Costa Smeralda – Tag 5 Ein Spaziergang durch Neapels Altstadt

Che bella Napoli! Vedi Napoli e poi muori – Neapel sehen und sterben! Neapel muss man gesehen haben und ich komme immer wieder gerne zurück.

Ankunft in Neapel: 8 Uhr
Abfahrt nach Messina: 18 Uhr
Dress Code: leger

Erneut waren wir früh wach und erlebten die Einfahrt nach Neapel. Allerdings war der Sonnenaufgang doch etwas zu früh, um diese hinter dem Vesuv aufgehen sehen zu können. Mal abgesehen davon, dass sich der Vesuv hinter Wolken versteckte.

Anschließend ging es um 7 Uhr zum Frühstück.

Im Hafen lagen die MSC Preziosa, die Riviera von Oceania und davor die Seven Seas Navigator.

Um 8:30 Uhr ging unser Ausflug „Ein Spaziergang, um Neapel und seine Aromen zu entdecken“ (60 Euro, im PasseparTour Paket enthalten) los. Wieder war Treffpunkt am Trastevere, wo wir den Aufkleber mit der Tournummer bekamen. Mimma (Domenica) empfing uns im Hafen am Pier und gab uns die Audioguides. Mit 17 Leuten ging es los vorbei an der Festung Castel Nuovo (Maschio Angionino) und in Richtung Altstadt. Über die Via Medina ging es vorbei an der kleinen Kirche Santa Maria Dell´Incoronatella, die tiefer als das heutige Straßenniveau liegt, sowie am Polizeihauptgebäude (Questura) im Mussolini-Stil. Über die Via Monteoliveto ging es zur Calata Trinita Maggiore und zur Piazza del Gesù Nuovo.

An der Piazza del Gesù Nuovo und der Basilika Santa Chiara ging es zunächst vorbei in die Spacca Napoli, wo wir aber nur einen Stopp im Palazzo Venezia, der früheren venezianischen Botschaft machten. Dort gab es ein Stück Sfogliatella und einen Espresso in einem wunderschönen Dachgarten. Angeschlossen ist auch ein Souvenirladen. Außerdem diente dieser Stopp natürlich der Toilettenpause. Die Innenhöfe in Neapel sind immer für eine Überraschung gut und so ein Kleinod hätten wir nicht erwartet.

Zurück ging es zur Basilika Santa Chiara, die wir zunächst besichtigten.

Über die Via San Sebastiano ging es zunächst nach oben. In dieser Straße sind zahlreiche Mandolinen- und Gitarrenbauer beheimatet. Ich habe selbst eine neapolitanische Mandoline. Die Versuchung war groß, hier etwas zu kaufen, aber dafür blieb natürlich keine Zeit. Es ging hoch bis zum alten Stadttor Port´Alba. Dort bogen wir rechts ab in Richtung Via Tribunali.

In der Via Tribunali ging es vorbei an der Marienkirche, die heute ein Kunstmuseum beherbergt, und dem Campanile della Pietrasanta. Dieser wurde teilweise mit römischen Fundstücken gebaut.

Vor der Kirche Santa Maria delle Animie del Purgartorio ad Arco verbirgt sich rechts in einem Hofeingang die Büste Pulcinella, der Figur aus der neapolitanischen Commedia dell´Arte. Glaube und Aberglaube liegen in Neapel eng beieinander. Wird in der Kirche den Seelen gedacht, bringt das Reiben des Totenkopfes Glück ebenso wie das der Nase von Pulcinella.

Weiter geht es zur Basilika di San Paolo Maggiore. Ein paar Schritte weiter ist die Pizzeria Donna Sofia Ai Tribunali, wo es gab eine Pizza Margarita zusammengeklappt auf die Hand zum „To go“ Essen – neapolitanisches Streetfood eben. Dazu gab es noch eine Flasche Wasser. Wir aßen unsere Pizza mit Blick auf die Basilika. Die Pizza war übrigens sehr lecker! Mimma hatte, während wir aßen, Lotterielose mit dem Datum des heutigen Tages als Glückszahlen für alle gekauft – ob wir gewonnen haben? Wir haben nie nachgesehen.

