Ein Wiedersehen mit der Splendour of the Seas

Tag 2 Split (07:00 – 15:00 Uhr, Tender)

Die Vorhersage online für Split waren 15 Grad und 90% Regenwahrscheinlichkeit. Das Tendern begann kurz nach 7 Uhr, nur was will man an einem Sonntag um diese Uhrzeit in der Stadt? Wir hatten uns mit unseren Freunden für 9 Uhr verabredet. Frühstück gab es im Windjammer. Übrigens, die weißen Melamin-Kaffee-Becher mögen zwar teilweise gesprungen sein, aber sie sind innen nicht durch Kaffee- oder Tee-Rückstände verschmutzt! Nein die Becher sind tatsächlich außen weiß und innen cremefarben, was sich am Rand oben erkennen lässt.

Split Dom St. Domnius mit Peristyl des Diokletian-Palasts
Split Dom St. Domnius mit Peristyl des Diokletian-Palasts

Gleich am Fährhafen gibt es einen Geldautomaten und eine Wechselstube, die auch am Sonntag geöffnet hatte. Auf dem Weg zur Altstadt gab es weitere Wechselmöglichkeiten und eine Touristeninfo. Schon beim Aussteigen wartete ein Hop On Hop Off Bus auf Gäste und ein Infozettel inklusive Stadtplan wurde verteilt. Auch Taxis standen für Touren zur Verfügung. In der Altstadt selbst gab es zahlreiche Angebote für Stadtführungen. Die Altstadt ist wunderschön – jedenfalls war sie das die erste halbe Stunde, bis ein teils heftiger Dauerregen einsetzte. Bis gegen 11 Uhr hatten wir es ausgehalten und sind dann zum Tenderanleger zurück. Inzwischen war die Altstadt mit Passagieren der ebenfalls eingetroffenen Celebrity Silhoutte überfüllt. Unsere Tochter war mit unserer Freundin schon vorausgegangen und unterstützte sie beim Shoppen. Dies hatte dann zur Folge, dass die Beiden erst im Tender nach uns saßen und das bei recht „angenehmen“ Wellengang. Kommentar meiner Freundin zu meiner Tochter: We can´t die, your parents will kill me!

Eigentlich wollten wir uns nur ein Roastbeef-Sandwich im Park Cafe gönnen, nur das machte heute erst um 14 Uhr auf. Also ging es ins Windjammer. Nein, es gab heute nicht dasselbe wie gestern! Klar sind die Stationen dieselben, aber die Gerichte wechseln durchaus, egal was der eine oder andere Reisebericht behaupten mag. Da ich irgendwie die letzte Nacht nicht so gut geschlafen hatte, gönnte ich mir einen Mittagsschlaf. Bis zur Abfahrt entspannte ich noch in der Viking Crown Lounge. Pünktlich um 15 Uhr verließen wir die Bucht von Split – wieder bei Regen. Übrigens ungeachtet des Wetters lief auf der Video Leinwand am Pool das Formel 1 Rennen in Monte Carlo. Warum nur alle Poolside Activities für den weiteren Nachmittag abgesagt wurden?

Das Fitness Center war heute so gut besucht, dass es sozusagen schon Warteschlangen gab. Die Trainingszeit soll mit Rücksicht auf andere Passagiere auf 30 min beschränkt werden (was leider nicht alle Gäste berücksichtigen, wie ich an einem anderen Tag mitbekam, als der junge Mann neben mir eine ganze Stunde den Cross Trainer blockierte). Nachdem wir uns für den Abend fertig gemacht hatten, schlenderten wir noch durch die Shops und lösten unsere Free Spin Gutscheine in Casino ein. Ergebnis: Ein Schlüsselanhänger für meinen Mann… Ich gewinne nie etwas.

