Symphony of the Seas – Ein kurzer Reisebericht

Dies wird nur ein kurzer Reisebericht über diese Zwei-Nächte-Vorabfahrt von Malaga nach Barcelona.

Los ging es mal wieder sehr früh. Mit der LH 2366 um 7:50 Uhr von München nach Zürich. Eigentlich hat die Lufthansa auch einen Direktflug, der allerdings erst gegen 14:30 Uhr in Malaga ankommt. Das war zu spät. Durchgeführt wurde der Flug von Helvetic Airways. Beim Einsteigen gab es ein Knoppers und irgendwie haben es die Flugbegleiter geschafft, in den 35 Minuten Flugzeit auch noch einen Getränkeservice anzubieten.

In Zürich blieben laut Flugplan gerade einmal 40 Minuten zum Umsteigen. Wir landeten pünktlich und würden das schaffen, aber auch unser Koffer? Immerhin sahen wir noch, wie der Koffer am Flugzeug auf einen separaten Wagen verlanden wurde, während wir mit dem Bus zum Terminal fuhren. Weiter ging es mit der Swiss (LX 2110) nach Malaga um 9:25 Uhr. Kaum im Terminal angekommen, liefen wir weiter zum neuen Gate und konnten uns direkt zum Boarden anstellen. Während des Flugs gab es eine schmackhafte warme Quiche als spätes Frühstück. Pünktlich erreichten wir Malaga um 12:05 Uhr. Und auch unser Koffer hat es geschafft. Am Ausgang warteten Vertreter von Intercruises und teilten uns für die Transferbusse zum Hafen ein. Der Check-in war schnell erledigt, den Koffer brachten wir selbst auf die Kabine. Die Arbeit konnte beginnen.

Am Abend um 22 Uhr verließen wir den Hafen von Malaga mit einem kleinen Feuerwerk:

Um 22:30 Uhr gab die A Capella Gruppe Mo5ic im Theater ein Konzert. Ich kenne noch die Ausgangstruppe „Mosaic“. Drei der ursprünglichen Sänger sind auch heute noch mit dabei. Erstmals habe ich sie 2009 auf der Oasis of the Seas gesehen und gehört. Also mehr als passend, sie nun wieder zu hören auf der Symphony of the Seas. Kurz nach Mitternacht fielen wir ins Bett. Über 16.000 Schritte zeigt mein Schrittzähler.

Am nächsten Morgen ging es erneut früh aus dem Bett – also um 6:30 Uhr, Fotos machen und dann den Sonnenaufgang genießen:

Um 9 Uhr der erste Termin, die Pressekonferenz mit Michael Bayley, Gavin Smith und Kapitän Rob Hampstead:

Anschließend Laser Tag ausprobieren und weiter fotografieren. Um 14 Uhr war zur Entertainment Immersion mit Nick Weir (Vice President of Entertainemt) im Studio B eingeladen. Nick Weir stellte alle Shows vor und erstmals wurde die Light Show mit dem Drohnen-Schwarm Publikum präsentiert, die Teil der Eisshow 1977 ist. Mit dabei war auch der ehemalige Astronaut Clayton Anderson, der als Berater für die Show Flight fungierte.

Während der Präsentation wurde ich noch spontan von meinem Mann verlassen, der kurzfristig die Möglichkeit bekam, bei einem Kochkurs im 150 Central Park teilzunehmen. Gegen 15:30 Uhr war endlich alles geschafft, alle Pflichttermine waren erledigt und alle Fotos geschossen. Jetzt konnte der Fun Part beginnen. Also hoch zur Zip-Line und einmal fahren und dann die Rutsche The Ultimate Abyss runter zum Boardwalk nehmen. Dort ein Eis probieren, eine Runde mit dem Karussell fahren und dann wieder hoch zur Wipe Out Bar für einen Cocktail. Ach, nein, die Bionic Bar wollten wir ja auch noch ausprobieren, also mit The Ultimate Abyss wieder runter auf Deck 6 und weiter auf die Royal Promenade. Den Cosmo habe ich dann doch nicht mehr ganz ausgetrunken – Hicks!

Im Central Park hatte ich gestern einen Pin an der Trellis Bar bekommen. Da soll es noch mehr geben. Im Lauf des Tages erfuhr ich, dass es sich um eine Scavenger Hunt für die Mitarbeiter von Royal Caribbean International handelte, die gestern stattfand. Ich schaffte es dennoch, fast alle Pins zu bekommen. Nur der Entertainment Place Pin, den es im Theater gab, fehlt leider. Ein schöner Zuwachs für meine Pin-Sammlung auf meinem Wandbehang.

Nach dem Abendessen ging es um 22:30 Uhr zum Dress Rehearsal der Eisshow 1977. Dress Rehearsal ist die erste Aufführung in Kostümen vor Publikum. Zu diesem Zeitpunkt steht die Show schon weitestgehend, aber es werden immer noch Anpassungen gemacht. Und wieder wurde es kurz nach Mitternacht, bis wir ins Bett kamen. Beinahe hätten ich die 20.000 Schritte heute noch geschafft, so waren es 19.500.

Erneut hieß es um 6:30 Uhr aufstehen. Inzwischen waren wir bereits in Barcelona angekommen. Sonnenaufgang in Barcelona genießen und anschließend zum Frühstück ins Windjammer.

Mit uns im Hafen lag bereits die Costa neoRiviera, mit der wir 2014 unterwegs waren. Die MSC Orchestra lief gerade in den Hafen ein und legte am Terminal A an.

Leider gab es keine Transferbusse zum Flughafen und so blieb nur ein Taxi.

Mit der LH 1811 ging es um 11:55 Uhr zurück nach München mit dem üblichen Käse-Sandwich als Verpflegung an Bord (wahlweise Pastrami).

Nach einer pünktlichen Landung hatte uns das Winterwetter in München wieder eingeholt.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf der Symphony of the Seas auf Einladung von Royal Caribbean International

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