Mein Schiff 6 – Tag 3 Ein Ausflug nach Athen

Der erste Bubble-Landgang steht in Piräus an – Für uns wird es der Ausflug nach Athen  „Blaue Reise: Spaziergang rund um die Akropolis“.

Ankunft: 5:30 Uhr
Abfahrt: 19:30 Uhr
Sonnenaufgang: 7:39 Uhr
Sonnenuntergang: 18:40 Uhr
Wettervorhersage: Mix aus Sonne und Wolken. 22 Grad, mäßiger Wind aus nördlicher Richtung

Das frühmorgendliche Anlegen in Piräus bekam ich nur ganz am Rande mit und schlief gleich weiter. Wir standen um 7 Uhr auf. Rein in die Sportklamotten. Noch in der Kabine sahen wir die Costa Deliziosa ankommen. Sie legte sich vor uns. Erkennbar waren noch die Celestyal Olympia und die Celestyal Crystal, mit der wir rund um Kuba unterwegs waren. Beim Ausflug fuhren wir noch an der „neuen“ Celestyal Experience vorbei, der früheren Costa neoRomantica, die Celestyal kürzlich gekauft hatte.

Erst einmal eine kurze Fotorunde drehen, dann gleich um 8 Uhr in die Arena zur Morgengymnastik. Der gestrige Tag hat allerdings seine Spuren in Form eines leichten Muskelkaters in meinen Oberschenkeln hinterlassen. Aber da muss ich durch, nur nicht nachlassen!

Zurück in der Kabine machten wir uns klamottentechnisch ausflugsfertig und packten die Taschen. Anschließend ging es ins Anckelmannsplatz zum Frühstück. Heute mal das Mein Schiff Power Müsli ausprobieren und dazu Obst.

Unser Bus 21 für den Ausflug „Blaue Reise: Spaziergang rund um die Akropolis“ (45 Euro, 3,5 Stunden – 20% Abschlag für Online-Buchung vorab) stand für 9:50 Uhr bereit. Es wurde übrigens beim Aussteigen darauf geachtet, dass man das Schiff nicht zu früh verlies. Wir waren gut eine Viertelstunde vor der Zeit und konnten noch schnell vor zum Bug für ein paar Schiffsfotos laufen.

Dann aber schnell weiter zum Bus. Im Bus erhielten wir von Guide Emilia kleine Lautsprecher-Teilchen der Firma Whisper, die ähnlich wie Bluetooth Kopfhörer für Handys aussehen. Leider hielt das Teil mit Brille und Maske nicht wirklich gut an meinen Ohren, egal ob rechts oder links. Im Bus muss natürlich Maske getragen werden und bei jedem Einsteigen werden die Hände desinfiziert.

Aber zunächst ging es ohnehin gut eine Stunde von Piräus nach Athen und dort unmittelbar auf die Stadtrundfahrt. Am alten Olympiastadion hatten wir einen kurzen Fotostopp.

Im alten Olympiastadion wird immer noch das olympische Feuer, das in Olympia entzündet wird, an das austragende Land übergeben. Während der letzten Olympiade in Athen startete hier auch der Marathon. Hier noch ein Panorama:

Panorama altes Olympiastadion
Panorama altes Olympiastadion

Weiter ging es in Richtung Parlament mit dem Kriegerdenkmal. Das Parlamentsgebäude ist eigentlich das Schloss für Königin Amalie, die Gattin des Königs Otto aus Bayern, der erster König von Griechenland wurde. Emilia hatte alles auch so getimed, dass wir genau zu einem Wachwechsel vor dem Kriegerdenkmal am Parlament ankamen und dort mit dem Bus – nicht ganz regelgerecht – stehen blieben. Aussteigen durften wir nicht, daher nur Fotos durch die Busscheibe. Übrigens für die Stadtrundfahrt ist die rechte Busseite besser.

Noch eine Runde und dann zurück zum Syntagma Platz und weiter zum Hadrianstor, wo der eigentliche Spaziergang begann. Hier war noch die Möglichkeit für einen Toilettenbesuch gegeben.

Wir liefen durch die Gassen der Plaka – der Altstadt Athens -, die irgendwann sehr schmal wurden – immer mit Blick auf den Akropolishügel.

Begleitet von vierbeinigen Griechen, mit denen Kontakt aufgenommen werden durfte.

Eine Gasse mit schönen Graffiti und zahlreiche kleine Kirchen säumten den Weg.

Am Turm der Winde gab es einen kurzen Stopp für Fotos.Weiter ging es rund um die römische Agora mit dem Athenae Tor und der dortigen Moschee.

Weiter ging es zur Hadriansbibliothek.

Der Monastiraki-Platz wurde ebenfalls kurz besichtigt. Monastiraki bedeutet kleines Kloster und ein ebensolches steht mitten am Platz. Fährt man ab Piräus mit der Metro nach Athen, steigt man hier an der Haltestelle Monastiraki für die Plaka und den Akropolis Hügel aus.

