AmaKristina – Tag 1 Auf nach Köln!

Zum Rhein mit der Deutschen Bahn! Ob es auch dieses Mal ein Abenteuer wird?

Abfahrt Köln, Steiger KD5: 16:00 Uhr
Sonnenaufgang: 6:57 Uhr
Sonnenuntergang: 20:01 Uhr
Wettervorhersage: 15 bis 23 Grad, 0% Regenrisiko, teilweise bedeckt
Tagescocktail: Sex on the Beach

Es hieß früh aufstehen, denn um 6:48 Uhr fuhr der ICE von München nach Köln-Deutz. Das heißt, Aufstehen um 5 Uhr und um 6:01 Uhr mit Straßenbahn und U-Bahn zum Hauptbahnhof. Am Bahnhof besorgten wir uns noch ein Frühstück samt Kaffee. Bis wir Gleis 23 erreicht hatten, stand der Zug – der ICE Esslingen am Neckar – auch schon bereit. Die Wagenreihenfolge war mal wieder geändert, aber unser Wagen befand sich gleich vorne am Kopfbahnhof. Pünktlich ging es los.

Erst kurz vor dem Frankfurter Flughafen kam es durch einen außerplanmäßigen Halt zu einer kleinen Verspätung. Die Ankunftszeit um 11:14 Uhr in Köln-Deutz und die Weiterfahrt mit der S-Bahn um 11:21 Uhr zum Hauptbahnhof war allerdings bereits gerissen. Gut, dass doch viele S-Bahnen und Regionalzüge die Strecke über die Rheinbrücke fahren. Den Zug um 11:30 Uhr erreichten wir locker. Vom Bahnhof aus gingen wir zunächst in Richtung Dom – ein Foto vom Dom muss sein.

Anschließend ging es hinunter zum Rheinufer. Die AmaKristina lag günstig am Steiger 5 der K-D direkt neben der Hohenzollernbrücke. Am Zelt am Ufer wurde die Kabinennummer abgefragt und Fieber gemessen. Die Matrosen desinfizierten die Koffer und brachten sie auf die Kabine. Wir konnten sofort an Bord und erhielten an der Rezeption unsere Kabinenkarten einschließlich eines kleinen Zettels für das WLan-Passwort. Auch ein Sicherheitsfoto wurde gemacht.

Unsere Kabine stand schon bereit, so dass die Arbeit sofort beginnen konnte – sprich erst einmal Fotos von der Kabine machen. Anschließend gingen wir nochmals von Bord. Die Kabinenkarte hat einen Aufkleber mit einem Barcode, der an der Rezeption eingescannt wird – bei Verlassen des Schiffs und beim Wiederkommen. Unser Ziel war zunächst die Hohenzollernbrücke, um Fotos vom Schiff zu machen.

Einmal über die Brücke und zurück.

Anschließend suchten wir uns am Rheinufer ein Restaurant für das Mittagessen aus. Es wurde ein Kroate, der aber nicht weiter erwähnenswert ist.

Wir machten noch ein paar Fotos vom Schiff und schon war um 15 Uhr Zeit für Kaffee und Kuchen in der Lounge. Es wird eine Platte mit dreierlei kleinen Kuchenstückchen serviert. Eigentlich gibt es in der Lounge auch eine Kaffeemaschine mit Kaffeespezialitäten, die aber derzeit nicht zur Selbstbedienung zur Verfügung steht. Zum Kaffee spielt Pianist Peter, der leider Covid-19 bedingt nicht singen darf.

Wellness Host Enrique stand am Eingangsbereich der Lounge ab 15:30 Uhr für Fragen rund um das sehr umfangreiche Sportprogramm zur Verfügung. Um 16:30 Uhr hätte er noch eine Einweisung in die Geräte im Fitnessraum gegeben. Aber da es leider keinen Cross Trainer gibt und Laufband nicht so das Meine ist, ließen wir das aus.

Um 15:45 Uhr war nicht nur „alle an Bord“ – in der Lounge begann zudem die Sicherheitseinweisung durch Kapitän Ron Schuegard – Spruch des Tages „nun zu Corona – deswegen sind wir ja alle hier“. Anschließend stellte Hotel Managerin Antje Suckow die Hygienemaßnahmen vor. Danach kam noch Kreuzfahrtleiter Markus Graf mit den Aktivitäten des morgigen Tags.

Pünktlich um 16 Uhr noch während der Einweisung verließen wir Köln. Ein Zeppelin NT begleitet uns – ob allerdings die Aufschift „Good Year“ wirklich so passend ist im Covid-19 Jahr 2020?

Wir zogen uns erst einmal um für die Happy Hour und das Abendessen. Ab 17:30 Uhr ist Happy Hour in der Lounge. Es gibt eine kleine Auswahl an Getränken einschließlich des Tagescocktails. Das zweite Getränk gibt es zum halben Preis. Wir entschieden uns für den Tagescocktail „Sex on the Beach“.

Danach war schon Zeit für das Abendessen um 18:30 Uhr. Wir hatten Tisch 12 – die mittlere Nische auf der rechten Seite. Vier Gänge haben wir nicht geschafft, aber drei – und nein, das ist das Essen von drei Personen am Tisch. Sehr lecker und auch eine gute Auswahl. Kochtechnisch aufwändig mit vielen Komponenten auf dem Teller. Und gleich ein Wort zum Service-Personal – alle sind sehr aufmerksam und freundlich und erfüllen jederzeit alle Wünsche. Der Service im Restaurant ist sehr flott. Alle sprechen ganz hervorragend Englisch und bemühen sich auch um ein paar Worte in Deutsch. An unserem Tisch bedienten mittags und abends Eduard sowie Barkellner Marius. Zum Frühstück kam Sprachgenie Urszula aus Polen an unseren Tisch.

Nach dem Essen genossen wir noch die Reste des Sonnenuntergangs auf dem Sonnendeck.

Anschließend gingen wir noch in die Lounge auf einen Absacker, wo auch wieder Peter spielte. Ich musste natürlich den Cosmopolitan (6,80 Euro) testen – und ja, der ist gut!

Um 21:30 Uhr ging es auf die Kabine und schlafen.

Weiter geht es mit Tag 2 auf der AmaKristina in Cochem.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf der AmaKristina auf Einladung von e-hoi.

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