Chef Allen Mabulary beim Chef´s Table
Chef Allen Mabulary beim Chef´s Table

Heute war übrigens die erste Formal Night. Der Kapitän stand für Fotos zur Verfügung und es gab des oblogatorische Glas Sekt. Während des Empfangs gab es auch eine erste Kostprobe der Aerial Show im Atrium. Davon bekamen wir jedoch nichts mit, denn wir hatten für 19 Uhr den Chef´s Table gebucht, der auf der Splendour of the Seas in einem abgetrennten Bereich des Hauptrestaurants auf Deck 5 stattfindet. Heute Morgen fanden wir die Einladung dafür unter der Tür durchgeschoben. Treffpunkt war um 19 Uhr in der Top Hat Lounge. Da der Chef´s Table inklusive Wein ist (95 Dollar einzeln gebucht), konnten wir unsere Tochter nicht für das Paket buchen. Umso überraschter war ich, als nun überall stand, dass Kinder ab 13 willkommen seien (allerdings stand nirgends, ob der Chef´s Table für die Kids ohne Wein dann billiger ist). Unsere Tochter zog es ohnehin vor im Park Café zu essen und dann an den Teens Aktivitäten teilzunehmen.

Hauptgang Roasted Double Lamb Cutlet
Hauptgang Roasted Double Lamb Cutlet

Um 19 Uhr trafen sich die Teilnehmer in der Top Hat Lounge für einen Begrüßungssekt und ein erstes Kennenlernen. Heute waren nur 10 Plätze gebucht (maximal 14 Gäste). Die Gruppe war sehr international: eine junges Pärchen aus Brasilien, ein Paar aus Australien, zwei Paare aus den USA und wir. Hugo, der australische Sommelier, der eigentlich aus Chile stammt, begleitete uns in das King & I Hauptrestaurant, wo auf Deck 5 ein Bereich speziell für den Chefs Table umgebaut wurde. Chef Allen Mabulary erläuterte die Herstellung jedes Ganges. Es begann mit Lobster and Alaskan King Crab Leg Salad mit einem Simonsig, Sauvignon Blanc, Stellenbosch, Südafrika. Dazu gab es natürlich auch diverse Brotsorten. Das Soup Trio wurde begleitet von einem Spy Alley, Pinot Noir aus Neuseeland. Danach folgte eine Chinese-Style Druck Roll mit einem Sake (Bride of the Fox). Als Hauptgang wurde ein Roasted Double Lamb Cutlet (rosa oder durch) serviert und dazu ein Sequoia Grove, Cabernet Sauvignon, Napa Valley, Kalifornien. Der Nachtisch war ein Warm Granny Smith Apple, Pecan Hand Pine Nut Tart mit Butter Almond Ice Cream and Calvados Whipped Cream mit einem Errazuriz, Sauvignon Blanc, Spätlese, Casablanca Valley, Chile. Der Pastry Chef lies dazu noch eine Auswahl an kleinen Köstlichkeiten zusätzlich auf den Tisch stellen. Schokoerdbeeren waren da noch die geringste Versuchung. Übrigens war es kein Problem für unsere Freundin das gesamte Menü glutenfrei zu gestalten (auch glutenfreies Brot wurde extra für sie besorgt). Für jedes Paar gab es noch eine Schürze sowie ein Kochbuch (Savor Vol. 3). Die Speisekarte darf man natürlich ebenfalls mitnehmen. Gegen halb Zwölf fielen wir völlig erschöpft ins Bett. Gut das Morgen ein Seetag folgt!

Heute Abend hätte es eine Headliner Show gegeben mit dem Sänger Jonathan Ansell, der laut unseren Freunden, die ihn schon in der Vorwoche gesehen hatten, wohl recht gut gewesen sein muss. Ach ja, unsere Tochter fanden wir zufällig auf dem Rückweg zur Kabine in einer Gruppe Teenies wieder… (Teen Curfew ist 1 Uhr). Vor dem Essen hatten wir uns noch im Windjammer umgesehen. Es gab u.a. eine Auswahl an diversen internationalen Käsesorten und auch frisch geschnittenen Schinken und Salami und frischen Feigen neben den üblichen warmen Gerichten.

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Ein Gedanke zu „Ein Wiedersehen mit der Splendour of the Seas“

  1. Hallo Carmen,
    Deine Berichte hier sind für mich als Kreuzfahrtneuling beeindruckend und mehr als informativ.Gratulation zur neuen website!!

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