Sonnenuntergang

Aranui 5 – Tag 11 Seetag – Firifiri und Poisson Cru zum Frühstück

Endlich einmal ausschlafen! Heute gibt es kein klassisches Frühstück sondern einen polynesischen Brunch von 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr. Entsprechend gibt es auch kein klassisches Mittagessen. Zusätzlich zu den normalen Frühstücksangeboten gab es Poisson Cru, Firifiri (Schmalzgebäck in Form einer Acht), polynesisches Schweinefleisch oder polynesische „Äpfel“ (pommes rouges). Letztere sind aber keine Äpfel, sondern erinnern nur vom Aussehen an solche. Optisch wie ein roter Apfel, geschmacklich eher Birne – eine feste Frucht mit einem größeren Kern. Wir probierten uns einfach mal durch. Außerdem spielte und sang Yann zum Frühstück.

Im Konferenzraum konnte man sich von 8:30 Uhr bis 11:30 Uhr für die Perlenfarm-Tour auf Rangiroa eintragen. Steven trug uns für 9:30 Uhr ein. Wir hätten danach noch gut 2,5 Stunden zum Schnorcheln, meinte er. Der nächste Programmpunkt war um 9:30 Uhr ein weiterer Vortrag von Sidsel Millerstrom in der Lounge (auf Französisch von Valentina übersetzt um 10:45 Uhr) – The Power of Polynesian Art: Rock Art, Tattoo and Tapa. Wir hörten uns den Vortrag nebenbei neben dem Fotosortieren an.

In der Veranda Bar konnte nochmals zwischen 10 und 12 Uhr Schmuck aus der Perlen-Kollektion von Alain Brochet gekauft werden. Der Andrang hielt sich in Grenzen. Wir waren irgendwo zwischen den Marquesas und Rangiroa.

Ich ging um 10:45 Uhr auf das Pooldeck, wo Nui mit uns Armbänder aus Muscheln bastelte (Unkostenbeitrag 500 FCP). Dank jahrelanger Übung war ich in einer halben Stunde fertig, was Nui etwas verwunderte. Sie meinte, normalerweise bräuchten die Passagiere eine Stunde dafür. Nun ja, das eine oder andere Schmuckbasteln auf Kreuzfahrtschiffen habe ich schon hinter mir und dann wollte ja unsere Tochter unbedingt auch zu Hause Schmuck basteln.

Kurz vor Mittag gingen wir nochmals zum Brunch ins Restaurant, der inzwischen um eine warme Gerichte (Rindfleisch mit Gemüse, süßsaures Schweinefleisch und Fisch wahlweise mit Reis oder Spaghetti) ergänzt war.

Im Angebot war zudem ein Kino-Nachmittag ab 14 Uhr. In der Sky Bar lief „Mutiny of Bounty“ auf Englisch und in der Lounge „Paul Gaugin“ auf Französisch. Die Filme ließen wir aus und lasen lieber etwas. Die Tänzer trafen sich zum letzten Training um 14:15 Uhr. Anschließend ging es schon weiter mit Musik vom „Aranui Feeling Team“ in der Veranda Bar von 15 bis 17 Uhr. Auch die Happy Hour war heute bereits von 15 bis 16 Uhr. Trotz der frühen Happy Hour gönnten wir uns einen Sex on the Beach, den es als Tagescocktail gab.

Im Konferenzraum konnte von 16 bis 16:30 Uhr wieder Schnorchelausrüstung ausgeliehen werden und zwar für die nächsten beiden Tage auf Rangiroa und Bora Bora. Beinahe hätten wir das verpasst. Und es war schon schwer, kleine Flossen in meiner Größe zu finden. Aber Steven trieb noch ein Paar auf.

Auf dem Frachtdeck wurde eifrig Obst sortiert für Rangiora und Bora Bora.

Dann noch schnell raus für den Sonnenuntergang (Spoiler – die nächsten zwei Tage gibt es keinen Sonnenuntergang – Regen):

Valentina erläuterte ab 18 Uhr beim Briefing den morgigen Tag. Übrigens, die Tagesprogramme gibt es nur während der Briefings. Sie werden nicht auf die Kabine gebracht. Ansonsten hängen die Tagesprogramme im hinteren Treppenhaus auf den Decks 4 und 5 aus. Dort hängen dann auch die Listen, auf denen man sehen kann, für welche Gruppe man eingeteilt ist. Hmm, mit 12:30 Uhr zurück an Bord wird das aber eng mit 9:30 Uhr Perlenfarm und Schnorcheln. Also welchselten wir kurzerhand in die erste Gruppe um 7:45 Uhr, die eigentlich den französischsprachigen Passagieren vorbehalten sein sollte. Aber es tat sich dort noch ein Platz auf.

Das Abendessen gab es heute in einer Sitzung um 19:30 Uhr.

Der Abschluss des Abends war der „Tanz-Ball“ und „Ori Tahiti mit unseren Passagieren“ auf dem Pooldeck von 21 bis 23:30 Uhr. Mal sehen, was unsere Mitreisenden in den letzten Tagen mit Nui und Yann gelernt haben. Ansonsten sind wir ja Nichttänzer, so dass uns das Tanzen als solches nicht interessierte. Also sahen wir uns nur die Tänze der Passagiere an und gingen dann ins Bett.

Tag 12 bringt uns zurück ins Tuamoto Archipel nach Rangiora – dem zweitgrößten Atoll der Welt.

Anmerkung: Cruisediary.de reiste mit Unterstützung durch Aranui Cruises und Tahiti Tourisme.