9/11 Memorial

Queen Mary 2 – Tag 9 Von New York nach München

Um 6 Uhr waren wir wach und machten uns fertig. Seit 30. Mai wird das Hotelrestaurant renoviert. Laut Infozettel sollte dies nur 40 bis 50 Tage dauern, eine Aktivität baulicher Art fand aber am Restaurant nicht statt. Dafür erhielten wir beim Check-in einen Voucher für ein Restaurants drei Blöcke entfernt. Dieses entpuppte sich als klassischer 50er Jahre Diner, das Remedy auf der Houston Street. Wir entscheiden uns für die Pancakes und ich nahm noch zwei Spiegeleier. Die Pankcakes waren sehr lecker! Wenn die Burger und das sonstige Essen ebenso gut sind, dann ist das auf jeden Fall eine Empfehlung.

Zurück im Hotel klärten wir noch, ob wir erst um 12 Uhr auschecken könnten. Offiziell ist Check-Out 11 Uhr, aber 12 Uhr war kein Problem.

Mit der Metro ging es zur Fulton Street und zum One World Trade Center sowie dem 9/11 Memorial. Das war bei meinem letzten Besuch in New York alles noch Baustelle. Allerdings blieb keine Zeit für den Besuch des Museums. Nur bei Century 21 schauten wir noch kurz rein und kauften etwas für unsere Tochter.

Anschließend fuhren wir mit der Linie E zur Haltestelle 14th Straße und gingen zur The High Line, einer ehemaligen Bahnstrecke, die in einen Spazierweg und Park umgebaut wurde. Teilweise säumen Kunstobjekte die Strecke. Der südliche Teil ist der jüngste Bereich. Teilweise wurden die alten Bahngleise in den Park und den Weg integriert. Um die gesamte von 2,33 km Strecke abzulaufen, fehlte allerdings doch die Zeit.

Wir machten uns auf den Weg mit der Metro zurück ins Hotel. Unsere Metro-Cards wiesen noch ein Guthaben von 0,75 Dollar auf. Dann heben wir die Karten mal auf für den nächsten Besuch in New York. Bei einem Stand auf der Straße erstanden wir noch Empenadas für das Mittagessen. Dann ging es ins Hotel zurück. Inzwischen war es wieder schwülwarm geworden und wir waren wieder komplett durchgeschwitzt. So nutzten wir die Zeit noch für einen schnelle Dusche und packten unsere Koffer fertig für den Heimflug.

In der Lobby warteten wir auf den Go Airlink Shuttle zum Flughafen Newark (20 Dollar pro Person), den wir online gebucht hatten. Um 12:30 Uhr sollten wir abgeholt werden. Per E-Mail kam ein Link, wo wir das Fahrzeug fast in Echt-Zeit verfolgen konnten. Als es in der Nähe angezeigt wurde, gingen wir vor die Tür und der Fahrer kam gerade an. Eine Person wurde noch bei einem anderen Hotel abgeholt und dann ging es auf direktem Weg zum Flughafen Newark.

Kurz nach 13 Uhr erreichten wir das Terminal C des Flughafens von Newark. Da wir unsere Pässe beim Online-Check-in am Hotelcomputer nicht einlesen konnten, musste die am Automaten am Flughafen erfolgen. Dort sollten wir dann auch die Bordkarten und die Gepäckanhänger für die Koffer bekommen. Aber mein Pass lies sich einfach nicht einlesen. Also mussten die Daten per Hand eingegeben und schließlich von einer Mitarbeiterin bestätigt werden. Dann ging es weiter zum Baggage Drop, was noch vergleichsweise schnell ging. Bei der Security eine Etage höher allerdings war es wieder ziemlich voll und offensichtlich ist man um die Fitness der Fluggäste bemüht, denn die Absperrbänder leiten einen immer weiter und weiter und weiter. Von der Ankunft am Flughafen bis zum Gate verging mehr als eine Stunde.

An unserem Gate war der Sitzbereich eher übersichtlich gehalten. Nur an der Wandseite gibt es normale Sitze. Alles andere sind eigentlich Tische mit Stromanschluss und einem Tablet, um Essen und Getränke zu bestellen. Das war dann den meisten Fluggästen dann doch eher egal und die Tische wurden auch ohne Konsum besetzt.

Das Boarding begann pünktlich. Und so starteten wir auch pünktlich um 17:30 Uhr. Der Start war allerdings etwas ruppig durch die Wolkenschicht hindurch, aber keineswegs des panikartigen Gekreisches einiger Sitznachbarn tatsächlich würdig. Eigentlich hätte ich einen schönen Blick auf Manhatten gehabt, aber die Wolken ließen das nicht zu. Nur am Anfang lässt sich hier die Verrazzano Narrows Bridge rechts erahnen.

Der Service begann mit einem Getränk und Brezeln. Ich hatte leider einen Sitz erwischt, der im Temperaturbereich eines Gefrierschranks lag. Die dünne Decke half da nur wenig und auch meine Merino-Sweat-Jacke versagte bei dieser Temperatur. Das In-Seat Entertainment war umfangreich und auch eine USB-Buchse gibt es. Wer vorab die UA-App herunterlädt, kann übrigens via USB auch seine eigenen Filme auf dem Monitor ansehen.

Das Abendessen war übersichtlich aber das Chicken Curry erstaunlich schmackhaft. Dazu gab es einen Salat. In der anschließenden Schlafphase wäre noch Wasser verteilt worden, aber nur an diejenigen, die auch wach waren.

Äußerst kurz vor der Landung in München wurde noch ein Frühstück serviert bestehend aus einem Croissant und einem Joghurt, hier nur noch die Reste.

Die Landung sollte planmäßig um 7:35 Uhr erfolgen. Dank des Jetstreams waren wir bereits wenige Minuten nach 7 Uhr in München. Passkontrolle, dann Gepäck aufsammeln und ab zur S-Bahn in Richtung nach Hause! Halt nein, ein kurzer Zwischenstopp, um die schnurrende Fellnase aus ihrem Urlaubsdomizil abzuholen.

Bis zur nächsten Reise!

Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf der Queen Mary 2 auf Einladung von Cunard. Die Anreise wurde selbst bezahlt.