Costa Smeralda – Tag 8 Zurück in Civitavecchia und Heimreise

Wir sind zurück in Civitavecchia und haben noch einen halben Tag an Bord, bevor es wieder über Amsterdam nach München geht.

Ankunft in Civitavecchia: 9 Uhr

Ich bin schon gegen 5:30 Uhr wach, aber leider geht die Sonne auf der anderen Schiffsseite auf und ich habe keine Lust, mich schnell anzuziehen. Als ich ins Bad gehen möchte, sieht mein Mann kurz zwei Delfine direkt neben dem Schiff, aber auch die lassen sich nicht mehr sehen.

Also machen wir uns fertig und packen den Koffer weiter. Wir gehen noch raus, da gerade die Costa Fortuna an uns vorbeifährt.

Anschließend geht es zum Frühstück ins Sagra dei Sapori. Heute geht es sehr schnell und auch der erst von Deck 4 geholte Frischkäse war bereits kurz nach der Ankündigung, dass es noch 5 Minuten dauern werde da.

Pünktlich um 7:30 Uhr sind wir auf Deck 6 für unseren Antigen-Test. Es findet ein Mid-Cruise Test für andere Gäste statt und bei dem werden auch wir getestet. Unsere Bestätigung können wir uns dann um 11 Uhr im Medical Center abholen. Auf der Bordrechnung wurde der Test schon aufgeführt.

Inzwischen laufen wir in Civitavecchia ein. Also gehen wir hinaus und machen Fotos. Die Costa Pacifica und die Costa Favolosa liegen auf Reede. Die Seven Seas Splendor ist wieder im Hafen mit der P Prince (Azamara Onward) und am Hauptpier liegen wie immer die Norwegian Epic, die Costa Firenze, die MSC Divina und die Costa Deliziosa. Auch die Seven Seas Splendor ist wieder zurück. Wir nehmen unseren üblichen Platz am Terminal Amerigo Vespucci zwischen der MSC Divina und der Costa Firenze ein.

Inzwischen kam die Info, dass wir die Kabinen, die normalerweise um 8 Uhr geräumt sein müssen, bis 13:30 Uhr behalten können. Also können wir den Vormittag ohne Koffer oder Handgepäck genießen. Um 9 Uhr sind wir mit der Gruppe an der Illy Bar verabredet. Die ersten beiden verlassen uns bereits. Gemeinerweise fliegen beide mit der LH über München zu ihren Destinationen, während wir erst heute Abend über Amsterdam mit der KLM nach München fliegen. Gegen 10 Uhr kam die Aufforderung an alle noch an Bord befindlichen Passagiere, die heute das Schiff verlassen, nun auszusteigen.

Wir trinken noch einen Cappuccino an der Illy Bar und arbeiten und holen um 11 Uhr unsere Testergebnisse im Medical Center ab. Um 12 Uhr sind wir mit dem Rest der Gruppe, der über Amsterdam fliegt, zum Mittagessen im Arlecchino verabredet. Es ist tatsächlich das einzige Mittagessen, das wir im Hauptrestaurant eingenommen haben während dieser Reise.

Anschließend gönnen wir uns ein letztes Eis im Amarillo.

Dann heißt es Abschied nehmen. Unser Transfer wartet um 13:30 Uhr am Pier auf uns, der uns zum Flughafen Fiumicino bringt. Mit der KL 1604 geht es um 17:25 Uhr ab Rom Fiumicino nach Amsterdam, wo wir um 19:55 Uhr ankommen. Die Maschine steht irgendwo auf dem Vorfeld und die Busfahrt dorthin scheint nicht zu enden. Warum die Maschine bei immer noch eingeschränktem Flugverkehr derart abseits steht, muss man wohl nicht verstehen. Es gibt ein Sandwich und Getränke. Und erfreulicherweise sehen wir, wie unsere Koffer verladen werden. Bis Amsterdam kommen sie schon einmal.

