Tag 4 Charlotte Amalie / St. Thomas U.S.V.I.

St. Thomas, U.S. Virigin Islands, wurde 2017 von den Hurricanes Irma und Maria schwer getroffen. So waren wir gespannt, wie sich die Situation nun darstellt.

Ankunft: 12:00 Uhr
Abfahrt: 20:00 Uhr
Sonnenaufgang: 6:56 Uhr
Sonnenuntergang: 18:16 Uhr
Wettervorhersage: 23° – 27°C, sonnig
Entfernung bis St. John 189 Seemeilen
Dress Code: Smart Casual/White

Der Tag konnte später beginnen, denn die Ankunft auf St. Thomas war erst für mittags geplant.

Also beginnen wir mit einem gemütlichen Frühstück im Yacht Club, bei dem wir die Pancakes und die Eggs Benedict testen.

Noch ein bisschen fotografieren und ein Abstecher zur Bridge of Sighs:

Es ging weiter in die Haven Lounge, wo um 10 Uhr zur Black Party eingeladen war. Auch hier war Kapitän Massa und ein Teil der Offiziere anwesend. Letztere gingen zu den Tischen und unterhielten sich mit den Gästen. Kapitän Massa schaffte es tatsächlich, mit fast allen Anwesenden anzustoßen. Ca. 200 Black Gäste waren an Bord. Es gab Aperol Sprizz, Prosecco, Wein und nicht alkoholische Getränke. Dazu wurden Kleinigkeiten zu Essen gereicht. Zum Schmunzeln war die Einladung, die uns einen schönen Abend wünschte, morgens um 10 Uhr.

Gegen 11 Uhr ging es bereits in Richtung des Hafens von St. Thomas in der Hauptstadt Charlotte Amalie. Die eine oder andere blaue Abdeckfolie ist noch zu sehen, ansonsten sind die Reparaturen der Hurricane Schäden gut vorangeschritten. Allerdings hat wohl nur 75 % der Insel wieder Strom.

Hier noch ein Panorama von der Bucht vor Charlotte Amalie:

Charlotte Amalie Panorama
Charlotte Amalie Panorama

Wir legten am Havensight Terminal an. Da unsere Tour ein Mittagessen beinhaltete, nahmen wir nur einen kleinen Snack von der Theke im Yacht Club. Anschließend umgingen wir die Massen und ließen uns von einem der Butler nach unten geleiten. Hinter uns legte übrigens die Carnival Glory an.

Die Havensight Mall am Pier ist etwas unübersichtlich. Wir sollten zu Gate 3 und dem dort aufgestellten blauen Zeltdach gehen. Zwei Mal nach der Richtung gefragt, kamen wir endlich an. Aber es war ohnehin noch deutlich vor 13 Uhr. Michelle von St. Thomas Adventure Tours wartete bereits auf ihre Gäste. Wir hatten die VI Turtle Walking Tour für 115 Dollar plus 14 Dollar Transfer gebucht. Mit einem Kleinbus ging es hinüber zum anderen Pier zur Crown Bay Marina. Am Pier in Crown Bay lag noch die Gemini, ex Celestyal Nefeli, die von der FEMA als Unterkunft für Arbeiter nach dem Hurricane gechartert worden war.

An der Marina trafen wir auf Sven, den Mann von Michelle, und eine weitere Mitarbeiterin. Sven ist gebürtiger Krefelder und so gab es einen Teil der Tour gleich mal auf Deutsch. Mit der kleinen Fähre ging es hinüber nach Water Island, der Insel zwischen den beiden Kreuzfahrtpiers. Wir waren übrigens insgesamt 12 Personen. Die andern zehn waren alle eine Familie.

Zu Fuß ging es über den Hügel zum Strand – alternativ kann die Tour auch als Kayak-Tour gebucht werden, wobei man hier vom Fähranleger mit dem Kayak bis zum Strand paddelt. Da es recht windig war, wäre das heute kein Vergnügen gewesen. Auf dem Weg zum Strand erklärte Sven die lokale Flora und Fauna.

