Strand an der Baie Laraie

Seychellen mit der S.Y. Sea Star

Tag 10 La Digue

Unser Kätzchen hat sich gestern Abend und heute Morgen nicht blicken lassen – jetzt wo wir Katzenfutter haben. Allerdings weckte uns der heutige Tag mit strömendem Regen und auch später blieb es zunächst bedeckt. Eigentlich wollten wir im STC Supermarkt noch etwas für das Frühstück einkaufen, so blieb es bei Bananen und Mango sowie Tee und Kaffee.

Der Vormittag blieb unverändert zwischen Wolkenbruch und Landregen. Also schreiben wir und lasen ein bisschen. Gegen Mittag lies der Regen etwas nach. Mit Regenschirm und Regenjacke machten wir uns auf den Weg ins Zentrum. Beim Take Away des Restaurants Tarosa nahmen wir ein Chicken Curry mit Kokosmilch und Pork Chili für das Mittagessen mit – jeweils mit Reis und Chutney (Zwiebeln und Aubergine) für je 50 Rupee. Bei einem kleinen Supermarkt erstanden wir noch Joghurt und Kuchen für das morgige Frühstück. Das Mittagessen genossen wir auf der Veranda. Ach ja, heute ist Montag und daher waren die S.Y. Sea Star und Sea Pearl hier vor Anker. Gut, dass wir letzte Woche besseres Wetter hatten.

Inzwischen hat es doch ein bisschen aufgehellt und wir schwungen uns auf unsere Räder. Es tropfte noch ein bisschen, aber auch das lies irgendwann nach.

Anse Grosse Roche
Anse Grosse Roche

Wir nahmen dieses Mal die Straße in Richtung Norden ins Ortszentrum und dann weiter zum Anse Severe, am nördlichsten Punkt vorbei die Ostseite hinunter bis zum Anse Fourmis, wo die Straße endet. Toni hatte heute seinen Stand nicht aufgebaut, sonst hätte ich vielleicht noch ein Tuch gekauft. In der Nähe des Anse Banane trafen wir am Wegesrand noch auf eine Riesenschildkröte. Noch ein Stück weiter war am Hang zwischen den Steinen ein malerisches creolisches Haus mit Ochse. Und auch hier entpuppte sich einer der Steine im Garten als Schildkröte. An einer anderen Stelle fischte ein Seychellois mit seiner Reuse. Ein weiteres Mal entdeckten wir einen kleinen Marienaltar am Wegesrand. Und irgendwo war dann die klassische gebogene Palme über dem Strand. Schade nur, dass die Sonne fehlte.

Kleine Anmerkung am Rande, in den Reiseführern werden die Ochsenkarren als das lokale Transportmittel genannt. Nun ja, Ochsen haben wir viele gesehen, auch die dazugehörigen Karren – jedoch völlig überwuchert. Nur Ochsenkarren sind mir keine begegnet. Diese sind durch die wachsende Zahl an Golfcart-ähnlichen Fahrzeugen sowie Taxis und LKW mit Sitzbänken auf der Ladefläche weitestgehend abgelöst.

Auf dem Rückweg hätte ich gerne noch eine Kokosnuss gehabt, aber das blieb ebenso erfolglos wie ein weiteres Mangoeis. Heute gab es nur Erdbeere und Vanille. Also fuhren wir erst einmal zurück in unser Hotel. Kaum angekommen begann es wieder in Strömen zu regnen und so vertrieb ich mir die Zeit mit dem lästigen Koffer packen und Haare waschen. Außerdem gaben wir die Fahrräder zurück.

Zum Abendessen wieder eine Regenlücke. Um unser Glück nicht überzustrapazieren gingen wir wieder zu Chez Marston. Dort bediente uns lustigerweise unser Zimmermädchen vom Hotel. Neben dem schönen weißen Kater mit rotem Puschelschwanz kam noch eine zweite Katze hinzu und bettelte dezent um Futter. Aber bei uns gab es nichts mehr. Wir hatten einen Salat mit geräuchertem Fisch als Vorspeise (einen für uns beide). Der Fisch ist übrigens geräucherter Marlin, der aber nur ganz leicht geräuchert ist und das Fleisch somit noch fest bleibt. Als Hauptgericht nahm mein Mann das Chicken Curry und ich das Vegetable Curry. Zum Abschluss der Reise gönnten wir uns beide noch eine Pina Colada.

Unter dem Leuchten der Taschenlampe ging es zurück ins Hotel.

Anmerkung: Cruisediary.de reist auf den Seychellen mit Unterstützung von Silhouette Cruises, dem Seychelles Tourism Board und Seyvillas, deutscher Vermittler von Hotels und Bungalows auf den Seychellen