig. Und selbst die Reedereien haben nichts davon, wenn wir Dinge beschönigen. Denn spätestens auf dem Schiff selbst würde die Diskrepanz zwischen zu wohlwollendem Bericht und der Realität ohnehin auffallen.

Damit aber erst gar nicht der Verdacht der Heimlichtuerei oder Mauschelei aufkommt und damit unsere Leser erst gar nicht auf die Idee kommen, wir würden geflissentlich verschweigen, dass wir oft auf Einladung der Reedereien unterwegs sind, kennzeichnen wir unsere Beiträge entsprechend.

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