SH Diana – Tag 6 Die Lemuren auf Nosy Komba

An Tag 6 erreichen wir mit der SH Diana den ersten Stopp auf MadagaskarNosy Be. Für uns geht es zu den Lemuren von Nosy Komba.

Sonnenaufgang: 5:11 Uhr
Sonnenuntergang: 17:59 Uhr
Wettervorhersage: 29 Grad, sonnig

Wir haben tatsächlich bis 7:30 Uhr geschlafen. Die Nacht war ziemlich unruhig und es ging auf und ab. Erst in der zweiten Nachthälfte wurde es ruhiger. Der Sonnenaufgang um 5:11 Uhr wäre ohnehin zu früh für uns gewesen. Außerdem war es bewölkt.

Zum Frühstück bevorzugten wir wieder ein kleines Frühstück in der Club Lounge bzw. genossen die frische Luft am Pooldeck.

Der Vormittag war gefüllt mit Vorträgen: „Scattered Islands & Sunken Continets: Southern Indian Ocean“ um 9 Uhr, „Stormriders: the Seabirds of the Indian Ocean“ um 10 Uhr und „Island Biogeography“ um 11 Uhr.

Inzwischen war Land in Sicht.

Und je näher wir nach Nosy Be kommen, desto mehr Boote sind unterwegs.

Danach ging es zum Mittagessen in die Club Lounge.

Gleich nach unserer Ankunft kamen die ersten lokalen Boote mit Händlern. Allerdings können wir nichts kaufen, wir kommen ja nicht ran an die Boote. Die Crew kaufte bzw. tauschte vom Marina deck aus. Und falls jemand etwas Türkises entdecken sollte, ja, das sind Taschen von Phoenix Reisen.

Unsere Tour „Nosy Komba“ startete um 13:15 Uhr. Es handelt sich um einer der nicht inkludierten Touren. Sie kostete 89 Dollar pro Person. Auf Nosy Komba ging es zum „Black Lemur Sanctuary“ und nach etwas Freizeit am Strand zum Fischerdorf Sakalava. Direkt vom Schiff aus ging es mit dem Ausflugsboot hinüber nach Nosy Komba – der Lemureninsel. Die Fahrt dauert ca. 45 min und war entgegen der Ankündigung gar nicht „bumpy“ – aber das kann ja noch werden. Es ist eine nasse Anlandung. Am Strand sammelten wir uns und zogen wieder Schuhe an. O.k., mein Schuhwerk beschränkte sich auf Flip Flops von Crocs – die gehen auch bei einer nassen Anlandung.

Es ging durch das Dörfchen Sakalava durch unzählige Verkaufsstände zum Black Lemur Sanctuary. Kurz davon wurde uns noch das lokale Mückenschutzmittel basierend auf Kokosnussöl angeboten. Die Verkäufer waren hier nicht aufdringlich, aber sprachen die Passanten an. Unsere Führerin Pascaline erklärte uns Einiges zur Geschichte der Insel sowie Land und Leute.

Schon auf dem Weg – es geht immer aufwärts den Berg hoch – sahen wir die ersten Lemuren – Black Lemur oder Mohrenmaki. Die Herren sind schwarz, die Damen fuchsrot.

Im Sanctuary, das sehr naturnah gebaut ist und bei dem man schon zwei Mal hinsehen muss, dass es sich hier teilweise um Gehege handelt, sind die Lemuren überall. Pascaline zeigte uns nicht nur die Tiere, sondern auch die Fauna, von der Jack Fruit über Pfefferpflanzen, Vanillepflanzen oder die Ylang Ylang Bäume.

Im Sanctuary sind die Mohrenmakis überall zu sehen.

Außerdem gibt es eine Boa, drei verschiedene Schildkrötenarten sowie Chamäleons. Letzteres brachte ein Mitarbeiter auf einem Stock und setzte es in einen Busch.

Auf dem Rückweg blieb ausreichend Zeit, um an den Ständen etwas zu kaufen. Es werden Dollar und Euro genommen. Ein Magnet kostet 1 Dollar. Vanille gibt es ab 5 Dollar/Euro. Wir entschieden uns für eine Packung Vanille für 10 Dollar und einen Magneten. Es waren übrigens knapp 60 Schoten und an keinem der weiteren Orte gab es die Vanille günstiger. Am Ende der Tour wird in ein Restaurant am Stand eingeladen, wo es Cola, Wasser oder lokales Bier gab. Dazu gab es frittierte Kochbananen, Bananen, Papaya und Mango als kleinen Snack.

Wir gingen noch ein bisschen den Strand entlang, dann war es auch schon Zeit, wieder zurückzufahren.

Beim Briefing hieß es, die Bootsfahrt könne „bumpy“ werden. Bei der Hinfahrt war alles smooth. Jetzt aber waren Wellen und es war nicht nur „bumpy“, wir waren alle klatschnass.

Das Boot fuhr zum Pier von Nosy Be. Dort ging es mit dem Tenderboot zurück an Bord. Auch hier sprach uns jemand an, ob wir Euro Münzen in einen Schein wechseln könnten. Ich hatte aber keine Euro mit dabei.

Und da es inzwischen schon spät war, gab es bereits eine schöne Abendstimmung:

Das letzte Tenderboot zurück zur SH Diana ging um 18 Uhr. Wir legten uns erst einmal trocken und wurden den Sand wieder mit einer Dusche los. Dann noch ein letzter Blick auf den Sonnenuntergang und hoch in die Observation Lounge.

Es folgte das Recap und Briefing durch das Expeditionsteam um 18:30 Uhr.

Ab 19 Uhr lud Chef Eddy wieder zum Abendessen ins Swan Restaurant ein. Die süß-sauren veganen Bällchen waren einfach nur lecker!

Der Abend endete wieder mit der Late Night mit Johnny in der Observation Lounge. Wir hatten noch einen Peach Julep als Absacker und gingen ins Bett.

Weiter geht es mit Tag 7 an Bord der SH Diana in Mahajanga.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf Einladung von Swan Hellenic

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