Mit der Oasis of the Seas über den Atlantik

Tag 5 Seetag

wieder Müsli, Obst und Trifle
wieder Müsli, Obst und Trifle

Wieder ein Seetag und noch einige weitere werden folgen…. Erneut ging es für uns ins Solarium Bistro zum Frühstück. Eine gewisse Routine kehrt ein.

Bisquit und Gravy
Bisquit und Gravy

Anschließend sah ich noch im Windjammer vorbei, um Fotos vom Buffet zu machen. O.k., ich konnte dann den Bisquits mit Gravy nicht wiederstehen, die ich natürlich nur zu Recherche-Zwecken einmal probieren musste. Deutlich besser als auf der Majesty, aber kein Vergleich mit Cracker Barrel. Immerhin wurde ich innerhalb der weniger als 10 Minuten gleich zwei Mal von Kellnern gefragt, ob ich einen Kaffee haben möchte. Auch hier gehen die Kellner durch die Tischreihen und reichen Getränke nach.

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Ein virtueller Rundgang durch das Windjammer zur Frühstückszeit:

Ich machte noch einen Spaziergang zum Aqua Theater. Dort fand gerade eine Rettungsübung für die Crew im Pool statt. Einige Crewmitglieder hatten das Vergnügen, mit Rettungswesten im Pool zu „schwimmen“. Eines der Rafts war aufgeblasen. Später mussten die Übenden das Floß im Pool umdrehen und reinklettern. Auf Deck 6 neben dem Photo-Shop wurden gerade die Rettungswesten überprüft.

Schlafen am Balkon
Schlafen am Balkon

Übrigens, wer eine gesteigerte Aufmerksamkeit haben möchte, dem sei empfohlen auf seiner Boardwalk Balkonkabine auf dem Balkon zu schlafen. Eine Dame hatte es sich mit Matratze und Bettdecke tatsächlich auf ihrem Balkon bequem gemacht und schlief seelig – um halb 10 Uhr morgens!

Ich machte noch eine Runde über Deck 5, wo gerade der Walk for Wishes stattfand – es soll ein „Walk the Atlantic“ werden, sprich Ziel ist es, dass die Läufer genau die Zahl der Seemeilen laufen, die wir auf dieser Transatlantik-Reise fahren werden. Der Walk for Wishes dient einem wohltätigen Zweck. Todkranke Kinder bekommen mit den gesammelten Spenden einen Wunsch erfüllt (10 Dollar für die Teilnahme plus ein T-Shirt). Das Ziel wurde übrigens deutlich übertroffen zum Ende der Fahrt!

Am Heck auf der Promenade von Deck 5 gibt es ruhige Plätzchen mit einem grandiosen Blick:

Hier ein paar Bilder von der Joggingbahn auf Deck 5 und den Motivationssprüchen:

Unsere Tochter schaffte es heute nicht mehr zum Frühstück und ging mit mir um 10 Uhr zum The Workshop, wo heute nochmals die „Roses From Ribbons Art Class“ stattfand. Nun denn, meine Rose lässt sich immerhin als Blume erkennen. Aber wie sagte Catherine so nett: Jede Rose ist unterschiedlich!

Anschließend zogen wir uns bis zum Mittagessen in die Viking Crown Lounge zurück, während sich unsere Tochter dem Teensprogramm anschloss. Pünktlich kurz vor 12 Uhr kam die Mittagsansprache des Kapitäns, die mit einer erneuten Zeitumstellung um eine Stunde nach vorne endete.

Eigentlich wollten wir zum Mittagessen gehen, aber im Programm erregte um 13:15 Uhr das „Johnny Walker Seminar“ im Port Merchant Store unsere Aufmerksamkeit. Mal sehen, was das ist. Der Andrang war recht groß und der Laden ziemlich voll. Darauf waren die Mitarbeiter nicht so wirklich vorbereitet. Becher und Wasser gingen aus und mussten erst noch besorgt werden. Anschließend begann die Vorstellung der Whiskys der Destillerie Johnny Walker. Der einfache Red Label machte den Anfang bis hin zum Black Label, Blue Label, Platinum Label, einer 21 Jahre alten Sonderedition und zwei Sondereditionen für den asiatischen und lateinamerikanischen Markt. Alle Whiskys konnten auch probiert werden. Die teuerste Flasche lag bei 275 Dollar. Wer anschließend kaufte, bekam einen Rabatt von 10 %, wer für über 150 Dollar kaufte, konnte noch einen Trolley mit Johnny Walker Aufschrift mitnehmen (jedenfalls die ersten zehn Käufer – es stellt sich natürlich die Frage, ob dies den Zoll nicht erst Recht aufmerksam macht). Interessant zu wissen war, dass es zahlreiche Editionen gibt, die lediglich im zollfreien Verkauf auf Schiffen und an Flughäfen verkauft werden, nicht aber im normalen Handel.

