Paul Gauguin und Aranui 5

Aranui 5 – Tag 1 Papeete – Alle an Bord!

Um 5:45 Uhr ging der Handy-Wecker los. Ich hatte relativ gut geschlafen. Duschen, fertig packen und dann um 6:30 Uhr zum Frühstück (25 Euro, vorab bezahlt). Der Ausblick auf das Meer und das frische Obst – Mango und Papaya – ließen gut in den Tag starten, auch wenn es eigentlich nach dem langen Flug noch etwas zu früh war. Die beiden Katzen freuten sich über etwas Kochschinken.

Hier noch einige nicht so aufgeräumte Fotos vom Hotelzimmer 205 – gestern Abend war ich zum Fotografieren zu müde.

Warum so früh aufstehen, nun ja, der Transfer zum Schiff sollte ab etwa 7 Uhr losgehen. Bis der Bus kam, wurde es allerdings doch 7:15 Uhr. Die Koffer hatten wir vor dem Frühstück bei der Rezeption stehen lassen und nach dem Frühstück noch ausgecheckt. Es wurden noch andere Passagiere an anderen Hotels eingesammelt und dann ging es zum Hafen. Ich hatte gestern Nacht beim Anflug die Aranui 5 bereits im Hafen liegen sehen. Ebenfalls im Hafen lag die Paul Gauguin.

Das Gepäck wurde gleich abgenommen, die Namen auf der Passagierliste abgehakt. Und erneut gab es eine Blumenkette zur Begrüßung. Fruchtpunsch und kalte Tücher machten den Weg zum Schiff erfrischend. Noch das Gesundheitsformular ausfüllen und schon geht es an Bord begrüßt mit Musik von talentierten Crew-Mitgliedern.

An der Rezeption wurde noch die Kreditkarte eingelesen und ein Foto gemacht. Auch ein kurzes Tagesprogramm in drei Sprachen wurde verteilt. Wir erhielten die Bordkarten samt Schlüsselband. Anschließend wurden wir zur Kabine geleitet, wo die Koffer bereits vor der Tür standen.

Wir machten erst einmal die üblichen Kabinenfotos. Dann erkundeten wir unser zu Hause für die nächsten zwei Wochen. Klein, aber fein. Das Fitnesscenter wird mich wohl nicht sehen, tief im Schiffsbauch ohne Fenster und nur mit einem Laufband und zwei Spinningrädern sowie einem Liegerad im „Cardio-Bereich“. Der Rest sind Kraftgeräte. Es gibt sogar einen Waschsalon. Dafür gibt es die nötigen Münzen in der Boutique. Allerdings kann man auch drei Mal kostenlos während der Reise Wäsche waschen lassen (ohne Socken und Unterwäsche).

Um 9:30 Uhr gab es einen Begrüßungs-Cocktail am Pooldeck (Rumpunsch oder Fruchtpunsch). Als Überraschung gab es eine Darbietung einer Trommel- und Tanzgruppe von den Marquesas, die gerade auf Tahiti war.

Und am Ende konnte man sich natürlich mit den Tänzern fotografieren lassen – also noch ein paar Fotos aus der Rubrik „Carmen und die starken Männer“ (aufgenommen von Franz Neumeier):

Zum Abschluss noch ein kurzes Video der Trommler:

Trommlergruppe auf der Aranui 5 in Papeete

Eigentlich hieß es in den Unterlagen, dass um 10 Uhr die Abfahrt wäre. Im Tagesprogramm stand nun 12 Uhr. Um 10:30 Uhr begrüßte Valentina aus der italienischen Schweiz die deutschsprachigen Reisenden in der Veranda-Lounge auf Deck 6. Reiseleiter Jörg war gerade im Urlaub und Valentina ist die Vertretung. Es gab ein Sicherheitsvideo und die Anleitung zum Anziehen der Rettungsweste sowie den Hinweis, dass man sich an der Rezeption für die Essenszeit eintragen solle (frühe Essenszeit abends um 19:30 Uhr, späte um 20:00 Uhr, mittags 12:30 Uhr oder 13 Uhr). Anschließend gab es den General Alarm und alle holten aus der Kabine ihre Rettungswesten. Damit ging es dann zur Musterstation – bei uns A auf Deck 4 außen. Danach noch den Abandon Ship Alarm und die Rettungsübung war beendet. Mittels Einscannen der Bordkarten wurde die Anwesenheit gleich zwei Mal geprüft.

