Sonnenuntergang

S.Y. Rhea – Tag 6 Panarea – Basiluzzo – Stromboli

Heute Nacht endlich mal gut geschlafen. Wir lagen immer noch vor Panarea. Gegen 7 Uhr standen wir auf. Für den Sonnenaufgang war es schon zu spät. Aber der Kaffee war schon bereit. Und in der Ferne vor Stromboli zog die Celebrity Constellation vorbei.

Panarea im Panorama:

Panorama Panarea
Panorama Panarea

Erst nach dem Frühstück ging es in Richtung Basiluzzo, einer unbewohnten Insel aus Lavagestein.

Auf dem Weg nach Basiluzzo zeigte sich ein paar Delfine.

Wir ankerten in einer kleinen Bucht, wo es eine versunkene Stadt oder Villa geben soll.

Dort war Schnorcheln angesagt. Aber auch die SUPs und die Kajaks standen wieder zur Verfügung. Die versunkene Stadt dort habe ich zwar nicht gesehen, dafür aber Einiges an Fischen. Gut, bei den Quallen habe ich dann bei Nummer 6 aufgehört zu zählen. Die Meisten waren zwar relativ tief, aber Einige auch an der Wasseroberfläche. Aber dennoch möchte ich keine nähere Bekanntschaft mit den Feuerquallen machen (alle Unterwasser-Fotos von Franz Neumeier).

Anschließend bot Nici eine Rundfahrt um die kleine Insel mit dem Dinghi an – ein schönes kleines Inselchen mit faszinierenden Gesteinsformationen und kleinen Grotten.

Ein kurzer Regenschauer beendete unseren Schnorchelausflug. Ich ging erst einmal Duschen und Haarewaschen. Dann war auch schon fast wieder Zeit für das Mittagessen. Heute gab es Risotto mit Safran und Zucchini und eine Scheibe Melanzane Parmigiana. Als Nachtisch gab es noch Citrusfrüchte (Orangen und zweierlei Grapefruit).

Ich war so müde, dass ich mich erst einmal hinlegte. Wir wollten eigentlich Segeln, aber es gab wieder keinen Wind und so ging es in sehr langsamer Fahrt nach Stromboli.

Zum Kaffee hatte Christian eine Apfeltarte mit Vanillesauce gezaubert.

Inzwischen waren wir bereit vor Anker gegangen und gegen 16:30 Uhr ließen wir uns übersetzen. Durch die engen Gassen strömen ganze Massen an Touristen. Jetzt am Abend starten die Nachttouren auf den Vulkan. Wir sahen uns die Kirche an und entdeckten eine Gelateria Artigianale namens Lapillo Gelato. Die Mandelgranita war fasst so gut wie in Noto. Der Renner ist Eis in einem Brioche für 4 Euro. Die Granita kostet 3 Euro. Das Eis beginnt ebenfalls mit 3 Euro. Auf dem Rückweg gab es noch ein Eis für meinen Mann – Schokolade mit Ingwer und Birne mit Schokostückchen. Alles sehr lecker. Wir machten uns auf den Rückweg zum Abholpunkt. Für 18 Uhr und 19 Uhr gab es eine Rückfahrtmöglichkeit zum Schiff.

Wir entschieden uns für 18 Uhr und gönnten uns noch den Sundowner (Tequila Sunrise oder die Variante mit Vodka). Man beachte das analoge Passagier-Überwachungssystem:

Stromboli im Panorama:

Panorama Stromboli
Panorama Stromboli

Pünktlich zum Abendessen um 19:30 Uhr fuhren wir los. Christians tollem Menü aus einem Gurken-Sellerie-Salat mit Walnüssen, Schweinesteak mit Kartoffeln und Apfel-Lauch-Gemüse sowie einem Tiramisu stahl dann aber doch die Natur die Show.

Erst gab es einen beeindruckenden Sonnenuntergang neben Strombolicchio – der kleinen Insel mit dem Leuchturm, die aber 10.000 Jahre älter ist als Stromboli -, um das wir herumfuhren.

Anschließend war der Blick auf den Vulkan frei. Mit Tageslicht sah man die regelmäßigen Ausbrüche zunächst nur als schwarze Rauchwolken. Dann kamen rotglühende Spritzer dazu und schließlich bei Dunkelheit sahen wir auch glühendes Gestein den Berg hinunterrollen. Ein wirklich spektakulärer Anblick, den meine Kamera leider nicht mehr einfangen wollte. Meine eher kläglichen Versuche mit Kamera und Handy:

Und hier mal die anständigen Aufnahmen von meinem Mann (Fotos: Franz Neumeier):

Im Dorf konnten wir die zahlreichen Bergsteiger-Gruppen sehen, die mit Leihausrüstung den Berg erklammen. Zwischen 17 und 18 Uhr gehen die meisten Gruppen hoch. Bei Dunkelheit kann man die Gruppen noch an ihren Stirnlampen erkennen.

Wir blieben bis ca. 22 Uhr und nach einer Sternschnuppe ging es wieder in Richtung Syrakus zurück.

Tag 7 bringt diverse Badestopps und einen Abend mit Captain´s Dinner in Syrakus.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf der S.Y. Rhea auf Einladung von Sailing-Classics.