Das Seminar dauerte bis kurz vor 14 Uhr. Wir sollten eigentlich bereits in der Viking Crown Lounge sein, mein Mann zum Aquarell-Kurs und ich zur Handarbeitsgruppe. Wir nahmen auf dem Weg noch schnell eine Kleinigkeit zu Essen im Café Promenade  mit und machten uns auf den Weg nach oben.

Inzwischen hat sich ein gewisser Tagesablauf eingestellt und so ging es nach der Handarbeitsrunde für mich wieder ins Fitness Center zum Kalorienabbau. Anschließend fertig machen für das Abendessen. Wir riefen unseren Freund an und verabredeten uns an der Rising Tide Bar bei der Rezeption. Natürlich fuhr diese um 17:30 Uhr vom Central Park ab, so dass wir noch schnell nach oben fuhren und dort einstiegen. Ein kleiner Apperetiv vor dem Abendessen und eine nette Fahrt nach unten.

Heute gab es im Hauptrestaurant das Menü Basil.

Wir waren zwar heute für eine Headliner Show um 20:30 Uhr gebucht, doch es war erneut Ronn Lucas. Auch im Comedy Club waren wieder Phil Tag und A.J. Jamal, so dass wir heute Abend einmal „Showfrei“ hatten. Das Computersystem ist übrigens immer noch völlig überfordert mit dieser Reise. Ich hatte heute einmal auf meinen Tagesplaner im Fernseher gesehen. Danach hätten wir morgen zwei Mal Abendessen im Chops allerdings um 17 Uhr statt um 18 Uhr und gleich zwei Headliner Shows, einmal um 20:15 Uhr und einmal um 20:30 Uhr. Der Aufruf der Bordrechnung führte lediglich zu einer Fehlermeldung.

So gingen wir erst einmal nach dem Abendessen noch ins Blaze und wollten eigentlich noch zu Ronn Lucas gehen. Das Blaze war wieder gut gefüllt und auf den ersten Blick kein freier Platz erkennbar. Doch wir trafen Freunde unseres Freunds und wir schlossen uns an. Anschließend verratschten wir uns bis zum Ende der Cocktail-Stunde und sahen nur noch den Schluss der Show.

Unser Weg führte uns weiter in das Dazzles. „Rock ´a Rockie“ entpuppte sich als Karaoke mit einer Live Band. Neben ein paar eher grauenhaften Sängern gab es auch das eine oder andere Talent. Eine junge Dame sang zwei Songs von Adele und Diamonds von Rihanna. Dem Mädel hätte man die Stimme auf den ersten Blick keinesfalls zugetraut.

Unsere Tochter hatte mit den Teens einen Movie-Abend und so waren wir schon fast eingeschlafen, als sie endlich in die Kabine kam.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf eigene Kosten - private Urlaubsreise.

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4 Gedanken zu „Mit der Oasis of the Seas über den Atlantik“

  1. Wir waren auf der Folge-Tour auf der Oasis of the Seas, das Schiff ist einfach der Hammer und wir haben das Tagebuch über eure Überfahrt mit Begeisterung verfolgt

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    • Matthias,

      ich korrigiere, es war der Flughafen-Zuschlag und der erhöhte Kilometer-Tarif am Samstag. Stimmte aber mit dem Taxameter überein.

      Gruß
      Carmen

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  2. Gänsehaut pur beim durchlesen dieses Reisetagebuchs. Wir waren auch auf dieser Reise und es war einfach traumhaft. Langeweile gibt es auf diesem Schiff nicht. Ich hoffe mein kleiner Gecko aus dem Solariumdeck hat die Kälte in Rotterdam im Trockendock überlebt und kann nun wieder in die Wärme schippern.
    Gute Heimreise Oasis of the seas und bis bald mal wieder… in der Karibik.
    Vorher geht’s aber im Mai von Singapur nach Dubai.

    Schiff Ahoi und danke für diesen schönen Reisebericht.

    Alles Liebe, Beatrice from Switzerland

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