Costa neoRiviera

Slow Cruising mit der Costa neoRiviera

Tag 12 Savona/Italien (an 8:00 Uhr)

Der Tag begann früh. Um 7 Uhr Frühstück, um 8 Uhr musste die Kabine geräumt sein. Nach uns kam noch die Costa Luminosa in den Hafen. Um 9 Uhr ging unser Transfer zum Flughafen nach Genua. Pünktlich erfolgte im Theater der Aufruf. In der Gepäckhalle warteten unsere Koffer. Hmm, sehr vorsichtig wird hier mit den Koffern nicht umgegangen. Ich habe einen Nagel neuen Samsonite Firelite, der erstmals zum Einsatz kam. Schon als er zu Beginn der Reise auf der Kabine ankam, hatte er zwei tiefe Kratzer und die Front war dreckig und verkratzt. Jetzt beim Ausladen kamen noch einige Kratzer dazu. Einer unserer Gepäckanhänger (Plastikkarten von der LH mit Stahlseil) war zerbrochen.

Fahrplan Volabus am Bahnhof
Fahrplan Volabus am Bahnhof

Mit einem Minibus ging es in gut 40 Minuten zum Flughafen in Genua. Dieser ist allerdings so klein, dass der Check-in erst zwei Stunden vor Abflug öffnet und eine Gepäckaufbewahrung gibt es nicht. Unser Flug ging aber erst um 16:55 Uhr. So fuhren wir mit dem Volabus der AMT zu um Bahnhof Principe (6 Euro). Achtung, das Ticket gilt auch für die Busse, Metro, Aufzüge und die Standseilbahnen der AMT und zwar für 60 Minuten ab dem Stempeln (auch mehrere Fahrten). Die Tickets haben zwei Bereiche zum Stempeln, also aufpassen und im Volabus nur den Volabus-Part abstempeln. Am sich in einer Dauerbaustelle befindlichen Bahnhof gaben wir unser Gepäck ab (6 Euro für 5 Stunden pro Stück). Die Aufbewahrung ist übrigens beim Gleis 11. Einfach immer den Schildern folgen und weitergehen, auch wenn kein Schild mehr zu kommen scheint, man aber eines erwarten würde.

Wir liefen in Richtung der Standseilbahn Zecca – Righi vorbei am Palazzo Reale. Hier stempelten wir unser 60 Minuten Ticket. Der Endbahnhof hat eine gestufte Aussichtsterrasse. Ein Einheimischer erklärte uns, wir sollten doch noch 150 m die Straße hoch laufen, dort sei die Aussicht noch besser. Außerdem sollten wir noch den Aufzug hoch zur Spianate di Castelletto nehmen für eine schöne Aussicht. Dummerweise fing es natürlich zu regnen an. Wir fuhren also wieder hinunter und landeten in einer kleinen Bäckerei, wo wir uns ein Focaccia gönnten, eine Genueser Brotspezialität, die mit viel Öl aber auch belegt mit Oliven, Zwiebeln, Tomaten, Käse oder nur Gewürzen wie Rosmarin angeboten wird.

Impressionen von Genua:

Inzwischen hatte es wieder aufgeklart und die Sonne kam heraus. Übrigens das Rathaus in einem Palazzo auf der Via Garibaldi ist nicht nur sehenswert, sondern hat auch eine öffentliche Toilette. Da das Wetter nun prächtig war, folgten wir dem Rat des netten Herrn nun nahmen den Aufzug zur Spianata di Castelletti. Recht hatte er! Wir hatten am Bahnhof bereits die Volabus-Tickets für die Rückfahrt gekauft (am Kiosk vor dem Bahnhof beim Busbahnhof) und somit nochmals 60 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, was wir bei dem Aufzug nun nutzten. Unten wieder angekommen, bahnten wir uns den Weg durch die kleinen Gassen bis zur Kathedrale San Lorenzo. Die Zeit wurde nun langsam knapp und wir liefen weiter in Richtung Hafen zur Metro, die uns auf die letzte Minute unserer Tickets wieder zum Bahnhof brachte. Dort lösten wir unsere Koffer aus und warteten auf den Volabus um 14:12 Uhr, der uns in einer knappen halben Stunde wieder zum Flughafen brachte. Nur wenige Minuten später öffnete auch schon der Check-In für unseren Heimflug.

Übrigens, die SMS mit dem Code für das kostenlose WLan sollte man aufheben, sie funktioniert auch bei künftigen Besuchen des Airports. Ansonsten ist hier wirklich nichts los. Selbst die Bar am Abfluggate öffnete erst gut eine Stunde vor Abflug.

Nach etwas mehr als einer Stunde und einem Sandwich mit Käse und Tomaten landeten wir wohlbehalten in München, kauften noch Milch beim EDEKA für das Frühstück am nächsten Tag und gingen zur S-Bahn.

Anmerkung: Cruisediary.de fuhr mit der Costa neoRiviera auf Einladung von Costa.