Mit der Oasis of the Seas über den Atlantik

Tag 2 Seetag

Wir wachten erst gegen 7:30 Uhr auf und gingen ins Solarium zum Frühstück, denn dort gibt es das Bircher Müsli, dafür aber in zwei Varianten. Auch die Obstauswahl ist dort besser. Allerdings habe ich im Windjammer heute einen Pineapple Smoothie und einen Weizengras-Drink gesehen, den ich in den nächsten 11 Tagen auch noch probieren werde.

Ein kleiner Rundgang durch das Solarium Bistro zum Frühstück:

Heute sollte eigentlich um 10:30 Uhr das Meet & Mingle vom Cruisecritic Roll Call stattfinden. Nur hatten wir keine Einladung erhalten. Da unsere Karten den Diamond Club nicht öffneten, wo es übrigens auch ein kleines Frühstück und insbesondere eine Kaffeemaschine mit Cappuccino, Espresso, Latte Macchiato und mehr gibt, gingen wir an die Rezeption, wo unsere Karten nochmals ausgetauscht wurden. Mal sehen, ob es jetzt funktioniert. Antwort: Nein! Es bedurfte eines mehrfachen Kartenaustauschs, bis wir den Türöffner zum Diamond Club betätigen konnten. Wir waren aber nicht die Einzigen mit diesem Problem. Übrigens für die Cocktail-Hour ist auch das Blaze und das Jazz on 4 geöffnet, denn es sind über 1.500 Diamond und höher an Bord, darunter auch die beiden Herren, die wir auf der Majesty of the Seas schon gesehen hatten und dort seit Anfang August an Bord waren.

Das Frühstücksangebot im Diamond Club:

Die Rezeption schickte uns wegen des Meet & Mingle zum Loyality Ambassador, der natürlich nicht zuständig ist sondern der Group Coordinator. Aber immerhin erfuhren wir, dass das Meet & Mingle am Tag 4 um 10 Uhr im Studio B stattfinden wird.

Mein Mann entschloss sich, um 9:30 Uhr die Führung durch den Central Park mitzumachen. Der Chef-Gärtner Lazlo, der aus Ungarn stammt, führte mehr als eine Stunde lang durch den Park und erklärte Pflanzen und andere Einrichtungen. Er ist von Anfang an an Bord und hat auch die Einrichtung des Parks mit überwacht. Eine Führung, die man nicht verpassen sollte. Ich machte sie später im Verlauf der Fahrt mit.

Ich ging um 10 Uhr zum Workshop auf Deck 14. Dort sollte ein Jewelry Making Workshop stattfinden. Nur außer Passagieren war niemand da. Eine der Kinderbetreuerinnen aus dem Adventure Ocean kümmerte sich schließlich darum. Die Dame tauchte mit gut 10 Minuten Verspätung auf. Allerdings kosten hier alle Kits 9,99 Dollar, selbst das Einsteiger Kit Sentimental Stone, das es sonst auf allen anderen Schiffen kostenlos gibt. Auch beim Scrapbooking soll es nur kostenpflichtige Kits geben. Schade, ich mache das eigentlich recht gerne und auch meine Tochter. Leider gefallen mir die Kauf-Kits für das Jewelry Making nicht besonders bis auf eines und das habe ich schon gemacht.

Ich ging hinunter ins Dazzles und natürlich waren zahlreiche Mitglieder aus dem Roll Call dort erschienen, da ja die Änderung nicht mitgeteilt worden war. Ich hatte für das Treffen der Handarbeitsfreunde schon einen Zettel an das Bulletin Board bei der Rezeption gehängt. Mal sehen, ob heute um 14 Uhr schon jemand auftaucht. Im Dazzles war nur eine Interessentin anwesend.

Mein Mittagessen
Mein Mittagessen

Zum Mittagessen gingen wir kurz ins Windjammer. Die Auswahl ist gar nicht übel, eine Pasta-Station mit drei verschiedenen Nudelsorten und Saucen, eine große Burger-Station, ein Bereich nur asiatisch, eine umfangreiche Salatbar und auch die Nachspeisen sind nicht nur im Stil „Gelatine und Aromastoffe“. Besser als auf der Majesty of the Seas. Außerdem gibt es eine gute Auswahl an Obst sowie Käse.

