Celebrity Eclipse in Curacao

Süd-Karibik mit der Celebrity Eclipse

Tag 1  Miami (Abfahrt 16:30 Uhr)

Unsere Kreuzfahrt beginnt heute in Miami, Florida. Doch bis wir zum Hafen von Miami aufbrechen, dauert es noch ein bisschen.

Sonnenaufgang: 7:07 Uhr
Sonnenuntergang: 17:43 Uhr
Dress Code: Smart Casual
Distanz bis Oranjestad/Aruba: 1.071,1 Seemeilen

Wir haben vergleichsweise gut und lang geschlafen, aber um 6 Uhr ging dann nichts mehr. Das Frühstück gibt es hier ab 6:30 Uhr und so machten wir uns fertig. In unserem Anreisepaket ist das Frühstück inkludiert (Group Rate 12,30 Dollar). Bei individueller Buchung muss es aber extra bezahlt werden. Das Buffet ist übersichtlich, die üblichen Verdächtigen von Cereals, Bagels, Toast, Würstchen, Speck, Eier, Obst, Joghurt, ein paar Kleingebäckteile. Viel darf man nicht erwarten. Beim Frühstück konnten wir aber den schönen Sonnenaufgang mit Blick auf die Skyline von Miami beobachten. Hier einige Eindrücke:

Die letzten Schiffe waren inzwischen ebenfalls im Hafen (Hafenkarte als pdf) eingelaufen, wie ein Blick auf Marinetraffic und die Webcam des Hafens bestätigte. Die Celebrity Eclipse war kurz nach 6 Uhr noch am Anlegen, hinter ihr kam die AIDAvita in den Hafen, die aber ganz vorne anlegte. Ansonsten herrschte Hochbetrieb: die Riviera von Oceania, die Disney Wonder, die Splendor und Conquest von Carnival, die Norwegian Epic und die Crystal Serenity lagen heute im Hafen von Miami.

Nach dem Frühstück packten wir unsere Koffer fertig und brachten die Gepäckanhänger für die Kreuzfahrt an. Das halbe Hotel schien voll mit Gruppen von Kreuzfahrern zu sein. Den Rest der Zeit bis zum Transfer um 12 Uhr schlugen wir lesend am Pool tot. Um halb 12 checkten wir aus. Das Hotel war gut von Kreuzfahrern gebucht und so herrschte Hochbetrieb in der Lobby. Unser Bus kam bereits einige Zeit vor 12 Uhr an. Heute begleitete uns Vivian. Die Koffer waren schnell eingeladen und so ging es bereits wenige Minuten vor 12 Uhr in Richtung Hafen los. Auf der Fahrt gab Vivian noch Hinweise zum Einchecken und den Transfer nach der Fahrt. Allerdings waren diese Hinweise nur teilweise von Nutzen, denn teilweise waren sie schlicht falsch. Um einen rechtzeitigen Transfer um 9 Uhr zu gewährleisten, empfahl Vivian den Express Check-Out, sprich wir sollen unsere Koffer selbst von Bord bringen. Wenn ich mir die Mitglieder der Gruppe so ansehe, ist das nicht unbedingt die beste Empfehlung.

Auf geht´s!
Auf geht´s!

Nach nicht einmal 15 Minuten hatten wir den Hafen erreicht. Wir holten unsere Koffer und gaben sie umgehend bei einem der Porter ab. Hoppla, so eine Schlage gab es im August bei der Majesty of the Seas aber nicht. Wir durften schon vor dem eigentlichen Terminalgebäude anstehen. Gut, dass es nicht ganz so heiß und schwül wie im Sommer ist. Es ging aber doch recht flott voran.

Getränke beim Check-In
Getränke beim Check-In

Im Terminal wurden zunächst von der Port Security die Pässe gecheckt und mit dem XPressPass verglichen. Dann ging es hoch zur Sicherheitskontrolle. Wenige Tage vor der Reise kam noch eine Email mit Eincheck-Zeiten nach Decks gestaffelt. Daran hielt sich aber ohnehin niemand. In der Check-In-Halle wurde getrennt nach Aqua Class, Captain´s Club ab Select, Suiten/Zenith und schließlich Decks eingecheckt. Überall waren bereits lange Schlangen und so dauerte es dann doch knapp eine Stunde ab Erreichen des Hafens bis wir an Bord waren. Vor den Anstellschlagen hätte es auch eine kühle Getränke gegeben.

