Vista – Tag 7 Ajaccio und die Calanques de Piana

Die Vista hat den letzten Hafenstopp mit Ajaccio auf Korsika erreicht. Unser Ausflug führt uns heute nach Cargèse und zu den Calanques de Piana, einer bizarren Felsenlandschaft und UNESCO Welterbe.

Ankunft in Ajaccio: 6:45 Uhr
Abfahrt nach Civitavecchia: 18 Uhr
Wettervorhersage: teilweise sonnig, 10 bis 19 Grad
Entfernung bis Civitavecchia: 178 Seemeilen

Wir waren gegen 6 Uhr wach und lagen bereits im Hafen von Ajaccio.

Also fertig machen und hoch in die Bakery. Nachdem es dort die letzten zwei Tage das berühmte Oceania Mandelcroissant nicht gab, wollten wir heute nachsehen. Und ja, dieses Mal hatten wir Glück. Also noch am Baristas einen Cappuccino dazu bestellt. Es lohnt sich, ist aber eine gewaltige Kalorienbombe.

Es musste aber noch ein gesundes Frühstück her, also gingen wir zum Terrace Café auf ein Müsli. Tja, dort hätte es die Mandelcroissants ebenfalls gegeben.

Und dann setzen wir mal die Story der 10 fort…

Anschließend ging es in die Vista Lounge, wo um 8 Uhr der Treffpunkt für unseren Ausflug “Piana Calanques & Spelunce Gorges” war. Irgendwie war es etwas verwirrend, denn unser Tour-Ticket hatte eine Schlucht im Titel. Das wäre der 9 Stunden Ausflug einschließlich Mittagessen gewesen. Bei der Buchung hieß es, dass dieser Ausflug bereits ausgebucht sei, wir aber den 5 Stunden Ausflug ohne Schlucht und ohne Mittagessen machen können. Erst auf der Tour wurde klar, dass es der kürzere Ausflug war. Selbst auf dem Schild im Bus stand die Schlucht noch mit im Titel. Lustigerweise war unser Guide übrigens Hans, der aus dem Fränkischen stammte, die Tour war aber auf Englisch.

Es ging zunächst über die Hügel bei Ajaccio und dann die Küste entlang nach Cargèse.

Dieser Ort wurde von griechischen Auswanderern vom Peloponnes gegründet, die damals von dort fliehen mussten. Daher gibt es dort eine eine griechisch-orthodoxe Kirche – St. Spyridon -, in der sich bis heute die drei alten, aus Griechenland mitgebrachten Ikonen befinden. Auch ansonsten ist die Kirche sehr schön.

Die katholischen Gottesdienste fanden ursprünglich ebenfalls in dieser Kirche statt, bis es irgendwann platzmäßig nicht mehr reichte. Und so wurde gegenüber die katholische oder lateinische Kirche gebaut, die Mariä Empfängnis gewidmet ist.

Nach der Besichtigung der Kirchen hatten wir noch gut 45 Minuten Freizeit. Wir liefen den Weg hinunter in Richtung Hafen und durch den Friedhof hindurch. Es geht ziemlich steil nach unten, also nicht für jedermann geeignet. Für uns war es ein bisschen Ausgleichssport für das viele Essen an Bord.

Anschließend begaben wir uns in Richtung Treffpunkt am kleinen Hauptplatz mit dem Kriegerdenkmal. Dort gibt es einige Läden mit korsischen Spezialitäten und Souveniers.

Um 10:45 Uhr ging es weiter zum Bus und in Richtung Piana. Dort sind die Calanques de Piana, ein UNESCO Welterbe, wundervoll bizarre Felsformationen. Die Straße ist nicht für jedermann geeignet, denn es ist sehr schmal und geht seitlich steil nach unten. Der Bus darf hier auch nicht anhalten. An einem etwas breiteren Teil der Straße wird gewendet und es geht denselben Weg wieder zurück, so dass beide Seiten die Möglichkeit einer guten Sicht haben. Einige Formationen haben Namen erhalten, wie das Herz der Nonne und des Mönchs oder der Hundekopf.

Wir fuhren auf demselben Weg wieder zurück und machten noch einen 20 minütigen Stopp in Piana.

Zum Abschluss noch etwas Flora von Korsika:

Gegen 14 Uhr waren wir wieder am Hafen.

Wir gingen kurz an Bord und aßen im Aquamar Kitchen zu Mittag.

Gut, dass wir doch den kurzen Ausflug hatten, denn so blieb noch Zeit, die Showkabinen zu besichtigen, die nur heute von 9 bis 17 Uhr geöffnet hatten. Wir waren auch fast alleine unterwegs.

Danach liefen wir noch eine Runde durch Ajaccio.

Das Fort am Hafen ist wieder geöffnet und kann kostenlos besichtigt werden. Hier gibt es ein Café sowie Ateliers von Künstlern.

Anschließend ging es noch am Stadtstrand vorbei  in die Kathedrale Santa Maria Assunta.

Durch die Gassen und vorbei am Geburtshaus von Napoleon entdeckten wir noch eine Eisdiele mit hausgemachtem Eis und Sorten wie Feige, Wassermelone oder Kastanie. 2,50 Euro pro „Kugel“ sind für deutsche Verhältnisse zwar ein stolzer Preis, aber im Mittelmeerraum durchaus üblich.

Zurück an Bord musste ich zunächst unter die Dusche und anschließend genossen wir die Abfahrt um 18 Uhr. Das letzte Mal war ich mit der AIDAaura an meinem 50. Geburtstag hier.

Gut, vorher waren wir noch in der Founders Bar, um den Cocktailtest weiterzuführen.

Unsere Reservierung im Ember heute Abend nutzen wir nicht. Wir gingen nach der Abfahrt lieber in den Waves Grill und probierten die Pizza dort, die es täglich ab 18:30 Uhr gibt. Davor gab es eine hausgemachte Burrata mit Schinken. Was gibt es Schöneres zum Sonnenuntergang.

Auf dem Weg zum Founders kamen wir zufällig auf Deck 5 an der Vista Lounge vorbei, wo gerade die Taufpatin Giada de Laurentiis und Frank A. Del Rio ein gemeinsames Foto aufhängten. Wir kamen später nochmals vorbei, um das Foto der Taufpatin zu fotografieren.

Wir drehten noch eine Runde durch das Terrace Café, wo wir es weder für ein Mittagessen noch für ein Abendessen hin geschafft haben. Sushi gibt es hier übrigens jeden Abend.

Bis zur Show heute Abend genossen wir noch einen letzten Salted Caramel Martini im Horizons.

Die letzte Show der Reise war erneut um 21:45 Uhr und trug den Titel „A Broadway Cabaret“. Heute standen die vier Sängerinnen und Sänger im Vordergrund mit Melodien vom Broadway.

Das anschließende Angebot, des „Dance til we dock“ im Horizons nahmen wir dann doch nicht wahr und zogen den Schlaf vor. Auf dem Bett lagen noch zwei Geschenke. In dem Tuch verbirgt sich ein Teller.

Die Koffer hatten wir übrigens bereits heute am Morgen vor dem Ausflug weitestgehend gepackt. Nun kamen noch die Abendklamotten und die am Bett liegenden Taufgeschenke mit hinein. Hätten wir diese vom Schiff transportieren lassen wollen, hätten sie bis 22 Uhr vor der Kabinentür stehen müssen. Wir nehmen aber unsere Koffer immer lieber gerne selbst mit von Bord.

Weiter geht es mit Tag 8 an Bord der Vista und der Heimreise von Civitavecchia nach München.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf der Vista auf Einladung von Oceania Cruises

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