erster Blick auf San Gimignano

Symphony of the Seas – Tag 4 La Spezia

Heute mal kein Cinque Terre sondern 240 km Autofahrt nach San Gimignano!

Ankunft: 8:30 Uhr
Abfahrt: 20:30 Uhr
Sonnenaufgang: 5:47 Uhr
Sonnenuntergang: 20:49 Uhr
Wettervorhersage: überwiegend sonnig, 21°C
Wind: 11 Knoten, Südwest
Dress Code: Casual / White

Für heute hatten wir uns Einiges vorgenommen. Wir waren schon früh wach und gingen nach einem schnellen Cappuccino im Diamond Club hoch zum Fotografieren.

Die Sonne setzte Portovenere und die drei Inseln schön in Szene.

Das Windjammer war gut gefüllt mit Passagieren, die auf Tour nach Florenz gingen. Leider machen die meisten anderen Restaurants erst später zum Frühstück auf, aber wir fanden dennoch einen Platz.

Dafür waren die Royal Promenade und auch das Promenade Café leergefegt.

Pünktlich um 8:30 Uhr machten wir fest. Wir mussten schnell von Bord, damit unsere Pläne halbwegs aufgehen. Also stellten wir uns kurz vor 8:30 Uhr schon in Richtung Gangway an und waren tatsächlich mit die Ersten, die das Schiff verließen. Schnell zum Hafenshuttle, der zwingend benutzt werden muss. Als Erste waren wir im Bus, der dann von einer Gruppe geflutet wurde, die uns auf den nächsten Bus verwies. Gut, wir fuhren dennoch als Erste los. Wir schafften es tatsächlich gegen 8:40 Uhr beim Mietwagenanbieter Maggiore zu sein, der dem Hafen am Nächsten ist. Kurz nach 9 Uhr ging es los in Richtung San Gimignano – rund 240 km einfache Strecke und etwas mehr als 2 Stunden Fahrt. Wir entschieden uns für die Mautstrecke (8,50 Euro).

Um 11:20 Uhr erreichten wir San Gimignano und die Parkplatzsuche ging los (2 Euro/Stunde). Gegen halb 12 Uhr erreichten wir auch unser Ziel, die Eisdilele Gelateria Dondoli und Sergio saß Minze abstreifend vor seinem Laden und begrüßte die Eishungrigen. Warum fahren wir 240 km zu einer Eisdiele? Nun ja, auf unserer Hochzeitsreise lernten wir Sergio Dondoli und sein Eis kennen. Mein Mann schrieb seinen ersten Artikel im Reisebereich über Sergio. Dies war auch der erste Artikel über Sergios Gelateria, der bis heute in der Mitte oben an der Wand hängt. Inzwischen ist die Wand komplett gefüllt. Ach ja, es ist die Gelateria mit der langen Schlange, aber keine Angst, es dauert nicht lange und es lohnt sich!

Ach ja, Sergio bestellte uns natürlich noch je einen Becher Gelato mit seinen aktuellen Kreationen. Trüffel-Eis mit echtem Trüffel – da möchte man gerne noch Pasta dazu haben. Das Minzeis ist ein Milcheis mit frischer Minze und nicht etwas grünliches mit chemischem Minzöl. Sergio verwendet nur Bio-Produkte und möglichst aus der Region.

Sergio gibt zusammen mit seinem Sohn Stefano nun auch Gelato Kurse. Offene Kurse gibt es aber nur am Donnerstag und heute war Mittwoch. Aber wie es der Zufall wollte, war heute eine Gruppe für einen Kurs angemeldet. Dieser sollte eigentlich um 11 Uhr beginnen, wurde aber auf 13:30 Uhr kurzfristig verschoben. Also gingen wir noch durch den Ort, kauften uns ein Porchetta Panini und ich noch in einem Laden bestickbare Küchenhandtücher aus einer Weberei in der Toskana.

Dann ging es auch wieder zurück zu Sergio für ein kurzes Interview.

Inzwischen war die Gruppe eingetroffen und hatte nichts dagegen, dass wir mit dabei sind. Es wurde ein Erdbeer-Eis (ohne Milch oder Sahne, mit 60 % Frucht) sowie ein Milcheis aus Rohmilch aus der Region gezaubert. Die Rezepte durften wir natürlich fotografieren. Eigentlich wollten wir nach dem Kurs noch mit dem Interview weitermachen, aber es wurde zu spät und auf uns warteten ja noch über 2 Stunden Autofahrt. Wehmütig verabschiedeten wir uns von Sergio und Stefano – wir kommen dann in fünf Jahren zum 30. wieder 😉 – versprochen!

Auf dem Rückweg war leider etwas Stau an einer Baustelle und am Ende der Autobahn in La Spezia. Mit Auftanken und Parken schafften wir es nicht rechtzeitig bis 18:30 Uhr zum Büro von Maggiore und warfen den Schlüssel ein. Um 18:55 Uhr waren wir an Bord. Unsere Essenszeit um 18:30 Uhr hatten wir verpasst. Das Hauptrestaurant wäre sogar noch offen gewesen, aber wir hatten so viel Gelato „intus“, dass wir eigentlich nicht hungrig waren. Also gingen wir auf die Kabine und zogen uns um (heute Abend war White Party – Dress Code daher Casual / White). Wir gingen noch bei Vanessa vorbei, die auf der Kabine angerufen hatte und unterhielten uns kurz. Dann ging es in den Diamond Club. Cocktail  trainken und die Häppchen dort reichten uns zum Abendessen.

Und das haben wir heute im Hauptrestaurant verpasst.

Noch die Abfahrt beobachten und die Reste des Sonnenuntergangs.

Dann vor der Show in die Schooner Bar. Ein Lavender Daiquiri muss sein auf dieser Reise! Ein nicht ganz preiswertes Vergnügen, denn bei einem 13 Dollar Cocktail plus 18 % Service Charge und 10 % spanische Mehrwertsteuer stehen dann schon mal 33,28 Dollar auf der Rechnung. Aber das sollte uns dieser Cocktail wert sein.

Um 21:30 Uhr hatten wir heute den Headliner „Hector is Magic“ reserviert. Hector ist Spanier aus Sevillia, lebt aber in Barcelona. Eine sehr schöne Show, die doch noch die eine oder andere Überraschung enthielt.

Auf dem Weg zur Kabine gerieten wir auf der Royal Promenade noch in die Caribbean Street Party.

Noch ein Blick auf den Boardwalk bei Nacht.

Anschließend ging es ins Bett, auf dem uns dieses Tier erwartete.

Weiter geht es mit Tag 5 in Civitavecchia.

Anmerkung: Dies war eine private Urlaubsreise.