Beim Einsteigen erhielten wir ein Glas Sekt bzw. eine Mimosa (Sekt mit Orangensaft). Da das Getränkepaket auf unserer SeaPass Karte doch nicht eingetragen war, führte uns der erste Weg zur Rezeption, an der noch keine Schlangen standen. Wenige Minuten später hatten wir die Sticker für das Classic Paket auf der Karte. Weiter ging es zu den Restaurants, denn wir hatten das 3-Dinner-Paket vorab online gebucht und für heute Abend um 18:30 Uhr reserviert. Bei der Online-Buchung kann jedoch nur der Tag und die Uhrzeit des ersten Abendessens ausgesucht werden, nicht jedoch das Restaurant. Wir konnten frei wählen, wo wir beginnen wollten und entschieden uns für den Tucan Grille (italienisches Steakhouse). Danach brachten wir erst einmal unser Handgepäck auf die Kabine und trafen unseren Kabinensteward Del von den Philippinen. Später erzählte er uns übrigens, dass er auf der AIDAvita angefangen habe, die heute mit uns im Hafen lag.

kleines Mittagessen
kleines Mittagessen

Inzwischen stellte sich doch ein bisschen Hunger ein und wir sahen beim Oceanview Café vorbei. Anschließend machten wir die üblichen Fotos – sprich von den Einrichtungen, die nur am ersten Tag frei zugänglich sind, nämlich den Kinder- und Teens-Club und dem Spa. Übrigens war auf dieser Reise – im Gegensatz zur vorherigen, die über Weihnachten und Neujahr ging – nur eine Handvoll Kinder an Bord. Als wir auf die Kabine zurückkamen, standen unsere Koffer bereits vor der Tür. Also nutzten wir die Zeit bis zur Rettungsübung um 15:45 Uhr zum Auspacken.

Auf dem Bett lagen übrigens schon alle Unterlagen: die Tickets für den Ausflug auf Bonaire, die Einladung zur Connections Party von CruiseCritic, ein großer Umschlag vom Captain´s Club mit den Elite-Gutscheinen und den Infos zu den Captain´s Club Veranstaltungen auf der Fahrt und einiges mehr. Unserem Kabinensteward baten wir außerdem, uns das englische Tagesprogramm auf die Kabine zu legen. Auch ein paar Überraschungen fanden sich auf der Kabine. Der Obstkorb und die beiden Flaschen gehören nicht zum Standard-Programm. Herzlichen Dank!

Zur Rettungsübung ging es ins Theater, wo sich unsere Musterstation befindet. Übrigens wurden alle Ansagen auf Englisch und Deutsch gemacht (keine anderen Sprachen). Auch sonst fiel uns auf, dass man sehr bemüht war, einen deutschsprachigen Service anzubieten. So wollte man uns im Tuscan Grille neben einer deutschen Karte auch einen Kellner mit Deutschkenntnissen „zuweisen“, was wir aber dankend ablehnten. Neu bei der Rettungsübung ist übrigens, dass auch das Signal für „Abandon Ship“ ertönt und erklärt wird. Dies ist noch nicht in das allgemeine Sicherheitsvideo eingebaut. Alles wurde nochmals auf Deutsch übersetzt.

Da eigentlich die anderen Schiffe teilweise schon um 16 Uhr abfahren wollten, eilten wir hoch an Deck, aber es dauerte noch eine Weile, bis die Norwegian Epic den Anfang der Kolonne machte. Die beiden Carnival Schiffe mussten erst noch umdrehen. So legte die Carnival Splendor als nächste ab und fuhr an uns vorbei. Allerdings fuhren wir dann erst ab und die Carnival Splendor folgte uns nach. Vorbei ging es an der Disney Wonder, der Carnival Conquest, der Crystal Serenity und am Ende der AIDAvita.

Schoko-Erdbeeren
Schoko-Erdbeeren

Wir genossen noch einen Cocktail an der Sunset Bar und machten uns dann für das Abendessen fertig. Auf der Kabine wartete noch eine kleine Überraschung, herzlichen Dank!

Hier noch einige Eindrücke von der Ausfahrt und dem Sonnenuntergang:

Menü im Hauptrestaurant
Menü im Hauptrestaurant

Um 18 Uhr schauten wir im Hauptrestaurant auf Deck 3 bei unserem Tisch vorbei, um unserem Kellner Bescheid zu geben, dass wir heute Abend nicht kommen würden. Hmm, mal sehen, ein deutschsprachiger 10-er Tisch, nicht ganz so mein Ding, allerdings waren unser Kellner Havesh und seine Assistentin Evelyn umso herzlicher.

Für uns ging es weiter in den Tuscan Grille. Wir bekamen einen schönen 2-er Tisch am Heckfenster, auch wenn es inzwischen natürlich schon stockdunkel war. Ana, unsere Kellnerin, bemühte sich sehr um uns und bot einen ausgezeichneten Service. Leider begeisterte mich die Karte des Tuscan Grille nicht so sehr. Für mich war sie etwas langweilig im Vergleich zum Giovanni´s Table und Chops Grille bei Royal Caribbean International. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Das Essen als solches war durchaus gut.

Wir schafften es um 21 Uhr ins Theater zum heutigen Headliner Ralph Harris, einem Stand-up Comedian. Sehr lustig, aber dann doch etwas schwer zu verstehen – insbesondere, wenn man auch noch einen JetLag hat und kurz vor dem Einschlafen ist.

Nach der Show fielen wir entsprechend umgehend ins Bett.

Heute Nacht wurden die Uhren um eine Stunde vorgestellt.

Anmerkung: Die Reise erfolgte mit Unterstützung von Just Away. Einen Teil der Kosten haben wir selbst getragen.