Celebrity Eclipse in Curacao

Süd-Karibik mit der Celebrity Eclipse

Tag 12 Philipsburg / St. Maarten (8:00 – 17:00 Uhr)

Der letzte Landtag führt die Celebrity Eclipse nach Philipsburg auf St. Maarten, der Insel die mit einem Teil zu den niederländischen Antillen und mit dem anderen Teil zu Frankreich und der EU gehört.

Sonnenaufgang: 6:46 Uhr
Sonnenuntergang: 17:57 Uhr
Wettervorhersage: 24 – 28°C, klar
Dress Code: Smart Casual
Distanz bis Miami: 1.081,1 Seemeilen

Den heutigen, letzten Tag mit Landgang wollten wir langsam angehen lassen. Wir kamen erneut etwas früher in St. Maarten an (Webcam). Wir waren bereits zwei Mal auf St. Maarten und haben dabei auch den französischen Teil der Insel besucht. Die Regal Princess und die Celebrity Summit lagen bereits im Hafen. Wir legten dazwischen an aber sehr weit hinten, denn ein Tankschiff legte noch an uns an. Nach knapp zwei Wochen muss auch einmal aufgetankt werden und auf St. Maarten ist der „Sprit“ günstig.

Frühstück im Tuscan Grille
Frühstück im Tuscan Grille

Zum Frühstück ging es heute wieder in den Tuscan Grille. Danach ging es an Land. Hat sich doch wieder etwas getan seit unserem letzten Besuch 2010. Der Hafen für größere Yachten und der Anleger für die Wassertaxis kommt mir neu vor. Das Wassertaxi kostet inzwischen 7 Dollar für den Tagespass oder 5 Dollar für die einfache Fahrt. Das große Boot fährt direkt zum Town Pier. Die kleineren Boote machen drei Stopps (der mittlere ist der Town Pier bei der Polizeistation). Im Hafen selbst gibt es einen Shoppingbereich mit den „üblichen Verdächtigen“, die Touristeninformation und rechts geht es zu den Mietwagenverleihern.

Wir stiegen beim ersten Anleger des Wassertaxis aus und schlenderten erst die Uferpromenade entlang. Die Angebote schwanken zwischen 15 Dollar für zwei Liegestühle mit Schirm über 20 Dollar (plus zwei Bier/Frozen Drinks) bis 25 Dollar (plus fünf Bier/Frozen Drinks). Teilweise gibt es noch kostenloses WLan oder/und die Toiletten können genutzt werden. Auf Baden stand uns aber ohnehin nicht der Sinn. Irgendwo bahnten wir uns den Weg zur Front Street durch und bummelten die Geschäfte entlang bis zum Court House und dem Town Pier. Ich sammelte die beiden Charms für das Armband ein. Gegen 11 Uhr waren wir wieder zurück an Bord.

Als Elite Member erhält man einen Gutschein für den Persian Garden an einem Hafentag und das wollten wir heute ausnutzen. Wir waren schon am Morgen im Spa, aber die Dame am Empfang meinte, es sei kein Problem, wir bräuchten keine Reservierung, sondern sollten einfach vorbeikommen. Wir erhielten die Zutrittskarte für den Persian Garden, der aus acht Wärmeliegen, einem Herbal Steam Room, einer Aromasauna und zwei großen Duschen (Spring Shower, Tropical Shower – zwei unterschiedliche Duschprogramme mit Beleuchtung) besteht. Wir entspannten erst ein halbe Stunde auf den Wärmeliegen und gingen dann erst in die Aromasauna und dann in den Herbal Steam Room. Ich bin kein Saunagänger und bekomme immer Atemprobleme. Daher hielt ich es in dem Steam Room auch nicht sehr lange aus. Anschließend ging es unter die Duschen und nochmals zum wieder Aufwärmen auf die Liegen. Nach etwas mehr als einer Stunde gingen wir wieder auf die Kabine und zogen uns für das Mittagessen an. Es gibt übrigens auch finnische Saunen, die kostenlos zugänglich sind. Diese befinden sich jedoch in den Umkleideräumen und sind entsprechend nach Geschlechtern getrennt (dennoch nur mit Badebekleidung benutzen). Die Frauen haben hier den klaren Vorteil: Die Sauna der Damen hat Panoramafenster, die Herrensauna liegt ohne Fenster innen. Jeder, der den Spa Bereich nutzt – und dazu gehört auch das Fitnessstudio – kann die Umkleideräume und damit auch die Saunen nutzen.

