griechisches Theater

S.Y. Rhea – Tag 3 Aci Trezza – Ätna – Alcantara Schlucht – Taormina – Giardini Naxos

Kurz vor 6 Uhr sind wir wach und es begrüßt uns ein Ätna wie gemalt und ein noch malerischer Sonnenaufgang. Kapitän Richard geht über Bord und schwimmt eine Runde. Einige der Passagiere schließen sich an.

Ich habe eine leichte Entscheidungsschwäche bei Sonnenaufgangsbildern. Aber das sollte ja bekannt sein.

Um 7 Uhr gibt es Frühstück, denn ab 7:30 Uhr sollen wir nach Aci Trezza übersetzen, wo unsere Bus uns um 8 Uhr abholen soll.

Also alles einpacken für den Tag und barfuß in die Dinghis. Ideal für ein paar Gegenlichfotos von der S.Y. Rhea:

Bis der Bus kommt, bleibt noch etwas Zeit, sich in Aci Trezza umzusehen:

Zunächst geht es auf den Ätna – zur Seilbahnstation. Wir entscheiden uns – wie beim letzten Mal – für den oberen der beiden Silvestri Krater. Die Sicht ist noch halbwegs gut. Auf dem Rückweg sehen wir in der Ferne einen ziemlich zerzausten Fuchs.

Es geht weiter zur Golo Alcantara (oder Gole dell´Alcantara) – einer Schlucht aus Basaltfelsen. Eigentlich war geplant, dass dort entweder etwas im Fluss gebadet wird oder man den Rundweg mit den Aussichtspunkten läuft. Allerdings zwei Tage vor Ferragosto – dem größten italienischen Feiertag – war hier mehr oder minder die Hölle los und schon die Schlange an der Eintrittskasse überstieg unser Zeitkontingent für diesen Stopp. Also erfrischten wir uns bei einer Granita (2,50 Euro) oder einem Eis und nutzten die Zeit besser für Taormina, unseren letzten Halt.

Am Busparkplatz von Taormina sagte uns Steffen, dass die Parkgebühr für den Bus hier schlappe 100 Euro beträgt. Ein echtes Schnäppchen. Wir beschlossen gemeinsam, erst einmal den Ort anzusehen und uns dann um 14:30 Uhr – wer möchte – zu treffen. Dann würde Steffen mit den Interessierten zum griechischen Theater gehen. Wir machten unsere Fotos und gehen in die eine oder andere Seitengasse.

Wir fanden schließlich unterhalb des Domplatzes die Bäckerei Da Cristina mit Arrancini, Pizza al Taglio und Focaccia (nicht der erste Laden mit dem Namen, das ist ein Selbstbedienungsrestaurant, weitergehen zum zweiten Laden). Also leckeres Fast Food auf Sizilianisch zum Mittagessen – ein Arrancini und dreierlei Pizza vom Blech – sehr lecker und günstig.

Zwei Minuten vor halb Drei waren wir am Treffpunkt. Ein Paar war schon voraus gegangen, denn an der Kasse gab es erneut eine lange Schlange. Die Azamara Quest lag ebenfalls in der Bucht von Giardino Naxos vor Anker. Die Schlange ging dann doch relativ schnell voran und es blieb ausreichend Zeit für das Theater. Leider war der Ätna inzwischen wieder gut verhüllt in Dunst und Wolken. Der Eintritt kostet inzwischen 10 Euro. EU-Senioren sind nicht mehr frei, sondern zahlen einen ermäßigten Eintritt. Kinder bis 18 Jahren (EU-Staatsangehörige) sind immer noch frei.

Kurz oberhalb des Busbahnhofs liegt übrigens die neue Bergstation der Gondelbahn hinunter nach Mazzarò.

Kurz vor 16 Uhr holten uns die Dinghis am Hafen von Giardini Naxos wieder ab.

Ein paar Bilder von der Azamara Quest dürfen natürlich nicht fehlen:

Dillon empfing uns mit eisgekühltem Apfel- und Orangensaft. Vor der Abfahrt um 16:30 Uhr blieb noch Zeit für einen Sprung in den Pool – ähm natürlich das Meer. Einfach von Bord springen – oder aber die Leiter runtersteigen. Eine Runde um das Schiff geschwommen und los geht es.

Christian hatte bereits Kaffee und Kuchen (heute eine Crostata mit Ricotta) aufbauen lassen und so trafen sich alle nach dem Schwimmen zum Kaffee. Und ja, es gibt auch Tee.

Ich ging erst einmal auf die Kabine – Salz entfernen und dann hieß es etwas arbeiten. Schon kam Sky vorbei und fragte, ob ich den heutigen Sundowner haben möchte. Und bei einem Cuba Libre kann ich dann nicht Nein sagen.

Um 19:30 Uhr gab es Abendessen und in etwa zur selben Zeit näherten wir uns langsam der Straße von Messina. Die ETA für Vulcano morgen war mit 5 Uhr angegeben. Das Abendessen bestand aus einer kalten Gurkensuppe, Huhn mit Polenta und Kürbis und zum Abschluss eine Pana Cotta. Richard und Steffen erklärten während des Abendessens die weitere Fahrt und den Plan für Morgen – Aufstieg auf den Vulkan von Vulcano morgens um 6:30 Uhr.

Wir ratschten noch mit Mitreisenden und gegen 22 Uhr ging es ins Bett. Morgen müssen wir früh raus.

Der morgige Tag 4 beginnt mit der Besteigung des Vulkans auf Vulcano und einem Wassersporttag bei den Faraglioni von Lipari.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf der S.Y. Rhea auf Einladung von Sailing-Classics.