World Voyager – Tag 7 Im Nationalpark Timanfaya und Wanderung zu den Vulkanen

Auf Lanzarote erleben wir den Timanfaya Nationalpark intensiv mit zwei Ausflügen.

Ankunft in Arrecife / Lanzarote: 7 Uhr
Abfahrt nach Santa Cruz de Tenerife: 18 Uhr
Sonnenaufgang: 6:57 Uhr
Sonnenuntergang: 20:45 Uhr
Tagescocktail: Apple Martini

Auch Arrecife erreichten wir vor der Zeit. Der Sonnenaufgang war nicht so berauschend. Immerhin hatte der Wind deutlich nachgelassen.

Das Frühstück begann heute bereits um 7 Uhr.

Sarah hatte uns empfohlen, den Antigen Test gleich in der Früh um 8 Uhr zu machen. Also gingen wir nach dem Frühstück gleich zum Schiffshospital. Ansonsten wäre dieser zwischen 9 und 10 Uhr möglich gewesen oder dann am Nachmittag zwischen 17 und 18 Uhr. Außerdem gaben wir unsere Trinkgeldumschläge ab und ließen die Kreditkarte einlesen. Gestern Nacht war zudem eine Vorabrechnung zur Kontrolle unter der Kabinentür durchgeschoben worden.

Treffen für unseren ersten Ausflug „Inselrundfahrt Lanzarote mit Besuch des Nationalparks Timanfaya“ (im Paket enthalten, 4 Stunden, 59 Euro) war bereits um 8:20 Uhr. Petra, eine ausgewanderte Deutsche, begleitete sehr sachkundig und unterhaltsam unseren Ausflug. Es ging zunächst zum Besucherzentrum des Nationalpark Timanfaya.

Da wir die ersten vor Ort waren, konnten wir die dortigen Vorführungen – heiße Steine, Anzünden von Buschwerk und den „Geysir“ – ganz entspannt beobachten.

Auch das von César Manrique gestaltete Restaurant konnten wir in Ruhe besichtigen und Fotos machen. Petra hatte uns vorab auf die wesentlichen Dinge hingewiesen, wie den Grill, der von der Erdwärme beheizt wird, oder den „Teufel auf dem Vulkan“.

Anschließend ging es auf die 14 km lange Rundfahrt durch den Nationalpark. Hier darf nicht ausgestiegen werden. Private PKW sind ebenfalls nicht erlaubt. Natürlich hatte auch hier César Manrique einen wesentlichen Einfluss auf die Gestaltung des Rundkurses. Die Straße ist so angelegt, dass man allenfalls bis zur nächsten Kurve sehen kann und sie beim Blick in die Landschaft nicht auffällt. Eine absolut beeindruckende Landschaft, der die Fotos nicht gerecht werden können.

Danach ging es an die schwarze Küste Lanzarotes nach El Golfo, das mit dem grünen See, dem schwarzen Strand mit malerischen Fischerbooten sowie den schwarzen, braunen und roten Felsformationen auch ein beliebter Spot für Modefotografen ist.

Ein weiterer Stopp bei Los Hervideros wurde gemacht. Leider kann die Küstenstraße im Anschluss nicht befahren werden. Sie wurde vor zwei Monaten unterspült und ist teilweise eingebrochen.

Es ging weiter zum Weingut La Geria, wo wir zwei Sorten des lokalen Weins verkosten konnten, einen trockenen Malvesia und einen süßen Moscatel. Hier gab es auch einen kleinen Souvenirladen, in dem ich einen Magneten erstand. Auch Mojo, Salz und mehr gab es hier. Natürlich kann auch der Wein gekauft werden – gut in Bubblewrap flugtauglich verpackt.

Danach ging es über Land vorbei am Wohnhaus von César Manrique wieder zurück zum Schiff, wo wir pünktlich um 12:30 Uhr eintrafen.

Da wir nur eine Stunde bis zum nächsten Ausflug hatten, gingen wir für das Mittagessen hoch zum Lido Grill für einen Salat, Cheeseburger und Thunfisch-Tacos.

Um 13:30 Uhr ging es bereits weiter. Eine kleine Gruppe – sprich acht Personen – hatten sich für die „Wanderung durch bizarre Vulkanlandschaften“ (4,5 Stunden, 99 Euro) gemeldet. Mit zwei Kleinbussen ging es an den Rand des Nationalparks. Im Nationalpark selbst darf nicht gewandert werden. Marcelo führte uns zum Santa Catalina Krater.

Panorama Santa Catalina Krater:

Santa Catalina Krater
Santa Catalina Krater

Sehr fachkundig erklärte er uns die Vulkanlandschaften und auch die Flora.

Eindrücke von der faszinierenden Vulkanlandschaft mit Lavabomben, Tropfsteinformationen, Lavarinnen oder Lavatunneln:

Am Anfang der Tour hatte Marcelo je eine kanarische Banane und einen Müsliriegel verteilt. Auch Wasser hätte er dabei gehabt. Und so gab es zwischendurch eine kleine Pause mit „lokalem Snack“.

Ein wirklich sehr spannender Ausflug, bei dem allerdings gutes, festes Schuhwerk mit griffiger Sohle von Vorteil ist. Kurz nach 17:30 Uhr waren wir – wieder völlig verstaubt – zurück an Bord.

Kaum waren wir mit Duschen fertig, kam schon die Durchsage, dass wir alle zum Sail Away zu einem Glas Sekt auf das Pooldeck eingeladen sind. Alex spielte auf Deck 8 und der Kapitän und die Offiziere gingen wieder für einen Abschiedsplausch und zum Anstoßen durch.

Das letzte Abendessen genossen wir auf dem Außendeck. Kellnerin Prima ging durch die Reihen und band allen Damen als Abschiedsgeschenk eine selbst gebastelte Papierblume aus Servietten an den Arm.

Anschließend mussten noch die Koffer gepackt werden. Aber das geht schnell.

So blieb noch Zeit für einen Cocktail in der Main Lounge, ähm zwei. Alex unterhielt uns wieder hervorragend mit seiner Gitarre und Gesang.

Plötzlich wurde es draußen ganz lila und wir liefen hoch auf Deck 7 – die Sonne verabschiedete sich mit unglaublichen Farben (nein, kein Photoshop oder Filter).

Gegen 22 Uhr gingen wir ins Bett. Dort lag noch ein Abschiedsgruß: ein weiteres Lesezeichen und Stoffmasken.

Weiter geht es mit Tag 8 und der Heimreise.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf der World Voyager auf Einladung von nicko cruises.

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