Wir haben eine Stunde zum Umsteigen, aber erst muss das neue Gate gefunden werden und der nächste Monitor ist weit. Weiter geht es um 21 Uhr mit KL 1801 in Richtung München mit Landung um 22:25 Uhr, die sogar kurz nach 22 Uhr bereits landet. Erneut gibt es das Sandwich und Getränke.

Da die Niederlande zum Zeitpunkt dieses Fluges noch Risikogebiet waren nicht aber Italien, mussten wir die Online-Einreiseanmeldung für Deutschland nicht ausfüllen. Dies gilt nicht, wenn man nur im Transit ist. Im Gegensatz zu den Flugbegleitern bei Iberia wusste dies die Kollegin von der KLM. Bei der Ankunft in München standen mehr als 10 Bundespolizisten direkt am Gate und kontrollierten stichprobenartig die aussteigenden Fluggäste nach der Einreiseanmeldung. Wir sehen offensichtlich vertrauenswürdig aus und wurden, wie nach dem Flug von Madrid, erneut nicht kontrolliert.

Nach dem PCR-Test im Gepäckbereich des Flughafens München, für den wir uns schon vom Schiff aus online angemeldet hatten (Wir machen den Test rein freiwillig. Er wäre nicht nötig.), gingen wir zum Gepäckband. Das hatte – obwohl es sich um eine der letzten Maschinen handelte, die heute in München landeten – noch gar nicht mit der Ausgabe angefangen. Dann ging es aber erstaunlich schnell. Weiter geht es mit der S-Bahn in Richtung nach Hause. Unsere Tochter hat das Auto dort abgestellt. Unseren Kater können wir um diese Uhrzeit nicht mehr abholen. Er darf sich morgen über uns freuen.

Bis zur nächsten Reise!

Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf der Costa Smeralda auf Einladung von Costa Kreuzfahrten

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Wir legen grossen Wert auf unabhängige und neutrale Berichterstattung. Wenn uns etwas nicht gefällt, werden wir das schreiben, und auch, wenn uns etwas gefällt - egal, ob wir auf eigene Kosten oder auf Einladung gereist sind. Das sind wir unseren Lesern schuldig. Und selbst die Reedereien haben nichts davon, wenn wir Dinge beschönigen. Denn spätestens auf dem Schiff selbst würde die Diskrepanz zwischen zu wohlwollendem Bericht und der Realität ohnehin auffallen.

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2 Gedanken zu „Costa Smeralda – Tag 8 Zurück in Civitavecchia und Heimreise“

  1. Liebe Carmen,
    ich habe in den letzten Tagen alle deine 15 (!) Teilberichte aufmerksam gelesen,
    und ich muss sagen: Großes Kompliment ! Sehr gut und umfangreich beschrieben.
    Vielen Dank Carmen !

    Ja, wir können es nun fast nicht mehr erwarten, endlich wieder auf unseren Lieblingsschiffen (Queen Elizabeth und Queen Victoria) unterwegs zu sein.
    Mittlerweile wurde bereits unsere 2. gebuchte Kreuzfahrt auf diesen Schiffen abgesagt (warum wohl ?)
    Ein ebenbürtiges Alternativ-Schiff haben wir noch nicht gefunden, und daher heißt es für uns, leider warten 🙁
    Aber ich denke, im nächsten Jahr wird es bestimmt wieder klappen.

    Liebe Grüße aus Österreich
    Manfred

    Antworten
    • Lieber Manfred,

      herzlichen Dank! Und Glückwunsch, dass Du bis zum Ende durchgehalten hast ;-)!

      Ich fürchte bei Cunard sind die Absagen dadurch bedingt, dass international weiterhin noch viele Häfen geschlossen sind. Ich hatte heute gelesen, dass es ab November/Dezember wieder Abfahrten auch ab Hamburg geben soll (QM2). Im Moment sind leider internationale Routen mit Häfen in mehreren Ländern noch nicht so einfach zu planen und zu koordinieren. Die Costa Smeralda und auch die MSC Grandiosa fahren nun seit Anfang Juli „international“ mit Frankreich, Spanien und Italien. Aber innerhalb Europas ist das noch einfacher.

      Mit Grüßen aus München
      Carmen

      Antworten

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