Mit der Majesty of the Seas auf die Bahamas

Tag 4 Key West, FL – 10:00 – 18:00 Uhr

frisches Omlett zum Frühstück
frisches Omlett zum Frühstück

Wieder wachte ich kurz vor 6 Uhr morgens auf und machte mich auf in das Fitness Center. Dieses Mal hatte ich mir einen Waschlappen aus der Kabine mitgenommen und prompt gab es wieder keine Handtücher. Die kamen erst um 10 vor 7 Uhr. Danach Duschen und zum Frühstück ins Windjammer. Wie gestern war erneut der vordere Bereich, in welchem es das Bircher Müsli gibt, noch geschlossen. Also wieder einen Offizier gefragt und wir durften uns etwas nehmen.

Davor konnten wir aber noch diesen Sonnenaufgang am Heck des Schiffs genießen:

Um 9:15 Uhr war der letzte Teil der Shopping Vorträge, der Vortrag über Edelsteine, bei dem es unter anderem um die Qualitätsmerkmale von Diamanten geht und was man am Besten für welches Schmuckstück kauft. Durchaus interessant. Es gab den Crown & Anchor Charm für das Armband und einen Gutschein für Tanzanite Ohrstecker, die bei Diamonds International abzuholen waren. Am Schluss gab es wieder ein Raffle. Tja, was soll ich sagen, heute gewann mein Los und nun hat unsere Tochter ihre eigene Tanzanite Kette (im angeblichen Wert von 250 Dollar, allerdings konnte ich bei der Kette und beim Anhänger keinerlei Punzierung sehen, so dass es sich also wohl nicht um Silber handelt, geschweige denn um Weißgold oder ein anderes Edelmetall).

Um 10 Uhr legten wir pünktlich in Key West an. Hier findet eine Immigration statt. Am Abend vorher gab es bereits die “Anleitung”. Zunächst dürfen Suiten, Diamond+ und Pinnacle durch die Immigration, dann die Ausflüge. Im Anschluss wird nach Musterstationen aufgerufen. Wir hatten Musterstation 6 und waren laut Zeitplan erst um 11 Uhr für die Immigration vorgesehen. Die letzte Musterstation ist 12 und die war noch gut eine Stunde später dran. Die Immigration ist dann aber eher einfach. Die SeaPass Card wird eingelesen, der Immigration Beamte schaut nach dem Einreisestempel und anschließend wird von einem Mitarbeiter des Schiff die SeaPass Card nochmals mit einem Musterstanzer gestanzt. Es werden übrigens auf den Monitoren teilweise irreführende Informationen angezeigt. Es ist lediglich der Pass (mit Einreisestempel und ggfs. Visum) sowie die Seapass Card erforderlich. Der Ausdruck der ESTA-Genehmigung ist nicht notwendig – das behaupten die Infos auf den Monitoren aber.

Hier ein kleiner Überblick über den Pier von Key West:

Wir gingen rasch von Bord, da ein Freund auf uns wartete. Übrigens gab es auch heute wieder die Möglichkeit, Handtücher auszuleihen, dieses Mal auf Deck 2. Unseren Freund überrumpelten wir erst einmal mit unseren Shopping-Plänen. Allerdings war es nur halb so schlimm. Conch Jewelers für die Perl-Ohrringe, wo wir noch für 10 Dollar das “Upgrade” nahmen und die Kette erstanden, und Diamonds International für die Tanzanite Ohrstecker sowie den Charm von Key West (ein Segelboot), liegen sehr nahe am Hafen. Bei Diamonds International bekamen wir nochmals ein Armband und außerdem hatten sie noch den Bären-Charm (eigentlich für Juneau, Alaska) da, den die Dame im Shop uns auch noch mitgab.

