Costa Smeralda – Tag 1 Alle Wege führen nach Rom!

Alle Wege führen nach Rom – lautet ein altes Sprichwort und so führt uns der Weg von München über Amsterdam nach Rom.

Ankunft in Civitavecchia: 9 Uhr
Abfahrt nach La Spezia: 19 Uhr
Dress Code: leger

Auch diese Reise beginnt mit einem Test – ausreichend für die Einreise nach Italien war ein Antigen-Test (inzwischen ist die Einreise auch mit Nachweis der vollständigen Impfung möglich). Wir lassen aber dennoch am Dienstagabend noch einen PCR-Test machen, da das Ergebnis dieser Teststation in Englisch und Deutsch sowie mit Ausweisnummer versehen ist (auch wenn beides nicht notwendig ist). Auch den Online Check-in für die Kreuzfahrt erledigen wir heute und drucken die Unterlagen aus. Etwas tricky ist das Einreiseformular für Italien. Zwar kann hier zumindest die ganze Familie mit einer Registrierung erfasst werden. Auch gibt es als Adresse vor Ort die Auswahl „Cruise“. Nur kommt dann eine Fehlermeldung, dass die Provinz fehlerhaft eingegeben sei. Dort kommt man zurück auf die Seite, wo das Schiff und die Kabinennummer angegeben werden. Dort gibt es aber kein Eingabefeld für Provinz. Die Fehlermeldung tritt dann nicht mehr auf, wenn man zunächst auf Hotel geht und dort die Provinz (für Civitavecchia Latio) auswählt und dann auf Cruise umstellt und dort die Daten eingibt. Erst dann geht die Anmeldung durch und der QR Code kann ausgedruckt werden. Das Testergebnis war am nächsten Morgen bereits abrufbar und  natürlich negativ. Nur die Dokumente für die Reise ließen noch auf sich warten, aber auch die kamen noch im Lauf des Mittwoch.

Wie schon beim letzten Mal fängt der frühe Vogel den Wurm. Und so hieß es erneut um 4:20 Uhr aufstehen, um die S-Bahn um 5:15 Uhr zum Flughafen zu nehmen. Warum fotografiere ich unsere Koffer? Das macht das Beschreiben der Koffer einfacher, sollten sie verloren gehen. Dieses Mal ging es nicht nach Düsseldorf, sondern mit der KLM nach Amsterdam! Noch ging es ab dem Terminal 2 los, nur der Hinweis, dass der Check-in am Air France Schalter ist, war nicht gerade hilfreich. Auch AF fliegt normal ab dem Terminal 1. Also nachfragen am Infoschalter! Einige Tage nach unserer Reise öffnete das Terminal 1 am Flughafen München übrigens wieder. Mit KL 1790 ging es um 7 Uhr los. Hier wird noch ein Sandwich und Kaffee und mehr serviert. Wie man allerdings bei diesem Flug schon eine Flasche Wein trinken kann – wie die Herrschaften eine Reihe vor uns -, ist mir dann doch ein Rätsel. Kaffee und etwas Wasser zum Wachhalten reicht. Bei der Landung haben wir einen schönen Blick auf Amsterdam und den Hafen. Wir landeten sogar 10 Minuten vor der Zeit. Gut, denn wir haben nur eine Stunde zum Umsteigen.

Von Gate B24 geht es im strammen Schritt und ohne Pause zu C14, was näher klingt, als es ist. Dort ist schon der Rest der Pressegruppe eingetroffen. Wir sind die letzten. Weiter geht es mit KL 1601 um 9:35 Uhr nach Fiumicino / Rom. Auch dieser Flug ist pünktlich. Erneut gibt es das Sandwich und Getränke. Wir fliegen über den Gardasee und erhaschen einen Blick auf die Schiffe im Hafen von Civitavechia. Erfreulicherweise sehen wir beim Warten auf das Aussteigen, wie unsere Koffer ausgeladen werden. Eine Sorge weniger! Amsterdam ist ja berüchtigt für das Verlieren von Gepäck.

Am Flughafen werden wir bereits von einer Mitarbeiterin von Costa erwartet. Für unsere Gruppe von 10 Personen steht uns ein ganzer Reisebus für den knapp einstündigen Transfer zum Hafen von Civitavecchia zur Verfügung. Wir werden nach Paaren und Einzelreisenden mit viel Abstand platziert. Auf der Fahrt gibt es am Ende immer wieder einen kurzen Blick auf die auf Rede liegenden Costa Fortuna und Costa Favolosa. Im Hafen selbst liegen neben der Costa Smeralda die Costa Deliziosa, die MSC Divina, die Costa Firenze, die Costa Pacifica, die Norwegian Epic, die P Prince (ex Pacific Princess und künftige Azamara Onward) sowie die Seven Seas Splendor. Mit dieser hatten wir unsere letzte Reise vor dem Lockdown im März 2020 – ebenfalls ab Civitavecchia.