An diesem Platz beginnt übrigens auch die Tour Napoli Sotterranea / Naples Underground, die wir 2016 auf der Reise mit der Harmony of the Seas gemacht haben. Jetzt wird noch eine weitere Tour angeboten – La Neapolis Sotterata. Wenn mal wieder individuelle Touren erlaubt sind, werden wir das machen.

Weiter ging es durch die Gasse der Krippenbauer (Via San Gregorio Armenon) wieder zur Spacca Napoli. Maradonna mit Engelsflügeln war das absolute Highlight unter den Figuren!  Michael Jackson bekam noch keine Flügel.

Durch die Spacca Napoli ging es zurück bis zur Piazza del Gesù Nuovo.

Und da der Wärter bei der Kirche Gesù Nuovo gerade nicht da war, konnten wir schnell einen Blick in diese Kirche werden. Es handelte sich übrigens ursprünglich um einen Palazzo, der erst später unter Erhalt der markanten Fassade zur Kirche wurde.

Es ging weiter zur Haupteinkaufsstraße Via Toledo vorbei am Spanischen Viertel und der Funicolar Centrale und in die U-Bahn-Station Toledo mit ihren modernen Mosaiken und den historischen Mauerresten. Auch an der Pizzeria Mattozzi kamen wir vorbei, wo wir ebenfalls 2016 auf der Reise mit der Harmony of the Seas gegessen haben. Eine Food Tour durchs Spanische Viertel steht auch noch auf unserer Merkliste. 2018 mit der Symphony of the Seas sind wir zunächst mit der Funicolar Centrale hoch auf den Berg gefahren und haben später die Food Tour Decumani & Ancient Naples gemacht, wo wir fast dieselbe Strecke gelaufen sind wie auf dieser Tour. Allerdings haben wir heute wieder Neues entdeckt.

Weiter ging es zur Galleria Umberto und vorbei am Opernhaus San Carlo zur Piazza del Plebiscitio und der dortigen Basilika Reale Pontificia San Francesco de Paola und dem Palazzo Reale. Da der Vater Mimmas dort als Wärter arbeitete, hat sie im Palazzo Reale über 20 Jahre ihres Lebens verbracht. In der Galleria Umberto wird zwar immer noch renoviert, aber es sind schon deutliche Fortschritte seit unserem letzten Besuch 2018 zu erkennen.

Vorbei an der Festung Castel Nuovo ging es zurück zum Schiff, wo wir pünktlich um 13 Uhr ankamen.

Übrigens, das sind die Aperol Spritz „to go“ Preise in Neapel:

Da wir auf der Tour ja bereits etwas gegessen hatten, entschlossen wir uns im Sushino eine Sushi Box für 10 Euro (für uns beide) mitzunehmen, die wir auf dem Balkon aßen und dazu eine der Flaschen des Costa Club Sekts tranken. Nach rund 16.000 Schritten und den langen Nächten, legten wir uns für eine Siesta hin. Danach brauchte ich erst einmal einen Kaffee an der Illy Bar. Mein Mann wollte noch ein Eis.

Zur Ausfahrt um 18 Uhr trafen wir uns an der Suberba Bar am Heck. Zahlreiche Möwen begleiteten uns. Vorbei ging es am Versuv und zwischen Capri sowie Procida und Ischia durch in Richtung Süden nach Messina. Und die Sonne ging wieder bei Ischia unter.

Um 19:30 Uhr waren wir wieder im Arlechino zum Abendessen – mit einem uns bereits bekannten Dessert, das wir natürlich alle nochmals essen mussten.

Anschließend ging es noch an die Illy Bar auf einen Macchiato und etwas der Show im Colosseo lauschen. Der Abend endete in der Grand Mastroianni Lounge mit der dortigen Band. Und erneut waren wir erst gegen 23 Uhr im Bett.

Weiter geht es mit Tag 6 an Bord der Costa Smeralda im Hafen von Messina.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf der Costa Smeralda auf Einladung von Costa Kreuzfahrten

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