Zum Mittagessen gingen wir ins Oceanview Café und genossen den Blick von der Heckterrasse. Es gab unglaublich viele weiße und gelbe Schmetterlinge hier in St. Maarten, die auch am Schiff in großer Zahl vertreten waren. Nur für die Kamera waren sie ein bisschen zu schnell.

Am Nachmittag fuhren wir nochmal mit dem Wassertaxi nach Philipsburg und gingen weiter den Shoppingbereich die Front Street entlang.

Zurück am Schiff ging ich zum Abtrainieren der Kalorien. Danach hieß es fertig machen für die Sailaway Party um 16:45 Uhr auf dem Helipad, für welche wir nochmals nach dem Regenchaos in St. Lucia eine Einladung erhalten hatten. Wie bei allen Events gab es Sekt, Mimosas oder Orangensaft und viele Offiziere waren anwesend. Auch heute verabschiedeten wir uns natürlich von der Celebrity Summit mit unseren Typhoons und diese grüßte zurück. Die Regal Princess hielt sich allerdings zurück, obwohl sie vermutlich alles mit ihrem Love Boat Theme Typhoon hätte toppen können.

Speisekarte im Moonlight Sonata
Speisekarte im Moonlight Sonata

Um halb Sechs schafften wir es noch zum Pre Dinner Cocktail in die Sky Observation Lounge. Hier noch die Speisekarte des Moonlight Sonata Dining Room.

Und um 18 Uhr ging es weiter in das Murano. Das Murano ist mit weitem Abstand das beste Zuzahlrestaurant. Christian aus Rumänien war unser Kellner und zelebrierte den Abend – anders lässt sich dies kaum beschreiben. Ich hatte den Murano Lobster als Hauptgericht bestellt, der unmittelbar am Tisch zubereitet und unter anderem flambiert wird. An den Nachbartischen wurde der Fisch kunstvoll filettiert. Auch beim Nachtisch werden die Balsamcio Erdbeeren des Crèpe am Tisch zubereitet und flambiert. Auf der Weinkarte des Murano stehen keine Weine, die im Classic Paket enthalten wären. Christian fragte uns am Beginn des Abends, ob und welches Paket wir hätten und wir bekamen entsprechende Weine serviert.

Meet the Captain and His Officers
Meet the Captain and His Officers

Um 20 Uhr gab es nochmals im Entertainment Court die Gelegenheit zu „Meet the Captain and His Officers“, die dort für Fotos und zum Ratschen bereit standen.

Jason Hewlett - sorry, verwackelt, einfach zu lustig
Jason Hewlett – sorry, verwackelt, einfach zu lustig

Um 21 Uhr stand Headline Entertainer Jason Hewlett auf dem Programm. Tolle Show, schwer zu beschreiben. Er ist sozusagen ein singender Stimmenimitator, der zudem die Songs im Text verändert, was das Ganze zur Comedy macht. Gute Englischkenntnisse sind hier erforderlich, um den Witz mitzubekommen.

Heute Abend fand schließlich um 22:30 Uhr doch noch Poolside die Interactive Theme Party Mowtown statt – für uns aber wie üblich zu spät.

Im Laufe des Tages wurden übrigens heute bereits die Ausschiffungsinformationen und die Gepäckanhänger verteilt. Da wir den Express Walk Off gewählt hatten, bekamen wir natürlich keine Gepäckanhänger.

Anmerkung: Die Reise erfolgte mit Unterstützung von Just Away. Einen Teil der Kosten haben wir selbst getragen.