Mit der Oasis of the Seas über den Atlantik

Tag 8 Seetag

... und täglich grüßt das Müsli
… und täglich grüßt das Müsli

Die schleichende Zeitverschiebung fordert langsam ihren Tribut. Wir wachten tatsächlich erst um 8 Uhr heute Morgen auf. Zwar waren die Temperaturen noch angenehm, aber der Wind hatte aufgefrischt. So war das Solarium im Außenbereich heute zum Frühstück nicht ganz so gut besucht. In der Ferne sahen wir erstmals auf dieser Reise ein anderes Schiff, einen Frachter.

Um 10 Uhr ging ich zum Servietten-Falten für Fortschrittene in die Schooner Bar, bei dem wir anschließend noch ein kleines Heft mit allen Anleitungen bekamen. Das davor stattfindende Trivia, bei dem aus vorgegebenen Silben die Titel von US Magazinen zusammengesetzt werden mussten, war für Nicht-Amerikaner definitiv nicht machbar. Auch sonst hatte man den Eindruck, dass hier viele Experten zu Gange waren, die sämtliche Trivia-Fragen von Royal Caribbean bereits kennen.

Meinen Mann schickte ich mit den beiden gestern beim T-Shirt-Kauf erhaltenen Raffle Tickets zum Raffle der Shops um 10:15 Uhr. Es wurden zwei Schmucksets verlost, eines für Herren, eines für Damen. Dieses Mal gewannen wir allerdings nichts.

Kurz vor der Mittagsansprache gab es einen Code Alpha im Spa. Der International Ambassador entschuldigte sich, dass er etwas später mit seiner Übersetzung dran sei, weil er noch bei dem Notfall übersetzen musste. Offensichtlich handelte es sich um einen deutschen Passagier, denn diese Entschuldigung kam nur in der deutschen Ansprache, nicht aber bei der nachfolgenden spanischen Ansprache.

Der Wind nimmt zu
Der Wind nimmt zu

Der Nachmittag war „same procedure as every day“. Sprich um 14 Uhr ging es für mich hoch in die Viking Crown Lounge zum Handarbeitstreff. Ich muss mein Stickwerk ja fertig bekommen, sonst habe ich nichts mehr für mein Blog. Und anschließend wieder ins Fitness Studio.

Um 14 Uhr stand einer der Klassiker der Pool Spiele im Aqua Theater an: Men´s International Belly Flop Competition. Nun denn, auf der Fahrt hatte ich schon einige mehr als geeignete Kandidaten für diesen Wettbewerb gesehen. Später wies mich unsere Tochter auf einen Herren hin, der den Wettbewerb gewonnen hatte – definitiv die richtige Figur! Die Hairy Legs hatten wir schon während dieser Fahrt.

Aufgrund der großen Nachfrage wurde heute nochmals um 14:30 Uhr im Theater eine Vorstellung von Hairspray gegeben. Die „große Nachfrage“ war wohl auch den wohl zahlreichen Beschwerden geschuldet, da viele die Änderungen ihrer Showreservierungen nicht mitbekommen und daher die Show verpasst hatten.

Die Azoren im Dunst
Die Azoren im Dunst

Am Nachmittag passierten wir in der Ferne die Azoren, die aber so im Dunst lagen, dass sie auf meinen Fotos kaum ausmachbar sind.

Um 17 Uhr waren wir wieder mit unserem Freund zum Cocktail verabredet, dieses Mal im Blaze. Allerdings endeten wir dann doch wieder im Jazz on 4, was unsere Tochter verärgerte, die uns im Blaze suchte. Einen Cosmo später nahmen wir unsere Weingläser und gingen zum Abendessen.

Zur Abwechslung ging es heute mal wieder ins Hauptrestaurant, wo das Menü Chives auf dem Programm stand.

Nach dem Essen ging es doch noch ins Blaze – aber für eine Diet Coke.

Jerome Bell
Jerome Bell

Im Theater trat um 21 Uhr Jerome Bell auf, der bei American Idol teilgenommen hat. Es spielt die männliche, afro-amerikanische Hauptrolle in Hairspray und hatte heute seine eigene Abendshow, bei der er von weiteren Mitgliedern des Hairspray Cast unterstützt wurde. Sehr guter Sänger, wenngleich nicht alle Lieder mein Geschmack waren. Für diese Show, die auch nur einmal stattfand, konnten keine Reservierungen vorgenommen werden.

Für die Fans: Um 22:30 Uhr gab es heute „The Quest“ im Studio B. Eine Mitmach-Show für Erwachsene, die man einmal gesehen haben muss, und die einiges an Vorbereitung bedarf. Ausrüstungsgegenstände wie ein Tagesprogramm, ein leicht ausziehbarer BH oder die Dritten sind elementar, um bei dieser Show zu punkten. Ich kann drauf verzichten, wie gesagt, einmal muss man das gesehen haben und das haben wir schon.

Wir ratschten noch kurz und machten einen Spaziergang über die Royal Promanade in Richtung Kabine, wo uns auf dem Balkon ein herrlicher Vollmond empfing. Es war beinahe taghell!

Und zum Abschluss noch ein neues Handtuchtier von Noe.

Handtuchtier
Handtuchtier

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Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf eigene Kosten - private Urlaubsreise.

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4 Gedanken zu „Mit der Oasis of the Seas über den Atlantik“

  1. Wir waren auf der Folge-Tour auf der Oasis of the Seas, das Schiff ist einfach der Hammer und wir haben das Tagebuch über eure Überfahrt mit Begeisterung verfolgt

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    • Matthias,

      ich korrigiere, es war der Flughafen-Zuschlag und der erhöhte Kilometer-Tarif am Samstag. Stimmte aber mit dem Taxameter überein.

      Gruß
      Carmen

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  2. Gänsehaut pur beim durchlesen dieses Reisetagebuchs. Wir waren auch auf dieser Reise und es war einfach traumhaft. Langeweile gibt es auf diesem Schiff nicht. Ich hoffe mein kleiner Gecko aus dem Solariumdeck hat die Kälte in Rotterdam im Trockendock überlebt und kann nun wieder in die Wärme schippern.
    Gute Heimreise Oasis of the seas und bis bald mal wieder… in der Karibik.
    Vorher geht’s aber im Mai von Singapur nach Dubai.

    Schiff Ahoi und danke für diesen schönen Reisebericht.

    Alles Liebe, Beatrice from Switzerland

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