SH Diana – Tag 4 Wanderung auf Aldabra

Am Morgen von Tag 4 an Bord der SH Diana erreichen wir zunächst Assumption Island und am Nachmittag Aldabra – beides Inseln der Outer Islands der Seychellen.

Sonnenaufgang: 6:24 Uhr
Sonnenuntergang: 18:52 Uhr
Wettervorhersage: 27 Grad, sonnig

Unser Wecker stand auf 6:15 Uhr, denn kurz vor 6:30 Uhr sollte die Sonne aufgehen. Schnell Klamotten übergezogen und raus. Ein kleiner Hinweis: Legt die Kameras möglichst eine halbe Stunde vorher raus auf den Balkon, denn es beschlägt alles von innen und man hat nur noch „Nebel“ im Sucher. Auch Brillen beschlagen sofort, wenn man rauskommt. Das Handy verträgt die Luftfeuchtigkeit besser.

Wir waren schon vor Assumption Island, das wir heute nur kurz besuchten, um die Behördenvertreter an Bord zu nehmen für die Eindeklarierung. Gegen 9 Uhr ging es auch schon wieder weiter in Richtung Aldabra.

Wir machten uns erst einmal fertig und gingen zum Frühstück.

Anschließend noch einige Fotos an Deck. Nach der Abfahrt um 9 Uhr lud Joe am Pool Deck wieder zum Bird Survey ein.

Um 10 Uhr gab es in der Observation Lounge einen Vortrag mit dem Titel „How, When, and Why Corals mastered the Building of Giant Reefs“. Übrigens werden alle Vorträge auch aufgezeichnet und können auf dem Kabinenfernseher angesehen werden.

Danach ging es um 11 Uhr weiter mit der Präsentation der Aktivitäten auf Aldabra und dem Sign Up für heute und morgen. Leider müssen wir auf das Deep Water Snorkeling verzichten und auf Beach Snorkeling umsteigen, denn sonst können wir am Vormittag die Zodiac Tour in die Lagune nicht mitmachen. Allerdings gab es irgendwie keine klaren Informationen, wann wir unsere Schuhe oder Taschen sauber machen sollen. Scheinbar hätte man das auch gestern schon im Basecamp machen können, aber als wir unten waren, war dort immer geschlossen. Insgesamt machte die Organisation einen eher chaotischen Eindruck.

Mittagessen gab es wieder in der Club Lounge und am Pool Grill.

Um 13:30 Uhr trafen sich wieder alle in der Observation Lounge für die Mandatory Biosecurity Presentation mit Vertretern der SIF Seychelles Island Foundation.

Anschließend um 14:15 Uhr stand der Biosecurity Check durch die SIF an. Ehrlich gesagt, das totale Chaos. Eigentlich sollten nur diejenigen runtergehen, welche die lange der drei Touren machen wollten. Dann gab es drei Tische – mittig für die Schuhe und rechts und links für Taschen und Hüte. Natürlich keine Hinweise, wie und wo man sich anstellen soll. Aber die Leute von der SIF waren sehr gründlich. Es hieß auch, wir sollten alles mitbringen, was wir heute und morgen brauchen. Die SIF Leute schauten uns etwas verständnislos an, als wir die Schnorchelsachen für morgen dabei hatten.

Wir konnten dann, als wir endlich durch waren, direkt mit dem nächsten Zodiac an Land fahren. Allerdings war schon vorher angekündigt worden, dass die lange Backpath Tour mit 2,5 km abgekürzt wird. Angeblich wegen der Tide. Allerdings fuhr das letzte Zodiac um 17:45 Uhr.

Aldabra gehört wie Assumption Island zu den sogenannten Outer Islands der Seychellen. Es ist das größte Atoll im Indischen Ozean. Die Hauptinsel Mahé würde locker in die Mitte passen. Aladbra besteht aus vier Hauptinseln und ist seit 1982 UNESCO Weltnaturerbe. Hier leben rund 150.000 Aldabra Riesenschildkröten und viele andere endemische Tiere. Nur rund 900 Besucher kommen jährlich auf das Atoll, das von der Seychelles Island Foundation verwaltet wird, die auch das Vallée de Mai auf Praslin verwalten, das wir 2016 mit der S.Y. Sea Star besucht haben. Das Atoll ist bis auf die Forschungsstation der SIF unbewohnt.

Wir hatten nach unserer Tour noch viel Zeit, um alles zu erkunden und noch mehr Fotos zu machen und waren bereits gegen 16 Uhr wieder an Bord.

Dennoch war die Backpath Tour sehr schön und wir haben viele Vögel und natürlich Schildkröten und mehr gesehen. Schaut einfach hier.

Larisa brachte nur uns beide zurück zum Schiff. Die Tour war allerdings recht feucht, da die Wellen ziemlich hoch reinkamen. Vor der Abfahrt schwamm noch ein Schwarzspitzenriffhai direkt am Zodiac vorbei. Aber wir konnten ein paar Fotos vom Schiff machen ohne störende Mitpassagiere.

Zurück an Bord hieß es erst einmal den Sand loswerden und die nassen Sachen waschen und wieder alles trocken legen.

Es gab noch einen schönen Sonnenuntergang, den wir vom Pooldeck aus beobachteten.

Als Pre Dinner Cocktail nahm ich das Motto des Abendessens auf und nahm einen Negroni.

Ab zum Abendessen um 19 Uhr – es gibt keine feste Zeit. Das Abendessen gibt es zwischen 19 und 21 Uhr. Die Speisekarte war heute eine Reise durch Italien.

Wie üblich spielte Johnny ab 21:30 Uhr in der Lounge. Wir tranken noch einen Lemon Drop Martini und gingen dann ins Bett.

Vielleicht noch ein Wort zum musikalischen Entertainment… das ist aus unserer Sicht doch „upgradefähig“. Johnny ist ein erfahrener Flusskreuzfahrt-Entertainer – ein guter Musiker, aber der schöne Flügel geht in den Synthesizerklängen einfach unter. Und auch die Musikauswahl ist recht europäisch. Ich glaube, ich habe schon lange nicht mehr so oft die Titelmeldodie von „La Boum“ „Dreams are my Reality“ gehört. Nichts gegen dieses Lied, ich liebe den Film und das Lied, aber für das überwiegend amerikanisches Publikum dürfte das wohl eher nichts sein.

Weiter geht es mit Tag 5 an Bord der SH Diana und Schnorcheln auf Assumption Island.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf Einladung von Swan Hellenic

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