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Hier ein „kleiner“ fotografischer Rundgang durch das Windjammer:

Die Zip-Line hatte offen und ich noch ein wenig Zeit bis zum Handarbeitstreffen. Also schnappen wir uns Socken und feste Schuhe. Wir kamen mehr oder minder auch sofort dran, eine Warteschlange gab es nicht. Auch am Flowrider habe ich nie längere Schlangen gesehen. Der fällt aber für mich wegen meines Bandscheibenvorfalls in der Halswirbelsäule im wahrsten Sinne des Wortes „flach“. Die Verletzungsgefahr wäre für mich zu groß, wenn ich an die rückwärtige Bande pralle. Vielen Dank an unsere Tochter für das Fotografieren:

Um 14 Uhr ging ich hoch in die Viking Crown Lounge, aber niemand erschien. Doch, eigentlich erschienen zwei Personen, aber nicht zum Handarbeiten, sondern jemanden, den ich über Holidaycheck kennen gelernt hatte. Wir ratschten eine ganze Weile. Zum Sitcken kam ich nicht mehr.

mäßig elegant beim Eislaufen
mäßig elegant beim Eislaufen

Auf der Kabine fand ich meinen Mann am Balkon vor. Es wäre gerade eine Eislauf-Session, also auf zum Schlittschuhfahren. Dort konnten wir ebenfalls umgehend nach Erhalt der Ausrüstung aufs Eis. Danach ging ich ins gut besuchte Fitness Center und arbeitete ein paar Kalorien auf dem Cross Trainer ab.

Duschen, Haare waschen und fertig machen für die erste Formal Night! Immerhin, die Kleiderordnung wird hier deutlich ernster genommen von den Passagieren als auf der Majesty of the Seas.

Im Hauptrestaurant lernten wir unsere Kellner Mc Haniff aus St. Vincent und Hilda aus Peru kennen, denn gestern waren wir ja im Giovanni´s Table. Heute war das Menü Saffron an der Reihe. Und unsere Tochter war schwer enttäuscht, weil sie gestern den Karottenkuchen verpasst hat. Den gibt es zwar auch täglich im Windjammer, aber in einer Art Cupcake Version ohne die Frischkäsecreme.

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Wegweiser
Wegweiser

Sollte sich übrigens jemand auf dem Weg zum Hauptrestaurant verlaufen haben, helfen auch hier – nicht ganz so ernst gemeinte – Wegweiser auf den Monitoren weiter!

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Formal Night
Formal Night

Anschließend gingen wir auf die Royal Promenade und ließen uns auf der Treppe fotografieren. Weiter ging es auf die Rising Tide Bar für einen Digestiv. Von dort aus hörten wir uns auch die Ansprache des Kapitäns an. Die Bar blieb auf halber Höhe stehen, so dass wir eine prima Sicht hatten. 4.980 Passagiere sind an Bord, Top Nation sind die USA mit über 2.000 Passagieren, gefolgt von Deutschland mit 588 Passagieren. Danach kamen erst die Briten und Kanadier sowie die Norweger mit 120 Passagieren auf Platz 5. Etwas weniger als 3.700 Crown & Anchor Mitglieder sind an Bord, davon 1.500 Diamond und höher und 54 Pinnacle – Rekord auf allen Ebenen, denn noch nie gab es so viele Crown & Anchor Mitglieder auf einer Fahrt. Dasselbe gilt für die Zahl der Diamond und darüber sowie die Zahl der Pinnacle Mitglieder. Der Kapitän stellte noch seine Offiziere vor. Es hätte natürlich auch ein kostenloses Glas Sekt gegeben, aber der Digestiv auf der Rising Tide Bar war ohnehin besser.

Für uns ging es weiter zur Show „Oasis of Dreams“ um 21 Uhr im Aqua Theater. Unserer Tochter hatte schon Plätze ergattert und wir waren eigentlich etwas zu spät, da wir auf der Rising Tide Bar sozusagen feststeckten. Und so wartete unserer Tochter schon etwas entnervt auf uns. Eine absolut sehenswerte Show! Auch wenn die Storyline – der rote Faden – der Geschichte sich nicht unbedingt erschließt, aber dazu später noch.

Handtuch-Tier
Handtuch-Tier

Anschließend ging es ins Bett. Ach ja, wir haben inzwischen übrigens die vierten SeaPass Cards, denn alle vorherigen funktionierten nicht am Türöffner des Diamond Clubs.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste auf eigene Kosten - private Urlaubsreise.

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4 Gedanken zu „Mit der Oasis of the Seas über den Atlantik“

  1. Wir waren auf der Folge-Tour auf der Oasis of the Seas, das Schiff ist einfach der Hammer und wir haben das Tagebuch über eure Überfahrt mit Begeisterung verfolgt

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    • Matthias,

      ich korrigiere, es war der Flughafen-Zuschlag und der erhöhte Kilometer-Tarif am Samstag. Stimmte aber mit dem Taxameter überein.

      Gruß
      Carmen

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  2. Gänsehaut pur beim durchlesen dieses Reisetagebuchs. Wir waren auch auf dieser Reise und es war einfach traumhaft. Langeweile gibt es auf diesem Schiff nicht. Ich hoffe mein kleiner Gecko aus dem Solariumdeck hat die Kälte in Rotterdam im Trockendock überlebt und kann nun wieder in die Wärme schippern.
    Gute Heimreise Oasis of the seas und bis bald mal wieder… in der Karibik.
    Vorher geht’s aber im Mai von Singapur nach Dubai.

    Schiff Ahoi und danke für diesen schönen Reisebericht.

    Alles Liebe, Beatrice from Switzerland

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