Dann geht es nach einer schönen Aussicht hinunter zum Strand. Am Strand hat Heidi mit ihrer Strandbar und Restaurant das Zepter in der Hand. Wir konnten uns bestellen, was wir wollten. Die Empfehlung waren die Fish Tacos. Alternativ nahmen wir dazu noch einen Bacon Cheese Burger. Beides sehr lecker!

Anschließend ging es am Strand zum Schnorcheln. Sven teilte uns in zwei Gruppen auf und verteilte die Schnorchelmasken, die übrigens von guter Qualität sind (wir hatten aber unsere eigenen dabei). Flossen sind nicht nötig und würden die Schildkröten nur stören. Aus Tierschutzgründen und Haftungsgründen müssen zudem Rettungswesten getragen werden. Das macht aber auch das Schwimmen leichter. Sven schwamm voraus und suchte nach den Schildkröten, die hier in der Bucht das üppige Seegras fressen. Sechs oder mehr Schildkröten konnten wir beobachten. Dazu kamen noch ein Stachelrochen, Conchs, Seegurken und ein paar Fische. Gut eine Dreiviertestunde waren wir im Wasser. Anschließend hieß es trocknen und über den Hügel zurück zum Fähranleger laufen. Um 17 Uhr sollte uns die Fähre wieder zurück bringen.

Während des Ausflugs werden übrigens Fotos und Videos gemacht, die später online auf Facebook zur Verfügung stehen. Vielen Dank an Michelle und Sven Felder für die Fotos:

Eigene Unterwasser-Kameras können natürlich auch genutzt werden. Hier also meine bescheidenen Fotos:

Und noch ein Video von Franz:





Vor dem Rückmarsch „stärkte“ ich mich auf Empfehlung unserer Mitpassagiere mit einem Bushwhacker – Heidi hat auch eine Bar:

Unser Kleinbus stand ebenfalls schon bereit und manövrierte uns zurück zum Hafen. Es war bereits gegen 18 Uhr und wir gingen noch durch ein paar Shops – der obligatorische Magnet musste gekauft werden und ich holte mir den Anhänger von Diamonds International (Shopping Bag) ab. Bei Crocs fand ich für 20 Dollar bequeme Flip Flops.

Zurück an Bord war dann etwas Eile angesagt. Salz und Sand mussten von Haut und Haar entfernt werden. Rein in das weiße Kleid – White Night und Party standen auf dem Programm. Und ab in den Yacht Club zum Abendessen. Ob wir es noch ins normale Hauptrestaurant schaffen werden? Um es vorwegzunehmen, nein. Heute stand Maître d´ Luigi an einer Kochstation und bereitete Penne zu. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Die Show um 20:15 Uhr, die wir eigentlich gebucht hatten, schafften wir nicht mehr. Mir gelang es noch meine Reservierung zu stornieren, eine Neubuchung war aber nicht machbar, obwohl die Show um 21:30 Uhr noch über 300 freie Plätze anzeigte. Gut, gönnen wir uns heute erst noch einen post Dinner Cocktail im Yacht Club.

Die Show um 21:30 Uhr war nicht so stark gebucht, so dass wir ohne Warten gleich reinkonnten. “Butterflies“ erzählt kompakt die Geschichte von Giacomo Puccinis Oper Madame Butterfly. Kam wohl nicht bei jedem so gut an, denn die Reihen lichteten sich schnell.

Weiter ging es ins Atrium, wo die White Party schon in vollem Gange war. Wir sahen dem Treiben einige Zeit zu und gingen dann – nach 11.000 Schritten – ins Bett.

Das Motto wurde von den Gästen kleidungstechnisch gut umgesetzt, wie ihr in diesem Panorama gut sehen könnt:

Panorama White Party
Panorama White Party

Auf dem Bett lagen zwei „Faden-Rucksäcke“. Das muss dann wohl das Geschenk für Black Voyager sein.

Weiter geht es mit Tag 5 in St. John´s auf Antigua.

hier geht's weiter: Tag 5 St. John´s / Antigua >
Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf der MSC Seaside auf Einladung von MSC. Einen Teil der Anreisekosten haben wir selbst bezahlt.

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