Ich wollte unbedingt wieder Conch Fritters essen und The Conch Shack, wo wir 2010 gegessen hatten, war gleich gegenüber von Diamonds International. Sie haben auch eine sehr leckere Shrimp Platter und die Pommes sind hervorragend. Wir hatten die Shrimp Platter und 12 Conch Fritters für uns drei genommen – sorry, sie waren so lecker, dass die erste Hälfte schon verschwunden war, bevor ich ein Foto machen konnte:

Anschließend gingen wir noch bei der Key Lime Pie Factory vorbei und aßen einen Key Lime Pie (ein Stück zum Kosten reichte für uns vier zum Kosten). Im benachbarten Aloe Vera Laden (Key West Aloe) erstanden wir noch eine Crème, denn unsere Tochter hatte deutlich zu viel Sonne gestern erwischt. Anschließend fuhren wir mit dem Mietwagen unseres Freundes zum Ende der Duval Street, denn Laufen war bei der Hitze kaum längere Zeit möglich. Dort befindet sich das The Key West Butterfly & Nature Conservatory. Ein großes Gewächshaus, in dem unzählige tropische Schmetterlinge herumfliegen. Außerdem gibt es ein Flamingo-Paar, einige Schildkröten und viele bunte Vögel. Sehr schön, vor allem für die Fotografen unter uns. Der Giftshop hat alles rund um Schmetterlinge parat, darunter auch Kunstwerke und Schmuckstücke, die aus den Flügeln der nach zehn Tagen eines natürlichen Todes sterbenden Schmetterlinge gefertigt werden.

Hier einige Eindrücke aus dem Key West Butterfly & Nature Conservatory:

Den Southernmost Point nahmen wir zumindest fototechnisch noch mit. Wir verzichteten aber auf ein Anstehen für ein eigenes Foto. Das hatten wir 2010 schon einmal gemacht. Anschließend fuhren wir vorbei am Hemmingway Haus zurück in Richtung Hafen und tranken noch einen Cocktail in einer Bar am Sunset Pier. Dann war auch schon wieder Zeit an Bord zu gehen und uns von unserem Freund zu verabschieden. Aber kein Problem, wir sehen uns morgen wieder und dann auf der Oasis of the Seas.

Noch einige Eindrücke von Key West:

Vor dem Abendessen blieb noch Zeit, um die Koffer zu packen, die um 23 Uhr spätestens vor der Kabine stehen sollten. Die Kofferanhänger wurden gemäß unserem bei der Einschiffung angegebenen Zeitwunsches bereits auf die Kabine gebracht.

Heute gab es das Menü Pimiento zum Abendessen. Gestern hatten wir uns allerdings längere Zeit mit unserem indischen Headwaiter unterhalten und kamen auf indisches Essen. Er versprach, uns heute ein Chicken Curry machen zu lassen und hielt sein Wort. Ich kann nur sagen, sehr lecker und gerade richtig in der Schärfe für uns Europäer. Er war etwas verwundert, dass wir nicht ins Schwitzen gekommen waren. Unsere Tochter nahm nach den sehr positiven Erfahrungen auf der Navigator die Lasagne. Diese war auch hier recht gut, die auf der Navigator aber noch besser.

Boogie Wonderland
Boogie Wonderland

Nach der Verabschiedung von unseren Kellnern ging es um 20 Uhr direkt weiter ins Theater. Dort stand als Farewell Show die Production Show “Boogie Wonderland” mit Musik aus den 70ern auf dem Programm. Cruise Director Michelle gab vor der Show noch die Top 10 der dummen Fragen zum Besten.

Until We Meet Again
Until We Meet Again

Nach der Show marschierte die Crew auf die Bühne, natürlich nicht die gesamte, und sang „Until We Meet Again“.

Handtuch-Tier
Handtuch-Tier

Wir machten noch einen kurzen Rundgang und gingen auf die Kabine. Die Koffer fertig machen und rausstellen. Dann ging es ins Bett. Unsere Kabinenstewardess Esther verabschiedete sich mit einem letzten Handtuch-Tier von uns.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf eigene Kosten - private Urlaubsreise.

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