Auf dem Weg zum Haupteingang des Akropolis Hügels geht es vorbei an einsamen Musikern und einem schönen Blick zunächst auf den griechischen Markt und die Bibliothek des Pantainos und später auf die griechische Agora und den Hephaistos Tempel.

Der ca. 3 km lange Spaziergang endete am Haupteingang der Akropolis, wo wir gut 10 Minuten für Fotos Zeit hatten.

Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über die Stadt, allerdings sind die Felsen sehr glatt! Hier ein Panorama:

Panorama Athen
Panorama Athen

Am Parkplatz unten erwartete uns unser Bus und es ging zurück nach Piräus, wo wir pünktlich um 13:30 Uhr wieder am Hafen ankamen. Auf dem Weg zum Bus entdeckten wir noch einen anderen Einheimischen – eine griechische Landschildkröte.

Kadek hatte uns einen Schmetterling aufs Bett gezaubert.

Statt Gyros gibt es heute halt Döner beim Bosporus am Pooldeck. Genau die richtige Menge für einen kleinen Mittagssnack.

Anschließend noch ein Aperol Sprizz an der Überschau Bar. Und bei dem Selfie trinke ich – da geht kein Lächeln – aber die Maskenkette erfüllt ihre Pflicht.

Und dann noch die Nespresso-Maschine auf der Kabine ausprobieren. Die Schritt für Schritt Anleitung ist im Deckel des Kästchens mit den weiteren Kapseln. Und anschließend wird der Kaffee auf dem Balkon genossen.

Die Luft war so klar, dass wir vom Balkon aus den Lykabettus Hügel und den Akropolis Hügel sehen konnten.

Um 15 Uhr mussten wir an der Rezeption sein. Wir haben Termine an Bord, denn wir sind ja nicht auf Urlaub. Eine halbe Stunde Interview mit Kapitän Todd Burgman, der aus Nebraska in den USA stammt. Warum arbeitet er als Amerikaner bei TUI Cruises war meine Frage? Weil er zufällig einmal etwas Deutsch gelernt hat und das in seinem Lebenslauf stand. Und schon war er engagiert. Und natürlich wurde das Interview mit Maske geführt und diese nur – mit Abstand – kurz für das Foto abgesetzt.

Anschließend hieß es weiter arbeiten, sprich Fotos sichern und schreiben – wieder in der X Lounge und dazu einen French Vanilla Rooibos Tee. Hier ist es ruhig und die Tische haben eine angenehme Höhe zum Arbeiten. Und nach der Arbeit noch ein Gläschen Rosé Champagner. Auf dem Weg nach oben sahen wie zufällig, wie die Liegen am Pool zwischendurch desinfiziert wurden.

In der Arena hätte es um 16 Uhr eine Einheit „Bauch, Beine, Po“ gegeben „Fab Abs“ auf Englisch. Damit habe ich schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht – muskelkatertechnisch und konditionstechnisch – das lasse ich lieber. Dann lieber den Sonnenuntergang genießen… Erst schien dieser in den Wolken im wahrsten Sinn des Wortes „unterzugehen“, doch dann kam es doch noch zu einem Spektakel, das durch das Auslaufen der Costa Deliziosa – rückwärts – gekrönt wurde.

Im Anschluss ging es weiter zum Abendessen ins Atlantik Mediterran. Das Atlantik Klassik ist derzeit nur zum Abendessen geöffnet. Frühstück oder Mittagessen gibt es nur im Atlantik Mediterran.

Im Studio war heute um 20 Uhr erneut Martina Lechner mit „Große Klappe – Die größten Hits des deutschsprachigen Musikkabaretts“. Das ist nicht so das Unsere. Lieber um 21:30 Uhr ins Theater zur Sandmalerei-Show „In 18 Bildern um die Welt – eine traumhafte Reise in Sand gemalt“ mit der Sand-Künstlerin Tatjana. Es ist immer wieder faszinierend, wie aus Sand Bilder entstehen und das noch in einer unglaublichen Geschwindigkeit.

Unseren Absacker hatten wir heute bereits vor der Show in der LUMAS Bar mit einem Dry Martini Cocktail und einem Port Tonic (man bestelle einen weißen Portwein und ein Tonic und mische selbst – denn auf der Karte steht der Port Tonic nicht – dazu ist er in Deutschland noch zu unbekannt).

Um 22:30 Uhr hätte noch Beatrice Forler mit „Divas and Dreamers – Arie trifft Pop“ im Studio unterhalten. Nicht ganz unsere Uhrzeit.

Weiter geht es mit Tag 4 auf der Mein Schiff 6 und dem zweiten Seetag.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf der Mein Schiff 6 auf Einladung von TUI Cruises.

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