Die Abfahrt verzögerte sich dann noch auf kurz nach 12:30 Uhr und so fuhren wir pünktlich zu Beginn des Mittagessens von Papeete ab. Heute gibt es das Mittagessen nur in einer Sitzung. Erst zum Abendessen gibt es dann zwei Sitzungen.

Nach dem Mittagessen arbeitete ich bei einem Becher Kaffee in der Lounge auf Deck 5 erst einmal die letzten beiden Tage auf.

Der nächste Programmpunkt war erst um 15:30 Uhr der tägliche Talk von Valentina – heute über das Leben an Bord und den morgigen Tag auf Fakarava. Leider zog sich das Ganze etwas hin, vor allem die Infos über das Leben an Bord. Trotz guter Deutschkenntnisse konnte Valentina dann die nötigen Infos zum Stopp in Fakarava nicht wirklich vermitteln. Der Vortrag hierzu war etwas konfus und Fragen konnte sie nicht beantworten. Es sind übrigens 208 Passagiere an Bord, davon 121 französischsprachige, 46 deutschsprachige und 41 englischsprachige. Die Zahl kann sich aber täglich ändern, da einige Passagiere nur Teilstrecken fahren. Um 16:30 Uhr war in der Lounge der Ori Tahiti Tanzkurs, den wir dann doch verpassten, weil Valentina ihren Slot um eine halbe Stunde überzogen hatte. Der Tanzkurs zieht sich über die ganze Reise hin und am letzten Seetag tanzen dann die Passagiere.

Wir gingen zur Happy Hour um 17 Uhr in die Veranda Bar. Dort gibt es bis 18 Uhr alle Cocktails zum halben Preis. Cocktail des Tages war übrigens ein Mojito. Wir entschieden uns für eine Pina Colada und einen Takapoto, die wir auf dem Außendeck der Veranda Bar beim Sonnenuntergang und Musik von Nui und Yann genossen.

Der erste Sonnenuntergang der Reise:

Ab 18 Uhr konnte im Konferenzraum Schnorchelausrüstung kostenlos ausgeliehen werden. Wir brauchen nur Flossen, denn wir haben unseren eigenen Schnorchel samt Maske mitgebracht. Kein Problem – die Schnorchelausrüstung wird übrigens immer nach Bedarf ausgeliehen und am nächsten Tag wieder zurückgegeben. In der Veranda Bar gab es ab 18:30 Uhr auf dem Außendeck Musik mit Nui und Yann – Trommel, Gitarre und Ukulele plus Gesang.Teilweise waren es polynesische Lied er, teilweise aber auch internationale Klassiker im polynesischen Stil. Sehr nett.

Wir hatten uns am Nachmittag an der Rezeption in die Liste für die erste Essensitzung um 19:30 Uhr eingetragen. Das Restaurant ist eigentlich groß genug, um alle Passagiere gleichzeitig zu verköstigen. Aus organisatorischen Gründen gibt es aber zwei Sitzungen im Abstand von einer halben Stunde. Das Abendessen war – wie auch das Mittagessen – sehr lecker. Teilweise wird mit dem Salz etwas sparsam umgegangen. Eine Auswahl gibt es übrigens nicht, das Drei-Gänge-Menü ist fest. Allerdings kann man durchaus einen anderen Hauptgang bekommen, wenn einem der auf der Karte nicht zusagt.

Um 21:15 Uhr wurde im Konferenzraum noch der Dokumentarfilm „Lost Continent“ gezeigt. Aber das ließen wir dann doch aus.

Weiter geht es mit Tag 2 auf Fakarava im Tuamoto Archipel.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste mit Unterstützung durch Aranui Cruises und Tahiti Tourisme.