Im Terminal angekommen leider die unangenehme Überraschung. Für Costa gilt Deutschland doch noch als Risikogebiet und wir müssen hier einen PCR-Test machen, obwohl in Deutschland die Inzidenz seit mehreren Wochen unter der von Italien liegt. Aber ist halt so. Dann der zweite PCR-Test innerhalb von 48 Stunden. Dafür dürfen wir im VIP Bereich warten und bekommen ein üppiges Lunch-Paket und später sogar Kaffee. Immerhin gibt es einen schönen ersten Blick auf das Schiff und die MSC Divina. Dafür können wir etwas arbeiten.

Gegen 16:30 Uhr, also ca. 3,5 Stunden nach Ankunft am Terminal Amerigo Vespucci, waren die Testergebnisse da. Immerhin waren wir inzwischen eingecheckt einschließlich des Sicherheitsfotos und konnten nun endlich direkt an Bord gehen.

Zunächst ging es zur Kabine, wo bereits unsere Koffer auf uns warteten. Kabine fotografieren, auspacken und uns orientieren. Am Bett liegt ein Welcome Package mit allgemeinen Infos, der Anleitung für das Internet und einer Packung mit fünf Masken. Doch was es nicht gibt, ist ein Tagesprogramm, das Oggi a Bordo. Es heißt, man solle aus hygienischen Gründen die App nutzen. Nur ist diese leider sehr unübersichtlich und enthält auch nicht alle Aktivitäten an Bord. Am Ende der Reise erhalten wir die Tagesprogramme in Dateiform. Jetzt wissen wir wenigstens, was wir alles versäumt haben. Da ist die App auf jeden Fall noch ausbaufähig!

Es bleibt noch Zeit für eine kleine Orientierungsrunde.

Um 18 Uhr stand für uns die Seenotrettungsübung in der Piano Bar an. Mit angezogener Rettungsweste ging es abschließend zu unserer eigentlichen Muster-Station, dem Trastevere auf Deck 8. Rettungswesten zurück auf die Kabine bringen, schnell umziehen, denn der Hoteldirektor und die Kreuzfahrtdirektorin warteten in der Piano Bar auf uns für Fragen.

Eigentlich sollte es gleich weiter zum Essen gehen, aber wir liefen bereits aus. Also erst einmal hinaus für einen Auslaufcocktail und Fotos der im Hafen und auf Reede liegenden Schiffe.

Im Restaurant Arlequino war ein Tisch für uns bereit, so dass wir anschließend zum Essen gingen. Übrigens auch die roten Platzteller sind Designer-Stücke von Kartell aus der Serie Jellies Family von Patricia Urquiola. Es gibt jeden Abend ein von Sternekoch Bruno Barbieri gestaltetes Destinationen Menü, das den nächsten Tag einleitet – heute: die Cima alla genovese für La Spezia. Die Desserts sind vom Spitzen-Pattissier Riccardo Bellaera.

Das Abendessen dauerte dann doch länger, so dass wir keine Zeit mehr für eine der Shows hatten. Also ging es zum Absacker in eine der Bars und um 23:30 Uhr endlich ins Bett.

Weiter geht es mit Tag 2 an Bord der Costa Smeralda in La Spezia und vielen Terminen an Bord.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf der Costa Smeralda auf Einladung von Costa Kreuzfahrten

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Wir legen grossen Wert auf unabhängige und neutrale Berichterstattung. Wenn uns etwas nicht gefällt, werden wir das schreiben, und auch, wenn uns etwas gefällt - egal, ob wir auf eigene Kosten oder auf Einladung gereist sind. Das sind wir unseren Lesern schuldig. Und selbst die Reedereien haben nichts davon, wenn wir Dinge beschönigen. Denn spätestens auf dem Schiff selbst würde die Diskrepanz zwischen zu wohlwollendem Bericht und der Realität ohnehin auffallen.

Damit aber erst gar nicht der Verdacht der Heimlichtuerei oder Mauschelei aufkommt und damit unsere Leser erst gar nicht auf die Idee kommen, wir würden geflissentlich verschweigen, dass wir oft auf Einladung der Reedereien unterwegs sind, kennzeichnen wir unsere Beiträge entsprechend.

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